Microsoft: Bessere Geschäfte als erwartet - doch die Sorgen wachsen
Microsoft wirtschaftet weiterhin besser als erwartet. Allerdings nehmen die Fragen hinsichtlich der hohen Investitionen ins KI-Geschäft zu. Insbesondere natürlich nach den jüngsten Schockwellen, die der chinesische DeepSeek-Dienst durch die Branche schickte.
Zunehmend wird durch die Anleger allerdings infrage gestellt, ob die enormen Investitionen in den Ausbau der KI-Infrastruktur wirklich nachhaltig angelegt sind. In diesem Jahr will Microsoft hier weitere 80 Milliarden Dollar ausgeben. Investitionen in einem solchen Umfang hat es bisher kaum einmal gegeben und die Anleger werden vorsichtig, was sich auch darin ausdrückt, dass Microsofts Aktienkurs längst nicht mehr so stark wächst, wie noch vor einiger Zeit.
Entwicklung des Microsoft-Umsatzes
Den Zweiflern hält Konzernchef Satya Nadella entgegen: "Wir sind in unserem gesamten Technologie-Stack innovativ und helfen Kunden, das volle Potenzial von KI zu erschließen, um die riesige Chance zu nutzen, die vor uns liegt." Und dies habe schon sichtbare Auswirkungen. "Bereits jetzt hat unser KI-Geschäft eine jährliche Umsatzrate von über 13 Milliarden Dollar erreicht, was einem Anstieg von 175 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht", so Nadella.
Neben dem inzwischen alles überstrahlenden KI-Geschäft ist Microsoft natürlich weiterhin in zahlreichen anderen Bereichen aktiv. Auch in diesen wurden durchgängig steigende Umsätze verbucht - in unterschiedlichem Ausmaß. Dies reichte von etwas mageren 2 Prozent in der Xbox-Sparte bis hin zu beispielsweise einem 15-prozentigen Plus mit Microsoft 365.
Siehe auch:
Wie nachhaltig sind die KI-Milliarden?
Der Software-Konzern vermeldete für das zurückliegende Quartal einen Gewinn pro Aktie von 3,23 Dollar, was einer Steigerung von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz belief sich auf 69,6 Milliarden Dollar, ein Plus von 12 Prozent. Die Wall-Street-Analysten hatten 3,11 Dollar pro Aktie bei einem Umsatz von 68,9 Milliarden Dollar erwartet.Zunehmend wird durch die Anleger allerdings infrage gestellt, ob die enormen Investitionen in den Ausbau der KI-Infrastruktur wirklich nachhaltig angelegt sind. In diesem Jahr will Microsoft hier weitere 80 Milliarden Dollar ausgeben. Investitionen in einem solchen Umfang hat es bisher kaum einmal gegeben und die Anleger werden vorsichtig, was sich auch darin ausdrückt, dass Microsofts Aktienkurs längst nicht mehr so stark wächst, wie noch vor einiger Zeit.
Entwicklung des Microsoft-Umsatzes
Den Zweiflern hält Konzernchef Satya Nadella entgegen: "Wir sind in unserem gesamten Technologie-Stack innovativ und helfen Kunden, das volle Potenzial von KI zu erschließen, um die riesige Chance zu nutzen, die vor uns liegt." Und dies habe schon sichtbare Auswirkungen. "Bereits jetzt hat unser KI-Geschäft eine jährliche Umsatzrate von über 13 Milliarden Dollar erreicht, was einem Anstieg von 175 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht", so Nadella.
Überall Plus
Es steht allerdings die Frage im Raum, ob die enormen Ausgaben weiterhin zu einem solchen Umsatzwachstum führen, wenn nun Konkurrenten auf den Markt drängen, die mit geringerem Einsatz vielleicht ähnliches leisten können. Nadella sieht insbesondere im Auftauchen DeepSeeks aber nicht unbedingt einen Nachteil. Der Wettbewerber habe "echte Innovationen" gezeigt. "Für einen Hyperscaler wie uns sind das alles gute Nachrichten", sagte der Microsoft-Chef.Neben dem inzwischen alles überstrahlenden KI-Geschäft ist Microsoft natürlich weiterhin in zahlreichen anderen Bereichen aktiv. Auch in diesen wurden durchgängig steigende Umsätze verbucht - in unterschiedlichem Ausmaß. Dies reichte von etwas mageren 2 Prozent in der Xbox-Sparte bis hin zu beispielsweise einem 15-prozentigen Plus mit Microsoft 365.
Zusammenfassung
- Microsoft übertrifft Erwartungen mit Gewinn- und Umsatzsteigerung
- Investoren zweifeln an Nachhaltigkeit hoher KI-Investitionen
- Konzern plant weitere 80 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur
- KI-Geschäft erreicht Umsatzrate von über 13 Milliarden Dollar
- Nadella sieht Konkurrenz durch DeepSeek als positive Entwicklung
- Umsatzwachstum in allen Bereichen, von Xbox bis Microsoft 365
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