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RTX 5090-GPUs "gebrickt":
Nvidias Probleme werden immer schlimmer
Nvidias neueste Grafikkarten-Generation sorgt täglich für neue Negativ-Schlagzeilen: Nun wird bekannt, dass zahlreiche GeForce RTX 5090 und 5090D GPUs laut Nutzerberichten bereits unbrauchbar geworden sind. Vermutlich stecken Treiber-, BIOS- oder PCIe-Probleme dahinter.
Denn Besitzer der begehrten GeForce RTX 5090 und 5090D-Modelle berichten von erheblichen Problemen, die in einigen Fällen sogar zur vollständigen Unbrauchbarkeit der GPUs führten. Die Karten sind nach dem ersten Einsatz "gebrickt", da es zu unvorhergesehenen Problemen gekommen ist, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf Kompatibilitätsprobleme zurückzuführen sind.
Wie das Online-Magazin Wccftech berichtet, wurden die Schwierigkeiten zunächst von chinesischen Nutzern gemeldet. Nvidia hat für den chinesischen Markt die 5090D-Variante entwickelt. Jedoch melden nun auch Nutzer der regulären RTX 5090 in anderen Ländern ähnliche Probleme. Ein Nutzer im Asus-Subreddit beschrieb beispielsweise, dass weder Windows noch das BIOS seine Karte erkennen konnten - selbst nach einem CMOS-Reset.
Bisher gibt es noch keine Stellungnahme von Nvidia zu den bekannt gewordenen Kompatibilitätsproblemen. Die Situation wird zudem noch durch die Implementierung des PCIe-5.0-Standards verkompliziert. Die Modelle der RTX 50-Serie sind die ersten vollständig PCIe-5.0-kompatiblen Karten auf dem Markt. Laut einigen Experten drängt sich aber inzwischen der Verdacht auf, dass Signalprobleme auftreten könnten, wenn diese Karten auf älteren Mainboards betrieben werden. Als mögliche Lösung wird vorgeschlagen, im BIOS auf PCIe 4.0 umzuschalten, was in einigen Fällen für Abhilfe schaffen soll.
Was denkt ihr über diese turbulente Markteinführung? Habt ihr selbst Erfahrungen mit den neuen GPUs gemacht oder wartet ihr nach diesen Berichten lieber ab? Teilt eure Gedanken und Erlebnisse in den Kommentaren!
Grafikkarten stark reduziert Neue Deals bei Media Markt
Siehe auch:
- Neue Nvidia-Grafikkarten RTX 5090 und 5090D werden oft unbrauchbar
- Probleme treten nach Treiberinstallation auf, Karten werden nicht erkannt
- Betroffen sind Modelle von Colorful, Manli und Gigabyte weltweit
- PCIe 5.0-Implementierung könnte auf älteren Mainboards Probleme verursachen
- Lieferengpässe schützen ironischerweise vor weitreichenden Schwierigkeiten
- Nvidia muss schnell reagieren: Treiber, BIOS-Updates oder Hardware-Revision
- Vertrauen in High-End-Produkte könnte durch diese Probleme erschüttert werden
Holpriger Start für die neuen High-End-GPUs
Die Einführung der neuesten Generation von Nvidia-Grafikkarten verläuft alles andere als reibungslos. Aber Glück im Unglück: Paradoxerweise schützen die erheblichen Lieferengpässe potenzielle Käufer vor den neuesten Schwierigkeiten.Denn Besitzer der begehrten GeForce RTX 5090 und 5090D-Modelle berichten von erheblichen Problemen, die in einigen Fällen sogar zur vollständigen Unbrauchbarkeit der GPUs führten. Die Karten sind nach dem ersten Einsatz "gebrickt", da es zu unvorhergesehenen Problemen gekommen ist, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf Kompatibilitätsprobleme zurückzuführen sind.
Sind die Treiber schuld?
Viele Nutzer schildern, dass ihre Probleme unmittelbar nach der Installation der aktuellsten Treiber auftraten. In einigen Fällen führte dies dazu, dass die Grafikkarten vom System nicht mehr erkannt wurden. Besonders betroffen scheinen Modelle der Hersteller Colorful und Manli zu sein, aber auch Gigabyte-Karten sollen ähnliche Symptome zeigen.Wie das Online-Magazin Wccftech berichtet, wurden die Schwierigkeiten zunächst von chinesischen Nutzern gemeldet. Nvidia hat für den chinesischen Markt die 5090D-Variante entwickelt. Jedoch melden nun auch Nutzer der regulären RTX 5090 in anderen Ländern ähnliche Probleme. Ein Nutzer im Asus-Subreddit beschrieb beispielsweise, dass weder Windows noch das BIOS seine Karte erkennen konnten - selbst nach einem CMOS-Reset.
Bisher gibt es noch keine Stellungnahme von Nvidia zu den bekannt gewordenen Kompatibilitätsproblemen. Die Situation wird zudem noch durch die Implementierung des PCIe-5.0-Standards verkompliziert. Die Modelle der RTX 50-Serie sind die ersten vollständig PCIe-5.0-kompatiblen Karten auf dem Markt. Laut einigen Experten drängt sich aber inzwischen der Verdacht auf, dass Signalprobleme auftreten könnten, wenn diese Karten auf älteren Mainboards betrieben werden. Als mögliche Lösung wird vorgeschlagen, im BIOS auf PCIe 4.0 umzuschalten, was in einigen Fällen für Abhilfe schaffen soll.
Lieferengpässe als unfreiwilliger Schutz
Ironischerweise könnte die derzeit angespannte Versorgungslage für die neuen GPUs unbeabsichtigt positive Auswirkungen haben. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit sind weniger Nutzer von den Problemen betroffen, als es bei einer breiteren Marktdurchdringung der Fall wäre. Große Händler hatten zuletzt gemeldet, dass man wohl erst im Sommer mit der Auslieferung der neuen Grafikkarten rechnen kann.Warten auf eine Lösung
Nvidia steht vor der Herausforderung, schnell auf diese Probleme zu reagieren. Wichtig wären jetzt möglichst schnell verbesserte Treiber, BIOS-Updates oder sogar Hardware-Revisionen zu veröffentlichen. Für Nutzer, die bereits eine betroffene Karte besitzen, bleibt vorerst nur die Möglichkeit, auf offizielle Stellungnahmen und auf solche Updates zu warten oder im Extremfall von ihrem Rückgaberecht Gebrauch zu machen.Was denkt ihr über diese turbulente Markteinführung? Habt ihr selbst Erfahrungen mit den neuen GPUs gemacht oder wartet ihr nach diesen Berichten lieber ab? Teilt eure Gedanken und Erlebnisse in den Kommentaren!
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Siehe auch:
- GeForce RTX 5080: Tester berichtet von Instabilität der Grafikkarte
- Nvidia GeForce RTX 5080 Tests: kaum große Zuwächse, Chance für AMD?
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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