Braindrain in den USA: Immer mehr Wissenschaftler flüchten vor Trump
Eine französische Universität hat ein "Safe Place For Science"-Programm für US-Forscher, die sich in ihrer Heimat in ihrer Forschungsfreiheit bedroht fühlen, gestartet. 15 Wissenschaftler sollen aufgenommen werden, gemeldet haben sich bereits 40.
Das Programm zielt darauf ab, Wissenschaftlern, die sich in ihrer Heimat in ihrer Forschungsfreiheit eingeschränkt fühlen, eine neue Perspektive zu geben. Besonders betroffen sind Forscher, deren Arbeiten sich mit Themen wie Klimawandel, Umwelt, Gesundheit und Sozialwissenschaften befassen - Bereiche, die unter der aktuellen US-Administration zunehmend kritisch gesehen werden und in der Praxis vielfach eliminiert werden
Wie Gizmodo berichtet, haben bereits 40 US-Wissenschaftler auf den Aufruf der französischen Universität reagiert. Die Interessenten kommen von renommierten Institutionen wie Stanford, Yale, der NASA und dem National Institute of Health. Eric Berton, Präsident der Aix-Marseille Université, spricht von "Wir erleben einen neuen Braindrain" (Talentabwanderung, Anm. d. Red.) und betont die Dringlichkeit der Situation.
Die Universität hat für das Programm zunächst 15 Millionen Euro für einen Zeitraum von drei Jahren bereitgestellt. Dies soll die Aufnahme von etwa 15 Forschern ermöglichen. Berton ruft jedoch auch die französische und europäische Regierung zur Unterstützung auf, da die Nachfrage die Kapazitäten der Universität übersteigt.
Das "Safe Place For Science"-Programm bietet nicht nur wissenschaftliche Möglichkeiten, sondern auch praktische Unterstützung. Die Aix-Marseille Université arbeitet eng mit lokalen Behörden zusammen, um den Wissenschaftlern und ihren Familien bei Themen wie Beschäftigung, Wohnen, Schulzugang und Visa behilflich zu sein.
Die Initiative der französischen Universität könnte der Beginn einer größeren Bewegung sein. Eric Berton hofft auf eine Ausweitung des Programms auf nationaler und europäischer Ebene, um möglichst vielen Forschern eine neue Heimat zu bieten.
Was denkt ihr über diese Entwicklung? Seht ihr darin eine Chance für die internationale Forschungsgemeinschaft oder macht ihr euch Sorgen um mögliche negative Folgen für die USA? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Flucht der klugen Köpfe
In den USA ist die akademische Freiheit in den USA zunehmend unter Druck, doch es gibt Alternativen, denn Frankreich öffnet seine Türen für "bedrohte" Wissenschaftler. Die Aix-Marseille Université hat mit ihrem Programm "Safe Place For Science" eine Initiative gestartet, die amerikanischen Forschern eine sichere Umgebung für ihre Arbeit bieten soll.Das Programm zielt darauf ab, Wissenschaftlern, die sich in ihrer Heimat in ihrer Forschungsfreiheit eingeschränkt fühlen, eine neue Perspektive zu geben. Besonders betroffen sind Forscher, deren Arbeiten sich mit Themen wie Klimawandel, Umwelt, Gesundheit und Sozialwissenschaften befassen - Bereiche, die unter der aktuellen US-Administration zunehmend kritisch gesehen werden und in der Praxis vielfach eliminiert werden
Wie Gizmodo berichtet, haben bereits 40 US-Wissenschaftler auf den Aufruf der französischen Universität reagiert. Die Interessenten kommen von renommierten Institutionen wie Stanford, Yale, der NASA und dem National Institute of Health. Eric Berton, Präsident der Aix-Marseille Université, spricht von "Wir erleben einen neuen Braindrain" (Talentabwanderung, Anm. d. Red.) und betont die Dringlichkeit der Situation.
Die Universität hat für das Programm zunächst 15 Millionen Euro für einen Zeitraum von drei Jahren bereitgestellt. Dies soll die Aufnahme von etwa 15 Forschern ermöglichen. Berton ruft jedoch auch die französische und europäische Regierung zur Unterstützung auf, da die Nachfrage die Kapazitäten der Universität übersteigt.
Wissenschaft unter Feuer
Die Situation in den USA gibt Anlass zur Sorge. Viele Universitäten und Forschungseinrichtungen sind von Bundesgeldern abhängig, die nun zunehmend gestrichen werden. Ein Beispiel ist die UMass Chan Medical School, die aufgrund von Finanzierungsunsicherheiten einen Einstellungsstopp verhängt und sogar bereits akzeptierte Studenten wieder ausgeladen hat.Das "Safe Place For Science"-Programm bietet nicht nur wissenschaftliche Möglichkeiten, sondern auch praktische Unterstützung. Die Aix-Marseille Université arbeitet eng mit lokalen Behörden zusammen, um den Wissenschaftlern und ihren Familien bei Themen wie Beschäftigung, Wohnen, Schulzugang und Visa behilflich zu sein.
Die Initiative der französischen Universität könnte der Beginn einer größeren Bewegung sein. Eric Berton hofft auf eine Ausweitung des Programms auf nationaler und europäischer Ebene, um möglichst vielen Forschern eine neue Heimat zu bieten.
Was denkt ihr über diese Entwicklung? Seht ihr darin eine Chance für die internationale Forschungsgemeinschaft oder macht ihr euch Sorgen um mögliche negative Folgen für die USA? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Französische Uni startet 'Safe Place For Science' für US-Forscher
- Programm bietet sicheres Umfeld für von Einschränkungen bedrohte Forscher
- 40 Wissenschaftler aus renommierten US-Institutionen haben sich beworben
- 15 Millionen Euro für drei Jahre zur Aufnahme von etwa 15 Forschern
- Unterstützung bei Beschäftigung, Wohnen, Schulzugang und Visa-Fragen
- UMass Chan Medical School verhängt Einstellungsstopp wegen Geldmangels
- Hoffnung auf Ausweitung des Programms auf nationaler und EU-Ebene
Siehe auch:
- Trump wirkt: NASA schmeißt Chef-Wissenschaftlerin und Co. raus
- Extrem schweres Schwarzes Loch stellt Wissenschaftler vor Rätsel
- Treibstoff aus Mondstaub: Wissenschaftler berechnen den Energiebedarf
- Trump vs. Freiheit: NASA stellt wissenschaftliche Arbeit vorerst ein
- Wissenschaftler erfinden mächtige Klasse von neuen Thermometern
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