Flucht vor Trump: 500 Mio. Euro für Anwerbung von US-Forschern in EU
Die Europäische Union will im großen Stil Forschende aus den USA nach Europa holen, um so vom "Brain-Drain" zu profitieren, den die massiven Einschnitte rund um Forschung und Entwicklung durch das Trump-Regime in den Vereinigten Staaten verursacht.
Wissenschaft sei eine Investition, weshalb man nun versuche, die richtigen Anreize zu bieten, erklärte von der Leyen. Das jetzt beschlossene Paket soll den Zeitraum bis zum Jahr 2027 abdecken und Europa in dieser Zeit zu einem "Magneten für Forschende" machen, hieß es bei einer Ansprache heute Morgen in Paris, bei der auch der französische Präsident Macron anwesend war.
Mittelfristig sollen die Länder Europas laut von der Leyen auch dazu gebracht werden, bis 2030 mindestens drei Prozent ihres Bruttosozialprodukts in Forschung und Entwicklung zu investieren. Schon im April hatten von der Leyen und Macron das Subventionspaket in Aussicht gestellt.
Derweil streicht die US-Regierung unter Trump immer weiter Gelder für Forschung und Entwicklung, wovon auch diverse Universitäten und staatlich finanzierte Forschungsprogramme betroffen sind. Trump und seine Republikaner sorgten damit zum Beispiel bereits dafür, dass die wissenschaftliche Forschung zu Themen wie Wetter, Klima, Raumfahrt, Gesundheit und diversen anderen Bereichen in den USA stark zurückgehen wird.
Siehe auch:
500 Mio. Euro sollen Forscher aus den USA anlocken
Wie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen laut Reuters bekanntgab, will der europäische Staatenbund zunächst 500 Millionen Euro an Subventionen bereitstellen, um so die wissenschaftliche Forschung in Europa zu stärken. Damit sollen Anreize für Wissenschaftler aus den USA geschaffen werden, die von der Trump-Regierung abgeschreckt werden.Wissenschaft sei eine Investition, weshalb man nun versuche, die richtigen Anreize zu bieten, erklärte von der Leyen. Das jetzt beschlossene Paket soll den Zeitraum bis zum Jahr 2027 abdecken und Europa in dieser Zeit zu einem "Magneten für Forschende" machen, hieß es bei einer Ansprache heute Morgen in Paris, bei der auch der französische Präsident Macron anwesend war.
Universitäten als Grundpfeiler der Gesellschaft
Die jetzt bereitgestellten Gelder sollen laut von der Leyen dafür sorgen, dass Forschung und Innovation, Wissenschaft und Technologie das Herzstück der europäischen Wirtschaft sind. Man wolle Europa zu dem Kontinent machen, wo die Universitäten zu Grundpfeilern der Gesellschaft und der Art zu Leben werden, fügte die Politikerin hinzu.Mittelfristig sollen die Länder Europas laut von der Leyen auch dazu gebracht werden, bis 2030 mindestens drei Prozent ihres Bruttosozialprodukts in Forschung und Entwicklung zu investieren. Schon im April hatten von der Leyen und Macron das Subventionspaket in Aussicht gestellt.
Derweil streicht die US-Regierung unter Trump immer weiter Gelder für Forschung und Entwicklung, wovon auch diverse Universitäten und staatlich finanzierte Forschungsprogramme betroffen sind. Trump und seine Republikaner sorgten damit zum Beispiel bereits dafür, dass die wissenschaftliche Forschung zu Themen wie Wetter, Klima, Raumfahrt, Gesundheit und diversen anderen Bereichen in den USA stark zurückgehen wird.
Zusammenfassung
- EU stellt 500 Millionen Euro bereit, um US-Forscher anzuwerben
- Anreize für Wissenschaftler, die von Trump-Regierung abgeschreckt werden
- Paket soll Europa bis 2027 zum 'Magneten für Forschende' machen
- Von der Leyen: Forschung und Innovation als Herzstück der EU-Wirtschaft
- Ziel: EU-Länder sollen bis 2030 3 % des BIP in Forschung investieren
- Trump-Regierung kürzt Gelder für Forschung und Entwicklung in den USA
- Wissenschaftliche Forschung in vielen Bereichen in den USA rückläufig
Siehe auch:
- Licht aus dem Nichts: Forscher erzeugen "fast biblische" Zeitblitze
- Wirbel auf Gold: Deutsche Forscher schaffen kuriose Licht-Strukturen
- Forscher machen völlig neue Farbe "Olo" für menschliches Auge sichtbar
- Bisher für unmöglich gehalten: Forscher formen mit Licht neue Struktur
- Guter Geruch macht Akkus viel stärker: EU-Forscher finden Heileffekt
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