Build 2025: Microsoft Discovery-KI als Forscherkollege für Wissenschaft
Mit "Microsoft Discovery" hat Microsoft auf seiner Entwicklerkonferenz BUILD 2025 eine neue KI-Plattform vorgestellt, die laut Microsoft-CEO Satya Nadella das Potenzial hat, Forschung und Entwicklung grundlegend zu verändern.
Microsoft Discovery setzt dabei auf eine sogenannte "agentische KI" - ein Konzept, bei dem spezialisierte KI-Agenten in Teams zusammenarbeiten, um Forschungsvorhaben effizienter voranzubringen. Anders als klassische Tools, die einzelne Aufgaben wie Textzusammenfassungen oder Datenanalysen erledigen, agieren diese Agenten koordiniert, um Simulationen, Literaturrecherchen oder Hypothesenbildung zusammen und ineinander übergreifend zu bearbeiten.
Kernstück der Plattform ist ein graphbasierter Wissensmotor. Dieser verknüpft interne Forschungsdaten mit externem Wissen und bildet daraus ein Netzwerk, das auch widersprüchliche Theorien oder unvollständige Erkenntnisse berücksichtigen kann. Jede KI-generierte Empfehlung lässt sich dabei bis zur Quelle zurückverfolgen - was gerade im wissenschaftlichen Umfeld entscheidend für Transparenz und Vertrauen ist.
Erste Firmen testen die Forschungs-KI
Microsoft will Discovery zudem in bestehende wissenschaftliche KI-Infrastrukturen integrieren, etwa in Nvidias ALCHEMI- und BioNeMo-Dienste. Diese liefern Werkzeuge zur Modellierung und Simulation neuer Materialien und Wirkstoffe. Die Kombination mit Microsofts Cloud- und KI-Plattform Azure soll die Forschung deutlich beschleunigen und skalierbarer machen.
Mit Discovery zeigt Microsoft, dass Künstliche Intelligenz nicht nur für Büroanwendungen, sondern auch für hoch spezialisierte Forschungsbereiche nutzbar gemacht werden kann. Wie findet ihr diese Idee?
Weitere News der Build 2025:
Agentische KI statt Einzellösungen
Das Angebot richtet sich in erster Linie an Wissenschaftler und Ingenieure - und soll dort ansetzen, wo herkömmliche KI-Werkzeuge an ihre Grenzen stoßen: Zum Beispiel bei komplexen wissenschaftlichen Prozessen, die Teamarbeit, Fachwissen und kontinuierliches Ausprobieren erfordern.Microsoft Discovery setzt dabei auf eine sogenannte "agentische KI" - ein Konzept, bei dem spezialisierte KI-Agenten in Teams zusammenarbeiten, um Forschungsvorhaben effizienter voranzubringen. Anders als klassische Tools, die einzelne Aufgaben wie Textzusammenfassungen oder Datenanalysen erledigen, agieren diese Agenten koordiniert, um Simulationen, Literaturrecherchen oder Hypothesenbildung zusammen und ineinander übergreifend zu bearbeiten.
Microsoft Discovery "Wissenschafts"-KI-Tool
Wissensgraph statt nur Sprachmodell
Überwacht wird das Ganze von einem zentralen Copilot-System, das den Überblick behält und den Informationsfluss zwischen den Agenten steuert. Damit soll es möglich werden, auch komplexe Forschungsvorhaben zu steuern - ohne dass das jeweilige Team tiefgreifende KI- oder Programmierkenntnisse mitbringen muss.Kernstück der Plattform ist ein graphbasierter Wissensmotor. Dieser verknüpft interne Forschungsdaten mit externem Wissen und bildet daraus ein Netzwerk, das auch widersprüchliche Theorien oder unvollständige Erkenntnisse berücksichtigen kann. Jede KI-generierte Empfehlung lässt sich dabei bis zur Quelle zurückverfolgen - was gerade im wissenschaftlichen Umfeld entscheidend für Transparenz und Vertrauen ist.
Von der Theorie zur Praxis - deutlich schneller
Dass Microsoft mit Discovery nicht nur ambitionierte Ziele verfolgt, sondern bereits Ergebnisse vorweisen kann, zeigt ein erstes Praxisbeispiel: In einem Pilotprojekt wurde innerhalb von nur 200 Stunden ein Prototyp für ein neuartiges Kühlmittel für Rechenzentren entwickelt - ein Prozess, der herkömmlich laut Microsoft viele Jahre gedauert hätte. Vier Monate später war die Substanz synthetisiert und getestet - und bietet nun sogar eine Alternative zu sogenannten "Ewigkeitschemikalien", die als Umweltproblem gelten.
Erste Firmen testen die Forschungs-KI
Anwendung in Pharmazie, Kosmetik und mehr
Schon vor dem offiziellen Start konnten erste Unternehmen die Plattform testen. Darunter etwa der britische Pharma-Konzern GSK, der Discovery für die parallele Entwicklung und Prüfung neuer Arzneimittel einsetzen will. Auch Estée Lauder gehört zu den ersten Nutzern und plant, die KI zur Entwicklung personalisierter Hautpflegeprodukte zu verwenden.Microsoft will Discovery zudem in bestehende wissenschaftliche KI-Infrastrukturen integrieren, etwa in Nvidias ALCHEMI- und BioNeMo-Dienste. Diese liefern Werkzeuge zur Modellierung und Simulation neuer Materialien und Wirkstoffe. Die Kombination mit Microsofts Cloud- und KI-Plattform Azure soll die Forschung deutlich beschleunigen und skalierbarer machen.
Mit Discovery zeigt Microsoft, dass Künstliche Intelligenz nicht nur für Büroanwendungen, sondern auch für hoch spezialisierte Forschungsbereiche nutzbar gemacht werden kann. Wie findet ihr diese Idee?
Zusammenfassung
- Microsoft stellt auf der BUILD 2025 die KI-Plattform Discovery vor
- Agentische KI-Teams arbeiten unter Copilot-Steuerung an Forschungsprojekten
- Graphbasierter Wissensmotor verknüpft interne und externe Forschungsdaten
- Ergebnisse nachvollziehbar: Entwicklung eines neuartigen Kühlmittels in 200 Stunden
- Erste Nutzer wie GSK und Estée Lauder setzen auf die neue KI-Plattform
- Integration in bestehende wissenschaftliche KI-Infrastrukturen wie Nvidias Dienste
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