Windows 11 24H2: Microsoft behebt Problem, Update-Sperre bleibt aber

Die neueste Version von Microsofts Betriebssystem macht immer noch allerhand Ärger. Jetzt behebt das optionale Januar-Update eines der vielen Probleme. Die Update-Sperre für Betroffene bleibt vorerst aber bestehen. Der Grund dafür ist noch unklar.
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Probleme mit Auto-HDR gelöst

Ganze zwölf Safeguard Hold existieren momentan, die dazu führen, dass Nutzern mit kompatiblen Geräten keine Aktualisierung auf Windows 11 24H2 angeboten wird. Wie Deskmodder berichtet, soll Microsoft eines der Probleme jetzt jedoch gelöst haben.

So werden mit dem optionalen Januar-Update KB5050094 Schwierigkeiten mit Auto-HDR beseitigt. Die führten bei einer Aktivierung der Funktion seit Mitte Dezember zu Komplikationen in Spielen. So konnte es dazu kommen, dass Farben in bestimmten Anzeigekonfigurationen nicht korrekt dargestellt wurden. Außerdem kam es immer wieder zu Abstürzen.


Funktion für besseres Bild

Eigentlich soll Auto-HDR die Nutzererfahrung verbessern. Dazu sorgt die Funktion dafür, dass SDR-Inhalte automatisch in HDR dargestellt werden. Dadurch erweitert sich der Kontrastumfang und das Bild auf dem Monitor kann detaillierter und realistischer dargestellt werden.

Bisher hatte Microsoft seinen Anwendern als Übergangslösung zur Abmilderung des Problems lediglich vorgeschlagen, die Auto-HDR-Funktion in den Einstellungen des Betriebssystems komplett abzuschalten. Mit dem optionalen Januar-Update liefert man nun aber einen tatsächlichen Fix.

Update-Sperre bleibt vorerst bestehen

Allerdings hebt Microsoft nicht wie üblich mit der Bereitstellung des Fixes auch die Update-Sperre auf. Sie soll noch einige Wochen aktiv bleiben. Der Grund für diese Entscheidung aus Redmond ist nicht bekannt. Fest steht aber, dass sich betroffene Nutzer noch etwas gedulden müssen, bis ihnen die Aktualisierung auf Windows 11 24H2 über die Update-Funktion in den Einstellungen ihres Betriebssystems angeboten wird.

Zwangsupdate auf 24H2

Computer ohne Update-Sperre werden seit dem 16. Januar automatisch auf die neueste Version von Windows aktualisiert. Eine aktive Zustimmung der Nutzer ist nicht nötig. Mit diesem Zwangsupdate versucht Microsoft vermutlich, die Adaption von Windows 11 24H2 voranzutreiben. Aus demselben Grund ermöglicht man es auch Windows-10-Nutzern seit Kurzem, ihr System direkt auf die neueste Windows-11-Version zu upgraden. Der Umweg über ein Installationsmedium entfällt dadurch.

Zusammenfassung
  • Windows 11 24H2: Optionales Januar-Update behebt Auto-HDR-Problem
  • KB5050094 löst Farbdarstellungs- und Absturzprobleme bei Auto-HDR
  • Update-Sperre bleibt trotz Problemlösung weiterhin bestehen
  • Insgesamt zwölf Safeguard Holds verhindern Aktualisierung
  • Automatisches Update seit 16. Januar für nicht gesperrte Computer
  • Zwangsupdate soll Verbreitung von Windows 11 24H2 beschleunigen
  • Microsoft ermöglicht direktes Upgrade von Windows 10 auf Version 24H2

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