Game Over für Jason Citron:
Discord-Gründer gibt CEO-Posten ab
Nach 13 Jahren gibt Discord-Mitgründer Jason Citron den CEO-Posten ab. Ex-Activision-Manager Humam Sakhnini übernimmt die Führung der Chat-Plattform mit 200 Millionen Nutzern. Das Timing ist kein Zufall - der Börsengang soll kurz bevorstehen.
Der Führungswechsel kommt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt: Discord bereitet sich Berichten zufolge auf einen Börsengang vor, der noch in diesem Jahr stattfinden könnte. Bei der letzten Finanzierungsrunde im Jahr 2021 wurde das Unternehmen mit rund 15 Milliarden Dollar (etwa 13,2 Milliarden Euro) bewertet.
Die Discord-Gründer Jason Citron (links) und Stanislav Vishnevskiy (rechts)
"Ich freue mich unglaublich, zu Discord zu stoßen", erklärte Sakhnini in einer Mitteilung. "Discord steht als ein massiver, grundlegender Teil des Gaming-Ökosystems, auf den sich täglich Millionen von Spielern, Entwicklern und Publishern verlassen." Die Plattform verfügt mittlerweile über mehr als 200 Millionen monatlich aktive Nutzer, die monatlich etwa zwei Milliarden Stunden auf der Plattform verbringen.
Vor der Gründung von Discord hatte Citron bereits Erfahrung in der Spielebranche gesammelt. Er gründete 2009 das Mobile-Gaming-Unternehmen OpenFeint, eine Social-Gaming-Plattform für iOS, die er 2011 für 104 Millionen Dollar an das japanische Unternehmen GREE verkaufte. Diese Erfahrung floss maßgeblich in die Entwicklung von Discord ein, das anfangs vor allem durch seine niedrige Latenz und geringe Ressourcennutzung bei Gamern punkten konnte.
In einem Interview mit VentureBeat erklärte Citron, er sei "eher ein Entwickler, ein Early-Stage-Typ" und die Einstellung von Sakhnini sei "ein Schritt in Richtung" Börsengang. Nach der intensiven Zeit als CEO freue sich der mittlerweile 40-Jährige nun auf eine Pause und darauf, Spiele wie "Final Fantasy VII Rebirth" und "Baldurs Gate III" zu spielen.
Interessant ist, dass Discord 2021 ein Übernahmeangebot von Microsoft in Höhe von angeblich 12 Milliarden Dollar ablehnte. Stattdessen entschied sich das Unternehmen für den Weg der Unabhängigkeit und sammelte in einer Finanzierungsrunde weitere 500 Millionen Dollar ein. Mit dem nun bevorstehenden Börsengang könnte Discord diesen unabhängigen Kurs fortsetzen und gleichzeitig das nötige Kapital für weiteres Wachstum sichern.
Was haltet ihr von diesem Führungswechsel bei Discord? Glaubt ihr, dass die Plattform unter dem neuen CEO ihre Gaming-Ausrichtung beibehalten wird, oder befürchtet ihr Änderungen nach einem Börsengang? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Mitgründer Citron gibt CEO-Posten ab
Discord-Mitgründer Jason Citron gibt nach 13 Jahren die Führung der beliebten Chat-Plattform ab. Wie das Unternehmen kürzlich mitteilte, wird Humam Sakhnini, ein ehemaliger Activision Blizzard-Manager, ab dem 28. April 2025 die Position des Chief Executive Officer (CEO) übernehmen. Citron bleibt dem Unternehmen als Berater und Mitglied des Verwaltungsrats erhalten.Der Führungswechsel kommt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt: Discord bereitet sich Berichten zufolge auf einen Börsengang vor, der noch in diesem Jahr stattfinden könnte. Bei der letzten Finanzierungsrunde im Jahr 2021 wurde das Unternehmen mit rund 15 Milliarden Dollar (etwa 13,2 Milliarden Euro) bewertet.
Die Discord-Gründer Jason Citron (links) und Stanislav Vishnevskiy (rechts)
Gaming-Expertise und Börsen-Erfahrung
Sakhnini bringt umfangreiche Erfahrung aus der Spielebranche mit. Zuletzt war er als Vice Chairman bei Activision Blizzard tätig und beaufsichtigte dort die 69-Milliarden-Dollar-Übernahme durch Microsoft im Jahr 2023. Zuvor leitete er als Präsident King Digital Entertainment, den Entwickler hinter dem erfolgreichen Mobile-Game "Candy Crush"."Ich freue mich unglaublich, zu Discord zu stoßen", erklärte Sakhnini in einer Mitteilung. "Discord steht als ein massiver, grundlegender Teil des Gaming-Ökosystems, auf den sich täglich Millionen von Spielern, Entwicklern und Publishern verlassen." Die Plattform verfügt mittlerweile über mehr als 200 Millionen monatlich aktive Nutzer, die monatlich etwa zwei Milliarden Stunden auf der Plattform verbringen.
Discord zeigt das überarbeitete Design seines Messengers
Rückbesinnung auf Gaming-Wurzeln
Discord wurde 2015 von Citron und Stanislav Vishnevskiy gegründet, der weiterhin als Chief Technology Officer tätig sein wird. Ursprünglich als Kommunikationstool für Gamer konzipiert, entwickelte sich die Plattform besonders während der Coronavirus-Pandemie (COVID 19) zu einem breiteren sozialen Netzwerk.Vor der Gründung von Discord hatte Citron bereits Erfahrung in der Spielebranche gesammelt. Er gründete 2009 das Mobile-Gaming-Unternehmen OpenFeint, eine Social-Gaming-Plattform für iOS, die er 2011 für 104 Millionen Dollar an das japanische Unternehmen GREE verkaufte. Diese Erfahrung floss maßgeblich in die Entwicklung von Discord ein, das anfangs vor allem durch seine niedrige Latenz und geringe Ressourcennutzung bei Gamern punkten konnte.
Offizielle Einführung in das neue Discord Game Overlay
In einem Interview mit VentureBeat erklärte Citron, er sei "eher ein Entwickler, ein Early-Stage-Typ" und die Einstellung von Sakhnini sei "ein Schritt in Richtung" Börsengang. Nach der intensiven Zeit als CEO freue sich der mittlerweile 40-Jährige nun auf eine Pause und darauf, Spiele wie "Final Fantasy VII Rebirth" und "Baldurs Gate III" zu spielen.
Monetarisierungsstrategie im Wandel
Laut The Verge hat Discord im vergangenen Jahr seine Strategie angepasst und sich wieder stärker auf seine Gaming-Wurzeln besonnen. Das Unternehmen verfolgt dabei neue Monetarisierungsmöglichkeiten jenseits seines Premium-Abonnementdienstes Discord Nitro, darunter Werbung und Mikrotransaktionen - eine Entwicklung, die bei der Gaming-Community durchaus kritisch gesehen werden könnte.Interessant ist, dass Discord 2021 ein Übernahmeangebot von Microsoft in Höhe von angeblich 12 Milliarden Dollar ablehnte. Stattdessen entschied sich das Unternehmen für den Weg der Unabhängigkeit und sammelte in einer Finanzierungsrunde weitere 500 Millionen Dollar ein. Mit dem nun bevorstehenden Börsengang könnte Discord diesen unabhängigen Kurs fortsetzen und gleichzeitig das nötige Kapital für weiteres Wachstum sichern.
Was haltet ihr von diesem Führungswechsel bei Discord? Glaubt ihr, dass die Plattform unter dem neuen CEO ihre Gaming-Ausrichtung beibehalten wird, oder befürchtet ihr Änderungen nach einem Börsengang? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Discord-Mitgründer Jason Citron gibt CEO-Position nach 13 Jahren ab
- Humam Sakhnini, ehemaliger Activision Blizzard-Manager, wird neuer CEO
- Führungswechsel kurz vor möglichem Börsengang von Discord noch 2025
- Plattform hat über 200 Millionen monatlich aktive Nutzer weltweit
- Discord plant neue Monetarisierungsmöglichkeiten wie Werbung und Mikrotransaktionen
- Unternehmen lehnte 2021 Übernahmeangebot von Microsoft in Milliardenhöhe ab
- Citron bleibt als Berater und Verwaltungsratsmitglied bei Discord
Siehe auch:
- Discord rollt großes Update aus: Neues Design, Overlay und Widgets
- Discord: Werbung bald auch in der Handy-App - was Nutzer erwartet
- Rockstar startet Discord-Server für GTA und Co - mit erwartbaren Folgen
- Discord führt Funktion ein, die sich viele Nutzer schon lange wünschen
- Schreck für deutsche Discord-Nutzer: Etliche Konten wurden gesperrt
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen