OLED-Flop: iPad Pro verkauft sich schlecht - Apple mit Planänderung
Apples OLED-Strategie scheint nicht aufzugehen. So verkaufte man vom teuren iPad Pro bisher deutlich weniger als geplant. Das hat wohl Konsequenzen. Denn wie es heißt, passt man die Zukunftspläne an und verschiebt die Termine für einige neue Produkte.
Das OLED-iPad Pro sollte eigentlich ein Verkaufsschlager werden. Das Gerät markierte einen Meilenstein als erstes iPad mit OLED-Displaytechnologie. Die 13-Zoll-Version ist nach eigenen Aussagen sogar das dünnste Gerät, das Apple je hergestellt hat. Mit seinem Tandem OLED, einem um 15 Prozent reduzierten Gewicht und einer um 22 Prozent geringeren Dicke im Vergleich zum Vorgängermodell, bot es sogar deutlich mehr an Neuerungen, als die letzte Woche präsentierten Produkte. Und doch ließen viele Kunden das Tablet in den Regalen liegen.
Die schwache iPad-Pro-Nachfrage hat aber auch Auswirkungen auf andere Produkte. So soll das OLED-iPad mini zwar wie geplant 2026 erscheinen, doch das OLED-iPad Air wird von 2028 auf 2027 vorgezogen. Beide Modelle sollen im Vergleich zum iPad Pro kostengünstigere Displays erhalten. Das iPad Pro soll dagegen weiterhin mit der teureren Tandem-Display-Technologie ausgestattet werden, obwohl es damit schon Probleme bei der Bilddarstellung gegeben hatte. Ab 2028 könnte daher die sogenannte Capsule OLED Encapsulation (COE) Technologie zum Einsatz kommen, die eine verbesserte Leistung und Haltbarkeit verspricht.
Auch bei den MacBooks soll es laut Meritz Securities Änderungen im Zeitplan geben. Das OLED-MacBook Pro soll wie geplant Ende 2026 auf den Markt kommen und Samsungs IT-OLED-Displays der 8. Generation nutzen. Das OLED-MacBook Air hingegen wird von 2027 auf einen Zeitpunkt nach 2028 verschoben.
Siehe auch:
Verliert der Apfel seinen Glanz?
Nicht nur Mark Zuckerberg ist überzeugt, dass Apples Innovationskraft in den letzten Jahren abgenommen hat. Auch viele Kunden haben das Gefühl, dass Produkte aus Cupertino nicht mehr die gleiche Strahlkraft besitzen wie früher. Dieser Eindruck wird durch die zuletzt neu veröffentlichten Geräte aus Cupertino bestätigt. So erhielten etwa das neue iPad der 11. Generation, das iPad Air oder das MacBook Air allesamt nur kleinere Anpassungen. Hauptsächlich handelte es sich um Upgrades bei den verbauten Chips und somit nicht um brandneue Funktionen mit Wow-Effekt. Das könnte sich negativ auf die Verkaufszahlen auswirken.OLED-iPad verkauft sich nur schleppend
Beim iPad Pro mit OLED-Display scheint das allem Anschein nach bereits der Fall zu sein. Denn die Verkaufszahlen des im Mai 2024 veröffentlichten Tablets bleiben neuesten Erkenntnissen zufolge hinter den Erwartungen zurück. Statt der anvisierten neun Millionen Einheiten wurden im vergangenen Jahr nur etwa 5,7 Millionen Geräte ausgeliefert. Die neu verbaute Bildschirmtechnologie scheint selbst bei Fans keine ausreichende Begeisterung zu wecken. Das hatte sich bereits Ende 2024 abgezeichnet. Der relativ hohe Preis von mindestens 1.199 Euro dürfte auch eine Rolle spielen.Apple stellt das neue iPad Pro mit M4-Chip und Apple Pencil Pro vor
Das OLED-iPad Pro sollte eigentlich ein Verkaufsschlager werden. Das Gerät markierte einen Meilenstein als erstes iPad mit OLED-Displaytechnologie. Die 13-Zoll-Version ist nach eigenen Aussagen sogar das dünnste Gerät, das Apple je hergestellt hat. Mit seinem Tandem OLED, einem um 15 Prozent reduzierten Gewicht und einer um 22 Prozent geringeren Dicke im Vergleich zum Vorgängermodell, bot es sogar deutlich mehr an Neuerungen, als die letzte Woche präsentierten Produkte. Und doch ließen viele Kunden das Tablet in den Regalen liegen.
Apple passt seine Pläne an
Ein aktueller Bericht der Analysten von Meritz Securities (via Jukanlosreve auf X) legt nahe, dass Apple daher plant, seine OLED-Strategie für iPads und MacBooks zu überarbeiten. Die Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage nach OLED-iPad-Pro-Panels für 2025 auf etwa fünf bis 5,5 Millionen Einheiten nach unten korrigiert wird. Dies wäre ein weiterer Rückgang gegenüber den ohnehin schon enttäuschenden Zahlen des Vorjahres. Das geplante Upgrade für das iPad Pro verschiebt sich zudem von 2027 auf 2028.Die schwache iPad-Pro-Nachfrage hat aber auch Auswirkungen auf andere Produkte. So soll das OLED-iPad mini zwar wie geplant 2026 erscheinen, doch das OLED-iPad Air wird von 2028 auf 2027 vorgezogen. Beide Modelle sollen im Vergleich zum iPad Pro kostengünstigere Displays erhalten. Das iPad Pro soll dagegen weiterhin mit der teureren Tandem-Display-Technologie ausgestattet werden, obwohl es damit schon Probleme bei der Bilddarstellung gegeben hatte. Ab 2028 könnte daher die sogenannte Capsule OLED Encapsulation (COE) Technologie zum Einsatz kommen, die eine verbesserte Leistung und Haltbarkeit verspricht.
Auch bei den MacBooks soll es laut Meritz Securities Änderungen im Zeitplan geben. Das OLED-MacBook Pro soll wie geplant Ende 2026 auf den Markt kommen und Samsungs IT-OLED-Displays der 8. Generation nutzen. Das OLED-MacBook Air hingegen wird von 2027 auf einen Zeitpunkt nach 2028 verschoben.
Zusätzlicher Rückstand bei KI
Ebenso hinkt Apple auch im so wichtigen KI-Rennen stark hinterher. Erst vor einigen Tagen musste Cupertino vermelden, dass sich die Einführung der verbesserten Sprachassistentin Siri deutlich nach hinten verschiebt. Laut einigen Mitarbeitern könnte man sogar gezwungen sein, bei der Entwicklung noch einmal komplett vor vorn zu beginnen. Ein Lichtblick könnte immerhin das iPhone Fold sein, das als erstes faltbares Gerät von Apple neuesten Gerüchten zufolge Ende 2026 erscheinen soll.
Zusammenfassung
- Apples Innovationskraft scheint nachzulassen, neue Produkte weniger begeisternd
- OLED-iPad Pro verkauft sich trotz neuer Technologie schlechter als erwartet
- Apple überarbeitet die Strategie für iPads und MacBooks aufgrund schwacher Nachfrage
- OLED-iPad Air wird vorgezogen, OLED-iPad mini wie geplant, Pro-Modell verzögert
- MacBook Pro mit OLED-Display für Ende 2026 geplant, Air-Version verschoben
- Apple hinkt auch im KI-Rennen hinterher, verbesserte Siri verzögert sich deutlich
- Innovatives iPhone Fold könnte laut Gerüchten Ende 2026 auf den Markt kommen
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