Neue Eisen-Natrium-Batterietechnologie greift Tesla Megapack an
Ein innovatives Eisen-Natrium-Batteriesystem könnte eine Alternative zu Teslas Megapack werden und nun wird die Produktion dieser Energiespeicher geplant. Die Technologie soll 7000 Ladezyklen und eine Lebensdauer von 20 Jahren erreichen - bei geringen Kosten.
Die Zusammenarbeit verbindet Horiens 25-jährige Erfahrung in der Batterieherstellung mit Inlytes Batteriedesign, schreiben die beiden Partner in einer gemeinsamen Pressemitteilung. "Inlyte Factory 1", die erste US-Produktionsstätte des Unternehmens, soll bis 2027 in Betrieb gehen und jährlich etwa zwei GWh Speicherkapazität produzieren.
Die Skalierbarkeit ist ein wesentlicher Vorteil der Technologie. Ben Kaun, Chief Commercial Officer bei Inlyte, erläutert: "Eisen-Natrium-Batterien haben diese interessante Eigenschaft, dass man, wenn man eine Batterie mit längerer Laufzeit herstellen möchte, nur mehr Eisen und Salz hinzufügen muss", so Kaun. "Sobald man eine Batterie mit einer Entladerate von fünf bis zehn Stunden hergestellt hat, kann man mehr Eisen und Salz hinzufügen, um eine Notstromversorgung von 24 Stunden zu erhalten."
Inlyte ist ein noch junges Unternehmen: Nach der Übernahme der britischen Firma Beta Research 2022, die die ursprüngliche Natrium-Metallhalogenid-Batterie entwickelt hatte, verfügt das Unternehmen über eine Pilotproduktionslinie auf 30.000 Quadratmetern mit Fertigungs- und Testanlagen.
Der Markt für stationäre Energiespeicher wächst, besonders die Nachfrage nach längeren Speicherzeiten steigt. Während Lithium-Ionen-Batterien wie Teslas Megapack typischerweise vier Stunden Energie speichern, benötigen Netzbetreiber zunehmend Systeme mit zehn oder mehr Stunden Kapazität für die Integration erneuerbarer Energien.
Was denkt ihr über diese Entwicklung im Bereich der Energiespeicher? Seht ihr Potenzial für Eisen-Natrium-Batterien neben etablierten Technologien? Teilt eure Einschätzungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Eisen-Natrium-Batterien als neue Alternative
Das US-Startup Inlyte Energy und der Schweizer Batteriehersteller Horien Salt Battery Solutions (ehemals FZSoNick) haben eine strategische Partnerschaft angekündigt. Konkret möchten die beiden Unternehmen gemeinsam die Produktion von Eisen-Natrium-Batterien in den USA vorantreiben. Die Technologie eignet sich sowohl für mittlere Speicherzeiten von vier bis zehn Stunden als auch für Langzeitspeicherung über 24 Stunden und könnte eine Alternative zu etablierten Systemen wie Teslas Megapack darstellen.Die Zusammenarbeit verbindet Horiens 25-jährige Erfahrung in der Batterieherstellung mit Inlytes Batteriedesign, schreiben die beiden Partner in einer gemeinsamen Pressemitteilung. "Inlyte Factory 1", die erste US-Produktionsstätte des Unternehmens, soll bis 2027 in Betrieb gehen und jährlich etwa zwei GWh Speicherkapazität produzieren.
Technische Daten und Lebensdauer
Wie das PV Magazine USA und Clean Technica berichten, hat Inlyte in Tests nach über 700 Ladezyklen keine Kapazitätseinbußen festgestellt. Die Batterien erreichten dabei einen Wirkungsgrad von 90 Prozent. Prognosen zufolge sollen die Systeme mindestens 7000 Ladezyklen oder eine Lebensdauer von 20 Jahren erreichen - vergleichbar mit klassischen Natrium-Nickel-Chlorid-Batterien, jedoch zu niedrigeren Kosten.Die Skalierbarkeit ist ein wesentlicher Vorteil der Technologie. Ben Kaun, Chief Commercial Officer bei Inlyte, erläutert: "Eisen-Natrium-Batterien haben diese interessante Eigenschaft, dass man, wenn man eine Batterie mit längerer Laufzeit herstellen möchte, nur mehr Eisen und Salz hinzufügen muss", so Kaun. "Sobald man eine Batterie mit einer Entladerate von fünf bis zehn Stunden hergestellt hat, kann man mehr Eisen und Salz hinzufügen, um eine Notstromversorgung von 24 Stunden zu erhalten."
Inlyte ist ein noch junges Unternehmen: Nach der Übernahme der britischen Firma Beta Research 2022, die die ursprüngliche Natrium-Metallhalogenid-Batterie entwickelt hatte, verfügt das Unternehmen über eine Pilotproduktionslinie auf 30.000 Quadratmetern mit Fertigungs- und Testanlagen.
Der Markt für stationäre Energiespeicher wächst, besonders die Nachfrage nach längeren Speicherzeiten steigt. Während Lithium-Ionen-Batterien wie Teslas Megapack typischerweise vier Stunden Energie speichern, benötigen Netzbetreiber zunehmend Systeme mit zehn oder mehr Stunden Kapazität für die Integration erneuerbarer Energien.
Was denkt ihr über diese Entwicklung im Bereich der Energiespeicher? Seht ihr Potenzial für Eisen-Natrium-Batterien neben etablierten Technologien? Teilt eure Einschätzungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Inlyte Energy und Horien planen Produktion von Eisen-Natrium-Batterien
- Technologie eignet sich für mittlere und lange Speicherzeiten
- Erste US-Produktionsstätte soll bis 2027 zwei GWh jährlich produzieren
- Tests zeigen 90 % Wirkungsgrad und prognostizieren 7000 Ladezyklen
- Skalierbarkeit ermöglicht flexible Anpassung der Speicherkapazität
- Der Markt für stationäre Energiespeicher wächst, besonders für lange Zeiten
- Alternative zu etablierten Systemen wie Teslas Megapack möglich
Siehe auch:
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