Build 2025: Microsoft Edit - neuer Befehlszeilen-Texteditor für Windows
Microsoft stellt mit Edit einen neuen Befehlszeilen-Texteditor für Windows vor. Der Open-Source-Editor soll in den kommenden Monaten zunächst für Windows Insider und später für alle Windows-11-Nutzer verfügbar sein. Der Editor kombiniert klassische Bedienkonzepte mit modernen Features.
Das hat Microsoft heute im Rahmen der Build 2025 angekündigt. Nutzer haben bereits jetzt die Möglichkeit, den Quellcode selbst zu kompilieren oder die neueste Version direkt von GitHub zu installieren, wie der Microsoft-Produkt-Manager Christopher Nguyen im Dev-Blog erklärte.
Nutzer können mehrere Dateien gleichzeitig öffnen und mit der Tastenkombination Strg+P zwischen ihnen wechseln. Der Editor öffnet sich je nach Startmethode unterschiedlich: Bei normalem Start wird er als Tab im Terminal geöffnet, bei einem Start mit Administratorrechten erscheint ein eigenständiges Fenster.
Der erste Blick auf ...
... Edit, den neuen CLI-Editor
Die Geschichte des Texteditors in Windows reicht bis in die frühen Tage des Betriebssystems zurück. Der ursprüngliche MS-DOS-Editor, oft einfach als "edit" aufgerufen, war seit den 1980er Jahren ein fester Bestandteil des Systems. Mit dem Übergang zu 64-Bit-Architekturen verschwand dieser klassische Editor jedoch aus dem Standardumfang.
Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung war die Vermeidung von Bedienungshürden, wie sie etwa beim Editor Vim auftreten - bekannt durch das "How do I exit vim?"-Meme. Daher entschied sich Microsoft bewusst für einen modusfreien Editor, der intuitiver bedienbar sein soll.
Der Open-Source-Ansatz ermöglicht es der Community, den Editor nach eigenen Vorstellungen zu erweitern und anzupassen. Dies steht im Einklang mit Microsofts verstärktem Engagement für Open-Source-Software in den letzten Jahren, das unter anderem auch den Windows Terminal und PowerToys umfasst.
Wie findet ihr den neuen Windows-Editor? Würdet ihr ihn als Alternative zu etablierten Editoren wie Notepad++ oder Vim in Betracht ziehen? Teilt eure ersten Eindrücke gerne in den Kommentaren!
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Leichtgewichtiger Editor für die Kommandozeile
Microsoft hat einen neuen Befehlszeilen-Texteditor namens Edit entwickelt, der als Open-Source-Projekt auf GitHub verfügbar sein wird. Der Editor wird in den kommenden Monaten zunächst im Windows-Insider-Programm getestet, bevor er dann als fester Bestandteil von Windows 11 ausgeliefert wird.Das hat Microsoft heute im Rahmen der Build 2025 angekündigt. Nutzer haben bereits jetzt die Möglichkeit, den Quellcode selbst zu kompilieren oder die neueste Version direkt von GitHub zu installieren, wie der Microsoft-Produkt-Manager Christopher Nguyen im Dev-Blog erklärte.
Moderne Features im klassischen Gewand
Mit einer Größe von weniger als 250 Kilobyte hält sich der Speicherbedarf des Editors in Grenzen. Als modusloses Programm mit Text-User-Interface (TUI) bietet Edit Tastenkombinationen für alle Menüoptionen.Nutzer können mehrere Dateien gleichzeitig öffnen und mit der Tastenkombination Strg+P zwischen ihnen wechseln. Der Editor öffnet sich je nach Startmethode unterschiedlich: Bei normalem Start wird er als Tab im Terminal geöffnet, bei einem Start mit Administratorrechten erscheint ein eigenständiges Fenster.
Entstehung und Motivation
Laut Microsoft entstand Edit aus der Notwendigkeit heraus, einen Standard-CLI-Editor für 64-Bit-Versionen von Windows zu entwickeln. Während 32-Bit-Versionen von Windows noch mit dem MS-DOS-Editor ausgeliefert wurden, fehlte bislang eine entsprechende Alternative für 64-Bit-Systeme.
Der erste Blick auf ...
... Edit, den neuen CLI-Editor
Die Geschichte des Texteditors in Windows reicht bis in die frühen Tage des Betriebssystems zurück. Der ursprüngliche MS-DOS-Editor, oft einfach als "edit" aufgerufen, war seit den 1980er Jahren ein fester Bestandteil des Systems. Mit dem Übergang zu 64-Bit-Architekturen verschwand dieser klassische Editor jedoch aus dem Standardumfang.
Ein wichtiger Aspekt bei der Entwicklung war die Vermeidung von Bedienungshürden, wie sie etwa beim Editor Vim auftreten - bekannt durch das "How do I exit vim?"-Meme. Daher entschied sich Microsoft bewusst für einen modusfreien Editor, der intuitiver bedienbar sein soll.
Praktische Funktionen für den Alltag
Zu den integrierten Funktionen gehören eine Suchen-und-Ersetzen-Funktion, die über Strg+R aufgerufen werden kann und sowohl Groß-/Kleinschreibung als auch reguläre Ausdrücke unterstützt. Die Zeilenumbruch-Funktion lässt sich über Alt+Z oder das TUI-Menü aktivieren.Der Open-Source-Ansatz ermöglicht es der Community, den Editor nach eigenen Vorstellungen zu erweitern und anzupassen. Dies steht im Einklang mit Microsofts verstärktem Engagement für Open-Source-Software in den letzten Jahren, das unter anderem auch den Windows Terminal und PowerToys umfasst.
Wie findet ihr den neuen Windows-Editor? Würdet ihr ihn als Alternative zu etablierten Editoren wie Notepad++ oder Vim in Betracht ziehen? Teilt eure ersten Eindrücke gerne in den Kommentaren!
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Zusammenfassung
- Microsoft stellt Open-Source-Texteditor 'Edit' für Windows vor
- Zunächst für Windows Insider, später für alle Windows-11-Nutzer
- Modusfrei bedienbarer Editor mit geringem Speicherbedarf
- Mehrere Dateien gleichzeitig öffnen und zwischen ihnen wechseln
- Ersatz für fehlenden Standard-CLI-Editor auf 64-Bit-Windows
- Bietet Suchen-und-Ersetzen-Funktion und reguläre Ausdrücke
- Open-Source-Ansatz ermöglicht Community-Anpassungen
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