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China stoppt Export von Technologie zur Lithium-Verarbeitung
China hat jetzt offenbar eine Möglichkeit gefunden, effektive Gegenmaßnahmen gegen bestimmte Embargos des Westens einzuleiten. So wurde jetzt der Export von Ausrüstung zur Verarbeitung des Batteriemetalls Lithium eingestellt.
Experten zufolge ist die genaue Marktgröße jedoch schwer zu ermitteln, da die chinesische Regierung nur begrenzte Daten preisgibt. Die Entscheidung von Jiangsu Jiuwu Hi-Tech zeigt, dass Pekings im Januar angekündigte Maßnahmen gegen den Export bestimmter Batterie- und Lithiumtechnologien bereits Auswirkungen haben - obwohl sie von staatlicher Seite bisher nur als Vorschlag vorliegen. Sollte die Regelung verabschiedet werden, wären Unternehmen verpflichtet, eine staatliche Genehmigung für den Export dieser Technologien einzuholen.
Laut einer anonymen Quelle verhandeln Jiangsu Jiuwu Hi-Tech und Sunresin New Materials, ein weiterer führender Sorbens-Produzent, mit der Regierung über das Exportverbot. Offizielle Vertreter dieser Unternehmen wollten auf Anfragen nicht reagieren.
Die chinesische Regierung hat sich bislang nicht weiter zu den Vorschlägen geäußert. Insider berichten jedoch, dass das Handelsministerium Unternehmen bereits davor gewarnt habe, einen Exportvertrag im Wert von einer Milliarde Dollar abzuschließen. Auch Banken seien vorsichtiger geworden und verlangten zusätzliche Genehmigungen für Exportfinanzierungen.
Allerdings hatten die USA Embargos verhängt, die vor allem die chinesische Halbleiter-Industrie treffen. Im Zuge dessen liefert der niederländische Anlagen-Spezialist ASML beispielsweise keine EUV-Systeme mehr nach China, die für die Produktion modernster Chips benötigt werden.
Siehe auch:
Noch keine staatliche Regel
Das Unternehmen Jiangsu Jiuwu Hi-Tech teilte seinen Kunden mit, dass es den Export eines speziellen Filtrationsgeräts, bekannt als Sorbens, einstellen werde. Dies geht aus internen Dokumenten hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegen. China ist weltweit führend in der Produktion von Sorbenten, die zur Lithiumgewinnung aus Salzlaken und anderen Lösungen verwendet werden.Experten zufolge ist die genaue Marktgröße jedoch schwer zu ermitteln, da die chinesische Regierung nur begrenzte Daten preisgibt. Die Entscheidung von Jiangsu Jiuwu Hi-Tech zeigt, dass Pekings im Januar angekündigte Maßnahmen gegen den Export bestimmter Batterie- und Lithiumtechnologien bereits Auswirkungen haben - obwohl sie von staatlicher Seite bisher nur als Vorschlag vorliegen. Sollte die Regelung verabschiedet werden, wären Unternehmen verpflichtet, eine staatliche Genehmigung für den Export dieser Technologien einzuholen.
Laut einer anonymen Quelle verhandeln Jiangsu Jiuwu Hi-Tech und Sunresin New Materials, ein weiterer führender Sorbens-Produzent, mit der Regierung über das Exportverbot. Offizielle Vertreter dieser Unternehmen wollten auf Anfragen nicht reagieren.
Die chinesische Regierung hat sich bislang nicht weiter zu den Vorschlägen geäußert. Insider berichten jedoch, dass das Handelsministerium Unternehmen bereits davor gewarnt habe, einen Exportvertrag im Wert von einer Milliarde Dollar abzuschließen. Auch Banken seien vorsichtiger geworden und verlangten zusätzliche Genehmigungen für Exportfinanzierungen.
Reaktion auf ASML?
Sollten die Maßnahmen in Kraft treten, wären sie ein weiteres Beispiel dafür, wie China seine marktbeherrschende Stellung in der Lithiumverarbeitung als wirtschaftliches Druckmittel im Handelskonflikt mit den USA nutzt. Bereits im Dezember hatte Peking den Export von Antimon eingeschränkt, was westliche Automobilhersteller vor Herausforderungen stellte. Denn auch dieses wird unter anderem für Batterien benötigt.Allerdings hatten die USA Embargos verhängt, die vor allem die chinesische Halbleiter-Industrie treffen. Im Zuge dessen liefert der niederländische Anlagen-Spezialist ASML beispielsweise keine EUV-Systeme mehr nach China, die für die Produktion modernster Chips benötigt werden.
Zusammenfassung
- China stoppt den Export von Ausrüstung zur Lithiumverarbeitung
- Sorbens-Filtrationsgerät für Lithiumgewinnung nicht mehr exportiert
- Chinesische Regierung plant Exportbeschränkungen für Batterietechnik
- Unternehmen verhandeln mit Regierung über mögliches Exportverbot
- China nutzt Marktstellung in Lithiumverarbeitung als Druckmittel
- Reaktion auf US-Embargos gegen chinesische Halbleiter-Industrie
- Exportbeschränkungen könnten westliche Automobilhersteller beeinträchtigen
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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