Apple M3 Ultra vs. M4 Max:
Überraschende Benchmark-Ergebnisse
Apples M3 Ultra-Chip im neuen Mac Studio zeigt in ersten Benchmarks eine beeindruckende Leistung. Mit 29 Prozent Vorsprung zum M2 Ultra dominiert er im Multi-Core-Bereich. Doch der Vergleich zum M4 Max offenbart überraschende Ergebnisse.
Der M3 Ultra kommt in der neuesten Generation des Mac Studio zum Einsatz und setzt auf eine 32-Core-CPU mit 24 Hochleistungskernen und acht Effizienzkernen. In Kombination mit bis zu 256 GB einheitlichem Arbeitsspeicher erreicht der Chip eine Taktfrequenz von bis zu 4,05 GHz. Hergestellt wird er von TSMC in einem 3-Nanometer-Verfahren, das Apple erstmals in seinen Desktop- und Notebook-Chips einsetzt.
Besonders bemerkenswert ist der Vergleich mit dem M4 Max, was viele Käufer interessieren wird. Trotz seiner geringeren Kernanzahl von nur 16 CPU-Kernen liegt er im Multi-Core-Test lediglich sieben Prozent hinter dem M3 Ultra. Im Single-Core-Benchmark übertrifft der M4 Max den M3 Ultra sogar um 20,5 Prozent. Die nahezu identischen Taktfrequenzen beider Chips (4,05 GHz beim M3 Ultra und 4,14 GHz beim M4 Max) werfen Fragen auf.
Eine mögliche Erklärung könnte in der Architektur der M4-Serie liegen. Apple setzt beim M4 auf die ARMv9-Plattform, wobei unklar ist, inwiefern die neuen Scalable Matrix Extensions (SME) dabei eine Rolle spielen. Fakt ist, dass der M4 Max in synthetischen Benchmarks eine herausragende Single-Core-Leistung zeigt.
Das Mac Studio gibt es mit ...
... M3 Ultra oder M4 Max
Allerdings bewirbt Apple die Ray-Tracing-Engine des M4 als doppelt so schnell wie die des M3, was darauf hindeutet, dass der jüngere Chip auch in diesem Bereich optimiert wurde.
Synthetische Benchmarks bieten einen ersten Eindruck, ersetzen jedoch nicht die Leistungsbewertung im praktischen Einsatz. Während der M3 Ultra in grafiklastigen Workloads seine Stärken ausspielen dürfte, könnte der M4 Max aufgrund seiner hohen Single-Core-Performance für viele Nutzer die bessere Wahl sein. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich beide Chips im Alltagseinsatz schlagen.
Was haltet ihr von den ersten Benchmark-Ergebnissen des M3 Ultra? Seid ihr überrascht von der starken Leistung des M4 Max im Vergleich? Teilt eure Gedanken und Erwartungen an die neue Chip-Generation in den Kommentaren!
Siehe auch:
Erste Benchmarks der neuen Apple-Chips
Apples neuester Hochleistungschip, der M3 Ultra, ist in ersten Benchmark-Tests aufgetaucht. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorgänger M2 Ultra, allerdings bleibt der Vorsprung gegenüber dem kleineren M4 Max überraschend gering, wie das Online-Magazin Wccftech herausgefunden hat.Der M3 Ultra kommt in der neuesten Generation des Mac Studio zum Einsatz und setzt auf eine 32-Core-CPU mit 24 Hochleistungskernen und acht Effizienzkernen. In Kombination mit bis zu 256 GB einheitlichem Arbeitsspeicher erreicht der Chip eine Taktfrequenz von bis zu 4,05 GHz. Hergestellt wird er von TSMC in einem 3-Nanometer-Verfahren, das Apple erstmals in seinen Desktop- und Notebook-Chips einsetzt.
M4 Max: Unerwartet nah am M3 Ultra
Der aktuelle Geekbench-Test zeigt, dass der M3 Ultra im Single-Core-Benchmark 3221 Punkte erzielt. Im Multi-Core-Test erreicht er 27.749 Punkte, was einer beeindruckenden Leistungssteigerung von 29 Prozent gegenüber dem M2 Ultra entspricht.Besonders bemerkenswert ist der Vergleich mit dem M4 Max, was viele Käufer interessieren wird. Trotz seiner geringeren Kernanzahl von nur 16 CPU-Kernen liegt er im Multi-Core-Test lediglich sieben Prozent hinter dem M3 Ultra. Im Single-Core-Benchmark übertrifft der M4 Max den M3 Ultra sogar um 20,5 Prozent. Die nahezu identischen Taktfrequenzen beider Chips (4,05 GHz beim M3 Ultra und 4,14 GHz beim M4 Max) werfen Fragen auf.
Eine mögliche Erklärung könnte in der Architektur der M4-Serie liegen. Apple setzt beim M4 auf die ARMv9-Plattform, wobei unklar ist, inwiefern die neuen Scalable Matrix Extensions (SME) dabei eine Rolle spielen. Fakt ist, dass der M4 Max in synthetischen Benchmarks eine herausragende Single-Core-Leistung zeigt.
Entwicklung der Apple Silicon Prozessoren
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2020
NovemberVeröffentlichung des Apple M1 mit 4 High-Performance "Firestorm" und 4 Energy-Efficient "Icestorm" Cores, bis zu 8-Core GPU, 16-Core Neural Engine und 68,2 GB/s Speicherbandbreite
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2021
OktoberEinführung von Apple M1 Pro und M1 Max mit 8 High-Performance und 2 Energy-Efficient Cores, bis zu 16-Core (M1 Pro) bzw. 32-Core (M1 Max) GPU, 16-Core Neural Engine und 200 GB/s (M1 Pro) bzw. 400 GB/s (M1 Max) Speicherbandbreite
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2022
MärzVeröffentlichung des Apple M1 Ultra, der aus zwei miteinander verbundenen M1 Max Einheiten besteht, mit 20 CPU-Cores, bis zu 64-Core GPU, 32-Core Neural Engine und 800 GB/s Speicherbandbreite
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2022
JuniVorstellung des Apple M2 mit 8-Core CPU (4 Performance und 4 Efficiency Cores), bis zu 10-Core GPU, 16-Core Neural Engine und 100 GB/s Speicherbandbreite
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2023
JanuarEinführung von Apple M2 Pro und M2 Max mit bis zu 12-Core-CPU, bis zu 19-Core (M2 Pro) bzw. 38-Core (M2 Max) GPU, 16-Core Neural Engine und 200 GB/s (M2 Pro) bzw. 400 GB/s (M2 Max) Speicherbandbreite
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2023
JuniVeröffentlichung des Apple M2 Ultra mit 24 CPU-Cores (zwei verbundene M2 Max Einheiten), bis zu 76-Core GPU, 32-Core Neural Engine und 800 GB/s Speicherbandbreite
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2023
OktoberVorstellung des Apple M3 mit 8-Core CPU (4 Performance und 4 Efficiency Cores), bis zu 10-Core GPU mit hardwarebeschleunigtem Ray Tracing, 16-Core Neural Engine und 100 GB/s Speicherbandbreite
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2024
MaiEinführung des Apple M4 mit 10-Core CPU (4 Performance und 6 Efficiency Cores), bis zu 10-Core GPU mit hardwarebeschleunigtem Ray Tracing, 16-Core Neural Engine und 120 GB/s Speicherbandbreite
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2024
OktoberVeröffentlichung der erweiterten Varianten Apple M4 Pro und M4 Max
Grafikleistung als Trumpfkarte des M3 Ultra
Trotz der unerwarteten CPU-Ergebnisse bietet der M3 Ultra in anderen Bereichen klare Vorteile. Mit bis zu 80 GPU-Kernen - doppelt so viele wie beim M4 Max - und einer Speicherbandbreite von 800 GB/s eignet sich der Chip besonders für grafikintensive Anwendungen. Zusätzlich unterstützt die GPU des M3 Ultra moderne Technologien wie Dynamic Caching, Mesh Shading und hardwarebeschleunigtes Ray-Tracing.
Das Mac Studio gibt es mit ...
... M3 Ultra oder M4 Max
Allerdings bewirbt Apple die Ray-Tracing-Engine des M4 als doppelt so schnell wie die des M3, was darauf hindeutet, dass der jüngere Chip auch in diesem Bereich optimiert wurde.
Synthetische Benchmarks bieten einen ersten Eindruck, ersetzen jedoch nicht die Leistungsbewertung im praktischen Einsatz. Während der M3 Ultra in grafiklastigen Workloads seine Stärken ausspielen dürfte, könnte der M4 Max aufgrund seiner hohen Single-Core-Performance für viele Nutzer die bessere Wahl sein. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich beide Chips im Alltagseinsatz schlagen.
Was haltet ihr von den ersten Benchmark-Ergebnissen des M3 Ultra? Seid ihr überrascht von der starken Leistung des M4 Max im Vergleich? Teilt eure Gedanken und Erwartungen an die neue Chip-Generation in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- M3 Ultra zeigt in Benchmarks 29 % Leistungssteigerung zum M2 Ultra
- M4 Max übertrifft M3 Ultra im Single-Core-Test um 20,5 Prozent
- M3 Ultra hat 32 CPU-Kerne, M4 Max nur 16, dennoch ähnliche Leistung
- M3 Ultra punktet mit 80 GPU-Kernen und 800 GB/s Speicherbandbreite
- Reale Anwendungsszenarien könnten M3 Ultras Stärken besser zeigen
- M4 Max für viele Nutzer möglicherweise die bessere Wahl
- Synthetische Benchmarks bilden nicht alle Leistungsaspekte ab
Siehe auch:
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