Kanye Wests Hitler-Song: X und Spotify kommen mit Löschen nicht nach
Kanye Wests neuer Song mit NS-Verherrlichung und einer in Deutschland strafbaren Parole sorgt für Aufregung: Während Spotify und andere Plattformen den Track entfernen, bleibt er auf X weitgehend frei verfügbar.
Der Künstler, der sich mittlerweile Ye nennt, veröffentlichte den Track mit dem in Deutschland strafbaren Titel und Refrain "Heil Hitler" zusammen mit dem Begleitstück "WW3" am vergangenen Donnerstag - wohl nicht ganz zufällig auch dem Tag der Befreiung Deutschlands. Bis Anfang dieser Woche erreichte das Video auf der Plattform X bereits über 8,2 Millionen Aufrufe. Der Song enthält in Deutschland verbotene NS-Parolen und verstößt damit gegen deutsches Recht. Rechtsextreme teilen das Video auch munter, Nutzerclips mit eindeutigen Gesten sind ebenso keine Seltenheit.
Mit 'WW3' hat Spotify hingegen kein Problem
Auf X hingegen bleibt der Song weiterhin verfügbar - zusammen mit einer Grafik, die einem Hakenkreuz ähnelt. Die Plattform unter der Führung von Elon Musk hat bisher keine Anzeichen gezeigt, gegen den Inhalt vorzugehen, obwohl der in mehreren Ländern gegen geltendes Recht verstößt. Im Fall von "WW3", einem zweiten Ye-Song mit Antisemitismus und Glorifizierung von Nazis, sind Spotify und Co. nicht so konsequent, er ist aktuell ungehindert dort zu hören.
Für Kanye West ist es nicht der erste Vorfall dieser Art, ganz im Gegenteil. Der Rapper hat in den vergangenen Jahren wiederholt mit antisemitischen Äußerungen und offener Hitler-Verehrung für Schlagzeilen gesorgt, was zum Verlust zahlreicher Geschäftsbeziehungen führte. Adidas beendete 2022 die lukrative Zusammenarbeit mit dem Künstler, nachdem er mehrfach antisemitische Aussagen getätigt hatte.
Was haltet ihr von der unterschiedlichen Handhabung der Plattformen? Sollten Social-Media-Dienste einheitliche Richtlinien für solche Inhalte entwickeln? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
Plattformen kämpfen mit Verbreitung von Hassbotschaften
Ein neuer Song des US-Rappers Kanye West, der Adolf Hitler verherrlicht, stellt Streaming- und Social-Media-Plattformen vor eine Herausforderung. Während einige Dienste den Inhalt entfernen, verweigern andere, allen voran Twitter bzw. X, die Löschung im Wesentlichen.Der Künstler, der sich mittlerweile Ye nennt, veröffentlichte den Track mit dem in Deutschland strafbaren Titel und Refrain "Heil Hitler" zusammen mit dem Begleitstück "WW3" am vergangenen Donnerstag - wohl nicht ganz zufällig auch dem Tag der Befreiung Deutschlands. Bis Anfang dieser Woche erreichte das Video auf der Plattform X bereits über 8,2 Millionen Aufrufe. Der Song enthält in Deutschland verbotene NS-Parolen und verstößt damit gegen deutsches Recht. Rechtsextreme teilen das Video auch munter, Nutzerclips mit eindeutigen Gesten sind ebenso keine Seltenheit.
Unterschiedliche Reaktionen der Plattformen
Während einige Plattformen wie Spotify und YouTube aktiv daran arbeiten, den Song zu entfernen, verbreitet er sich auf Kanälen wie X mehr oder weniger ungehindert weiter. Wie Deadline und NBC News berichten, wurde der Track von vielen Streaming-Diensten wie Spotify und SoundCloud bereits entfernt.
Mit 'WW3' hat Spotify hingegen kein Problem
Auf X hingegen bleibt der Song weiterhin verfügbar - zusammen mit einer Grafik, die einem Hakenkreuz ähnelt. Die Plattform unter der Führung von Elon Musk hat bisher keine Anzeichen gezeigt, gegen den Inhalt vorzugehen, obwohl der in mehreren Ländern gegen geltendes Recht verstößt. Im Fall von "WW3", einem zweiten Ye-Song mit Antisemitismus und Glorifizierung von Nazis, sind Spotify und Co. nicht so konsequent, er ist aktuell ungehindert dort zu hören.
Umgehung der Sperren
Trotz der Bemühungen der Plattformen finden Nutzer Wege, die Beschränkungen zu umgehen. Sie laden Coverversionen hoch oder betten die Musik in Podcasts ein. Auf SoundCloud wurden bereits 27 alternative Versionen des Songs identifiziert und teilweise entfernt.Für Kanye West ist es nicht der erste Vorfall dieser Art, ganz im Gegenteil. Der Rapper hat in den vergangenen Jahren wiederholt mit antisemitischen Äußerungen und offener Hitler-Verehrung für Schlagzeilen gesorgt, was zum Verlust zahlreicher Geschäftsbeziehungen führte. Adidas beendete 2022 die lukrative Zusammenarbeit mit dem Künstler, nachdem er mehrfach antisemitische Aussagen getätigt hatte.
Was haltet ihr von der unterschiedlichen Handhabung der Plattformen? Sollten Social-Media-Dienste einheitliche Richtlinien für solche Inhalte entwickeln? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Kanye Wests neuer Song mit NS-Verherrlichung sorgt für Aufregung
- Streaming-Dienste wie Spotify entfernen den Track mit Hitler-Parolen
- Auf X bleibt der Song mit Millionen Aufrufen weitgehend verfügbar
- Nutzer umgehen Beschränkungen durch alternative Versionen und Podcasts
- West sorgte bereits früher für Skandale mit antisemitischen Äußerungen
- Plattformen kämpfen mit einheitlicher Handhabung von Hassbotschaften
- Diskussion über Richtlinien für solche Inhalte auf Social-Media-Diensten
Siehe auch:
- Nach Anti-Kanye-Spot: Scarlett Johansson fordert Verbot von KI-Videos
- Shopify schaltet Store von Kanye West ab, aber nicht wegen Nazi-Shirts
- Hakenkreuz und Hitler-Lob: Kanye West knallt durch, Twitter sperrt ihn
- Yeller? Kanye West kauft sich eine ultrakonservative Quatsch-Plattform
- Kanye West: Sperre nach Antisemitismus-Provokation auf Social Media
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