Gegen Wucher: Nvidia startet Lossystem für Verkauf der RTX 5080/5090
Nvidia hat, wie vielleicht von manchen Beobachtern bereits erwartet, eine Art Lossystem für den Vertrieb von GPUs der neuen GeForce RTX 50-Serie gestartet. Eine begrenzte Zahl von Kunden soll so ohne Wucherpreise an eine der begehrten Grafikkarten kommen.
Um an dem Programm teilzunehmen, muss man einerseits US-Kunde sein und sich zuvor mit einem Nvidia-Nutzerkonto anmelden. Letzteres darf nicht nach dem 30. Januar 2025 erstellt worden sein. Hat man diese Hürden überwunden, erfolgt eine Prüfung, bei der Nvidia offenbar auch analysieren will, ob die Kunden auch aktive PC-Gamer sind. Dazu werden Daten aus der Nvidia-App bzw. der Verwendung des GeForce Experience herangezogen.
Vollkommen unklar ist, wie viele der neuen Founders-Edition-GPUs in Form einer GeForce RTX 5080 oder 5090 Nvidia tatsächlich im Rahmen seines Verified Priority Access-Programms auf diesem Weg verkaufen will. Ziel des Programms sei es, "GeForce Gamer und Creator" aus den USA damit anzusprechen. Dass man ein ähnliches Konzept auch in Europa umsetzt, ist wohl höchst unwahrscheinlich.
Die Nvidia GeForce RTX 5080 und RTX 5090 sind in der Founders-Edition vor allem deshalb interessant, weil die Grafikkarten in einem 2-Slot-Design daherkommen, also auch in relativ kompakten PC-Systemen eingesetzt werden können. Unterdessen häufen sich Berichte, laut denen die allgemeine Verfügbarkeit wohl erst im März oder eher noch im April besser werden soll. Die ersten E-Mails mit Einladungen zum Kauf sollen ab der nächsten Woche verschickt werden.
Siehe auch:
US-Kunden können eine RTX-50-GPU per Los ergattern
Wie Nvidia gestern Abend (US-Zeit) in einem Foreneintrag bekannt gab, startet man ab sofort das sogenannte Verified Priority Access Programm für die Founders-Edition-Varianten der GeForce RTX 5080 und GeForce RTX 5090. Interessierte Kunden können dabei ihre E-Mail-Adresse in einem Web-Formular hinterlegen, um eventuell eine Einladung zum Kauf einer der neuen Grafikkarten über Nvidias offiziellen Store zu erhalten.Um an dem Programm teilzunehmen, muss man einerseits US-Kunde sein und sich zuvor mit einem Nvidia-Nutzerkonto anmelden. Letzteres darf nicht nach dem 30. Januar 2025 erstellt worden sein. Hat man diese Hürden überwunden, erfolgt eine Prüfung, bei der Nvidia offenbar auch analysieren will, ob die Kunden auch aktive PC-Gamer sind. Dazu werden Daten aus der Nvidia-App bzw. der Verwendung des GeForce Experience herangezogen.
Nvidia will Wucherpreisen entgegenwirken
Nvidia will so gewährleisten, dass die größten Fans der Marke tatsächlich an eine der neuen Grafikkarten kommen können, während diese im freien Handel aufgrund des kürzlich erfolgten "Paper Launch" so gut wie gar nicht oder nur zu vollkommen überzogenen Preisen verfügbar sind. Der Wiederverkauf zu Wucherpreisen soll so natürlich ebenfalls unterbunden werden.Vollkommen unklar ist, wie viele der neuen Founders-Edition-GPUs in Form einer GeForce RTX 5080 oder 5090 Nvidia tatsächlich im Rahmen seines Verified Priority Access-Programms auf diesem Weg verkaufen will. Ziel des Programms sei es, "GeForce Gamer und Creator" aus den USA damit anzusprechen. Dass man ein ähnliches Konzept auch in Europa umsetzt, ist wohl höchst unwahrscheinlich.
Die Nvidia GeForce RTX 5080 und RTX 5090 sind in der Founders-Edition vor allem deshalb interessant, weil die Grafikkarten in einem 2-Slot-Design daherkommen, also auch in relativ kompakten PC-Systemen eingesetzt werden können. Unterdessen häufen sich Berichte, laut denen die allgemeine Verfügbarkeit wohl erst im März oder eher noch im April besser werden soll. Die ersten E-Mails mit Einladungen zum Kauf sollen ab der nächsten Woche verschickt werden.
Zusammenfassung
- Nvidia führt ein Lossystem für RTX 5080/5090 ein, um Wucherpreise zu vermeiden
- Verified Priority Access Programm für Founders-Edition-Karten gestartet
- Teilnahme nur für US-Kunden mit Nvidia-Konto vor dem 30. Januar 2025
- Nvidia prüft, ob Interessenten aktive PC-Gamer sind
- Founders Edition im 2-Slot-Design für kompakte PC-Systeme geeignet
- Allgemeine Verfügbarkeit der Karten voraussichtlich erst ab März/April
- Ähnliches Konzept für Europa gilt als unwahrscheinlich
Siehe auch:
- "Scalper werden weinen": Nvidia baut RTX 5090 Produktion aus
- RTX 5070 Ti: Nvidia verkündet offizielles Release-Datum, Preis bei 879 Euro
- Nvidia GeForce RTX 5060 (Ti): Günstigere, neue GPUs wohl erst im April
- RTX 5000-Serie: Nvidia bestätigt Probleme und leitet Untersuchung ein
- Üble Panne: Nvidia liefert GeForce RTX 5080 als RTX 5090 beschriftet
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