Google: Verkauf würde das Ende von Chrome in aktueller Form bedeuten
Im US-Verfahren gegen Google geht es darum, inwiefern ein Verkauf des Browsers Chrome die Forderungen der Wettbewerbshüter befriedigen könnte. Chrome-Chefin Parisa Tabriz beteuerte dazu, dass nur Google Chrome zu dem mache, was der Browser heute ist.
Google sei schlicht das einzige Unternehmen, das in der Lage sei, ein derartiges Paket zu bieten. Chrome stelle heute das Ergebnis von 17 Jahren der Kooperation zwischen den Entwicklern dar. Es habe noch nie ein Beispiel gegeben, in dem man versucht habe, ein derart eng verwobenes Geflecht aufzudröseln, so Tabriz Tenor.
Grundlegende Chrome-Features wie das Safe Browsing oder die Warnfunktion für gestohlene Passwörter seien zudem von der gemeinsam Google-Infrastruktur von Chrome und anderen Diensten abhängig und könnten deshalb nicht von anderen Betreibern realisiert werden, sagte die Managerin bei einem Auftritt vor Gericht am letzten Freitag weiter.
Die Google-Managerin versucht mit ihrer Argumentation vor Gericht zu verhindern, dass die US-Behörden das Unternehmen dazu zwingen, Chrome an Dritte zu veräußern. Bisher haben unter anderem die KI-Firmen OpenAI und Perplexity sowie die Suchmaschinenanbieter und Portalbetreiber DuckDuckGo und Yahoo Interesse an einer Übernahme von Chrome bekundet.
Bei einem möglichen Verkaufspreis von rund 50 Milliarden Dollar dürfte ein Verkauf von Chrome für die meisten Interessenten nur schwer zu stemmen sein. Hintergrund ist das Verfahren der US-Behörden wegen des Missbrauchs der Marktmacht von Chrome durch Google.
Siehe auch:
Chrome-Chefin: Features sind von Google abhängig
Geht es nach Googles General Manager of Chrome, Paria Tabriz, kann nur der Internetkonzern selbst dafür sorgen, dass Chrome in seiner heute existierenden Form bestehen kann. Grund dafür sind die vielen Verbindungen, die der Chrome-Browser zu anderen Diensten aus Googles Ökosystem hat. Ohne diese Verbindungen sei es nicht möglich, das "Niveau an Features und Funktionalität zu bieten, das der populäre Chrome-Browser heute hat", so Tabriz laut Bloomberg.Google sei schlicht das einzige Unternehmen, das in der Lage sei, ein derartiges Paket zu bieten. Chrome stelle heute das Ergebnis von 17 Jahren der Kooperation zwischen den Entwicklern dar. Es habe noch nie ein Beispiel gegeben, in dem man versucht habe, ein derart eng verwobenes Geflecht aufzudröseln, so Tabriz Tenor.
Grundlegende Chrome-Features wie das Safe Browsing oder die Warnfunktion für gestohlene Passwörter seien zudem von der gemeinsam Google-Infrastruktur von Chrome und anderen Diensten abhängig und könnten deshalb nicht von anderen Betreibern realisiert werden, sagte die Managerin bei einem Auftritt vor Gericht am letzten Freitag weiter.
90% des Chromium-Codes kommt seit 2015 von Google
Chrome basiere zwar auf dem quelloffenen Chromium-Projekt, so Tabriz, Google habe aber mehr als 90 Prozent des seit 2015 eingeflossenen Chromium-Codes beigesteuert und hunderte Millionen von Dollar in das Open-Source-Projekt gesteckt. Aktuell hat Chrome einen Marktanteil von über 66 Prozent weltweit und damit alle anderen Browser-Anbieter weit hinter sich gelassen.Die Google-Managerin versucht mit ihrer Argumentation vor Gericht zu verhindern, dass die US-Behörden das Unternehmen dazu zwingen, Chrome an Dritte zu veräußern. Bisher haben unter anderem die KI-Firmen OpenAI und Perplexity sowie die Suchmaschinenanbieter und Portalbetreiber DuckDuckGo und Yahoo Interesse an einer Übernahme von Chrome bekundet.
Bei einem möglichen Verkaufspreis von rund 50 Milliarden Dollar dürfte ein Verkauf von Chrome für die meisten Interessenten nur schwer zu stemmen sein. Hintergrund ist das Verfahren der US-Behörden wegen des Missbrauchs der Marktmacht von Chrome durch Google.
Zusammenfassung
- Google-Managerin: Nur Google kann Chrome in aktueller Form erhalten
- Chrome eng mit Google-Diensten verwoben, schwer von Dritten zu betreiben
- Wichtige Features wie Safe Browsing hängen von Google-Infrastruktur ab
- Google steuerte über 90 Prozent des Chromium-Codes seit 2015 bei
- Chrome hat weltweit einen Marktanteil von über 66 Prozent
- Verkaufspreis von Chrome wird auf rund 50 Milliarden Dollar geschätzt
- US-Behörden prüfen möglichen Verkauf wegen Marktmachtmissbrauchs
Siehe auch:
- Wird Google Chrome verkauft? Yahoo, DuckDuckGo & Co interessiert
- Radikale Veränderung: OpenAI will Chrome kaufen + mit KI vollstopfen
- Chrome-Gefahr: Millionen nutzen unsichtbare Spionage-Erweiterungen
- BSI bringt neue Sicherheitswarnung für Edge- & Chrome-Nutzer raus
- Lässt sich Chrome nicht installieren? Google liefert falsche Version aus
Aktuelle Chrome-Downloads
Videos über den Chrome-Browser
- Chrome: Das sind die neun Feineinstellungen für das Werbetracking
- Chrome und Edge 100: So macht man den Browser bei Problemen fit
- Screenshots kompletter Webseiten im Chrome: So klappt es einfach
- Chrome: So holt ihr "https" und "www" zurück in die Adressleiste
- Chrome 70 bringt Progressive Web Apps für Windows 10-Desktops
Beiträge aus dem Forum
-
Wie kann ich mir in Google Chrome Cookies anzeigen lassen?
DON666 -
PDF Icon / Logo / Symbol ändern von Chrome als PDF Viewer, nur das Ico
Liftboy -
Sollte ich von Chrome auf Firefox wechseln? Bitte um Hilfe
joe13 -
WIn11 aktiviert aber Updates gehen nicht und Chrome auch nicht
MSFreak -
Chrome Dateiprüfung ausschalten
Andrew0
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Neue Microsoft-Geräte: Surface Pro und Surface Laptop sind da
- Tesla Cybercab: Batteriegröße, Gewicht und Leistung bestätigt
- Apple iPhone 18: Zulieferer bestätigt die Verschiebung auf 2027
- Wahnsinns-Deal: Samsung Galaxy S26 Ultra mit 50 GB Telekom-Tarif
- Was Tesla nicht schafft, setzt Xiaomi um, und stellt Laderoboterarm vor
- Aktionäre klagen: Ist Microsofts KI- & Cloud-Boom auf Lügen gebaut?
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen