China-Zölle: Trump rudert wieder zurück - Halbierung angekündigt
US-Präsident Donald Trump hat sich bei seinem Zollkrieg gegen China offenbar verhoben. Inzwischen wird zurückgerudert und eine Senkung der Strafzölle angekündigt. Denn die Handelshemmnisse bringen auch die eigene Wirtschaft ins Straucheln.
Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen, heißt es aus Regierungskreisen. Die Gespräche innerhalb der Trump-Administration seien noch in einem frühen Stadium, verschiedene Modelle würden geprüft. Ein ranghoher Regierungsmitarbeiter erklärte, Trump wolle keine einseitigen Schritte unternehmen - er erwarte im Gegenzug Zugeständnisse von chinesischer Seite.
Demnach könnte ein stufenweises Modell Anwendung finden: Für Produkte ohne sicherheitsrelevante Bedeutung sei ein Zollsatz von rund 35 Prozent im Gespräch, während strategisch wichtige Güter mit mindestens 100 Prozent besteuert werden könnten. Dies entspricht einem Vorschlag des China-Ausschusses des Repräsentantenhauses aus dem vergangenen Jahr. Die Umsetzung wäre über einen Zeitraum von fünf Jahren geplant.
Auch das chinesische Außenministerium signalisierte am Mittwoch grundsätzliches Interesse an Handelsgesprächen, betonte jedoch, dass man nicht unter Androhung weiterer Strafmaßnahmen verhandeln werde. In Peking wertet man Trumps jüngste Aussagen als Anzeichen für ein Einlenken.
Ein tatsächlicher Rückgang der Zölle könnte für viele chinesische Exporteure jedoch weiterhin bedeuten, dass der Zugang zum US-Markt stark eingeschränkt bleibt. Analysten warnen, dass der bilaterale Handel bei weiterhin hohen Zollschranken langfristig massiv leiden könnte. In den USA macht sich dies auch mit deutlichen Teuerungen bei Produkten bemerkbar, die auf Importe aus China angewiesen sind - insbesondere bei Elektronik.
Siehe auch:
Interne Gespräche
Laut Insidern, die mit den Vorgängen vertraut sind, könnten die Strafzölle in einigen Fällen um mehr als die Hälfte gesenkt werden, berichtet das Wall Street Journal. Ziel sei es, den Druck auf die internationalen Märkte zu mindern und Bewegung in die stockenden Verhandlungen mit Peking zu bringen.Eine endgültige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen, heißt es aus Regierungskreisen. Die Gespräche innerhalb der Trump-Administration seien noch in einem frühen Stadium, verschiedene Modelle würden geprüft. Ein ranghoher Regierungsmitarbeiter erklärte, Trump wolle keine einseitigen Schritte unternehmen - er erwarte im Gegenzug Zugeständnisse von chinesischer Seite.
Demnach könnte ein stufenweises Modell Anwendung finden: Für Produkte ohne sicherheitsrelevante Bedeutung sei ein Zollsatz von rund 35 Prozent im Gespräch, während strategisch wichtige Güter mit mindestens 100 Prozent besteuert werden könnten. Dies entspricht einem Vorschlag des China-Ausschusses des Repräsentantenhauses aus dem vergangenen Jahr. Die Umsetzung wäre über einen Zeitraum von fünf Jahren geplant.
Auch das chinesische Außenministerium signalisierte am Mittwoch grundsätzliches Interesse an Handelsgesprächen, betonte jedoch, dass man nicht unter Androhung weiterer Strafmaßnahmen verhandeln werde. In Peking wertet man Trumps jüngste Aussagen als Anzeichen für ein Einlenken.
Börsen atmen auf
Obwohl Trump angedeutet hat, die Zölle von derzeit 145 Prozent reduzieren zu wollen, betonte er: "Auf null gehen sie nicht." Investoren reagierten dennoch erleichtert - die Aussicht auf Entspannung ließ die Börsen kurzzeitig aufatmen.Ein tatsächlicher Rückgang der Zölle könnte für viele chinesische Exporteure jedoch weiterhin bedeuten, dass der Zugang zum US-Markt stark eingeschränkt bleibt. Analysten warnen, dass der bilaterale Handel bei weiterhin hohen Zollschranken langfristig massiv leiden könnte. In den USA macht sich dies auch mit deutlichen Teuerungen bei Produkten bemerkbar, die auf Importe aus China angewiesen sind - insbesondere bei Elektronik.
Zusammenfassung
- Trump erwägt Senkung der China-Zölle um mehr als die Hälfte
- Ziel: Druck auf Märkte mindern und Verhandlungen vorantreiben
- Mögliches Modell: 35% für unkritische, 100% für strategische Güter
- Stufenweise Umsetzung über fünf Jahre im Gespräch
- China zeigt Interesse an Gesprächen, lehnt Verhandeln unter Druck ab
- Börsen reagieren positiv auf mögliche Entspannung im Handelsstreit
- Analysten warnen vor langfristigen Folgen hoher Zollschranken
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen