iRobot vor dem Aus: Roomba-Hersteller kämpft ums Überleben
Der Hersteller der durchaus populären Roomba-Saugroboter sieht sich inzwischen selbst kurz vor dem Ende. Mehr als ein Jahr nach der geplatzten Übernahme durch Amazon vermeldet das Unternehmen iRobot erhebliche finanzielle Schwierigkeiten.
Der Hintergrund dieser Entwicklung geht auf das gescheiterte Übernahmeangebot von Amazon zurück. Der Konzern hatte geplant, iRobot für 1,7 Milliarden Dollar zu kaufen, zog das Angebot später jedoch zurück, nachdem die EU-Wettbewerbsbehörden Bedenken äußerten und mit einer Blockade des Deals drohten.
Kurz darauf verließ Firmengründer Colin Angle das Unternehmen, die Aktienkurse brachen ein, und iRobot musste rund die Hälfte seiner Belegschaft entlassen. Trotz der Krise arbeitete die Firma daran, sich neu aufzustellen. In dieser Woche präsentierte das Unternehmen acht neue Roomba-Modelle, was der größten Produkteinführung in der 30-jährigen Firmengeschichte entsprach.
Trotzdem gibt sich iRobot-Chef Gary Cohen optimistisch. Er betonte, dass die neuen Produkte eine verbesserte Gewinnmarge im Vergleich zu früheren Modellen bieten und voraussichtlich ab 2025 zu einem jährlichen Umsatzwachstum beitragen werden. Ob dieser Plan aufgeht, bleibt jedoch abzuwarten.
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Krise nach geplatztem Deal
In seinem aktuellen Quartalsbericht erklärte das Management, dass es "erhebliche Zweifel an der weiteren Geschäftsfähigkeit" gebe. Das im US-Bundesstaat Massachusetts ansässige Unternehmen teilte zudem mit, dass der Vorstand eine strategische Prüfung verschiedener Alternativen prüfe. Diese könnte sowohl den erneuten Versuch eines Verkaufs der Firma als auch eine Refinanzierung der wachsenden Schulden beinhalten.Der Hintergrund dieser Entwicklung geht auf das gescheiterte Übernahmeangebot von Amazon zurück. Der Konzern hatte geplant, iRobot für 1,7 Milliarden Dollar zu kaufen, zog das Angebot später jedoch zurück, nachdem die EU-Wettbewerbsbehörden Bedenken äußerten und mit einer Blockade des Deals drohten.
Kurz darauf verließ Firmengründer Colin Angle das Unternehmen, die Aktienkurse brachen ein, und iRobot musste rund die Hälfte seiner Belegschaft entlassen. Trotz der Krise arbeitete die Firma daran, sich neu aufzustellen. In dieser Woche präsentierte das Unternehmen acht neue Roomba-Modelle, was der größten Produkteinführung in der 30-jährigen Firmengeschichte entsprach.
Die Hoffnung lebt
Man erhofft sich dadurch nun eine Umsatzsteigerung, nachdem die Einnahmen im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent eingebrochen waren. Allerdings bleibt die Lage unsicher. Das Unternehmen warnte, dass es keine Garantie für den Erfolg der neuen Produkte gebe. Faktoren wie die Verbrauchernachfrage, zunehmender Wettbewerb vor allem aus dem asiatischen Raum, makroökonomische Bedingungen und Zölle könnten den Absatz beeinflussen.Trotzdem gibt sich iRobot-Chef Gary Cohen optimistisch. Er betonte, dass die neuen Produkte eine verbesserte Gewinnmarge im Vergleich zu früheren Modellen bieten und voraussichtlich ab 2025 zu einem jährlichen Umsatzwachstum beitragen werden. Ob dieser Plan aufgeht, bleibt jedoch abzuwarten.
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Zusammenfassung
- iRobot in finanziellen Schwierigkeiten nach geplatzter Amazon-Übernahme
- Unternehmen zweifelt an weiterer Geschäftsfähigkeit und prüft Optionen
- EU-Wettbewerbsbehörden verhinderten 1,7-Milliarden-Dollar-Deal mit Amazon
- Firmengründer verließ Unternehmen, Aktienkurse brachen ein, Entlassungen
- Acht neue Roomba-Modelle als größte Produkteinführung der Firmengeschichte
- Umsatzeinbruch um 44 Prozent im vierten Quartal im Jahresvergleich
- CEO optimistisch: Neue Produkte sollen ab 2025 Umsatzwachstum bringen
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