Microsoft verklagt Betreiber eines "Hacking-as-a-Service"-Programms
Microsoft hat rechtliche Schritte gegen drei Personen eingeleitet, die beschuldigt werden, ein "Hacking-as-a-Service"-System betrieben zu haben. Dieses war darauf ausgelegt, Sicherheitsmaßnahmen der KI-Plattform des Unternehmens zu umgehen.
Microsoft hat auch sieben mutmaßliche Nutzer dieses Dienstes verklagt. Da die Identitäten der Angeklagten unbekannt sind, wird dieses Verfahren erst einmal gegen Unbekannt geführt. Wie hoch hier die Erfolgsaussichten sind, lässt sich bislang nicht sagen.
Die Klage wurde vor einem Bundesgericht im Eastern District of Virginia eingereicht und am Freitag öffentlich gemacht. Microsoft wirft den erstgenannten Angeklagten vor, Zugriff auf ihre Dienste verkauft zu haben. Die Plattform, die von Juli bis September 2024 aktiv war, bot detaillierte Anleitungen, wie die entwickelten Tools genutzt werden können, um schädliche Inhalte zu erstellen.
Die Betreiber des Dienstes nutzten Proxyserver, um den Datenverkehr zwischen Kunden und Microsofts Servern zu leiten. Dabei setzten sie nicht dokumentierte APIs von Microsoft ein und authentifizierten sich mithilfe gestohlener API-Schlüssel. Diese Schlüssel könnten aus öffentlich zugänglichem Code oder durch unbefugten Zugriff auf Netzwerke erlangt worden sein.
Microsoft sieht die Aktionen der Angeklagten als Verstöße gegen mehrere Gesetze, darunter den Computer Fraud and Abuse Act und das Digital Millennium Copyright Act. Das Unternehmen fordert ein gerichtliches Verbot gegen alle Aktivitäten, die mit dem Programm in Verbindung stehen. "Microsoft hat Zugang der Cyberkriminellen blockiert, Gegenmaßnahmen ergriffen und die Sicherheitsmechanismen weiter verbessert, um solche Aktivitäten in Zukunft zu verhindern", erklärte Masada.
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Sicherheitsvorkehrungen überwunden
Laut Steven Masada, stellvertretender General Counsel der Digital Crimes Unit von Microsoft, entwickelten die Angeklagten spezielle Tools, um die Sicherheitsvorkehrungen von Microsofts generativen KI-Diensten zu umgehen. Zusätzlich kompromittierten sie legitime Kundenkonten, die sie als Grundlage für ihren kostenpflichtigen Service nutzten.Microsoft hat auch sieben mutmaßliche Nutzer dieses Dienstes verklagt. Da die Identitäten der Angeklagten unbekannt sind, wird dieses Verfahren erst einmal gegen Unbekannt geführt. Wie hoch hier die Erfolgsaussichten sind, lässt sich bislang nicht sagen.
Die Klage wurde vor einem Bundesgericht im Eastern District of Virginia eingereicht und am Freitag öffentlich gemacht. Microsoft wirft den erstgenannten Angeklagten vor, Zugriff auf ihre Dienste verkauft zu haben. Die Plattform, die von Juli bis September 2024 aktiv war, bot detaillierte Anleitungen, wie die entwickelten Tools genutzt werden können, um schädliche Inhalte zu erstellen.
Die Betreiber des Dienstes nutzten Proxyserver, um den Datenverkehr zwischen Kunden und Microsofts Servern zu leiten. Dabei setzten sie nicht dokumentierte APIs von Microsoft ein und authentifizierten sich mithilfe gestohlener API-Schlüssel. Diese Schlüssel könnten aus öffentlich zugänglichem Code oder durch unbefugten Zugriff auf Netzwerke erlangt worden sein.
Gegenmaßnahmen ergriffen
Microsoft betont, dass seine KI-Dienste Sicherheitsmechanismen auf mehreren Ebenen verwenden. Diese sollen sicherstellen, dass die Systeme nicht für die Erstellung von schädlichen Inhalten wie Hassrede, Gewaltaufrufen oder diskriminierendem Material genutzt werden. Die Angeklagten sollen jedoch Wege gefunden haben, diese Schutzmaßnahmen zu umgehen.Microsoft sieht die Aktionen der Angeklagten als Verstöße gegen mehrere Gesetze, darunter den Computer Fraud and Abuse Act und das Digital Millennium Copyright Act. Das Unternehmen fordert ein gerichtliches Verbot gegen alle Aktivitäten, die mit dem Programm in Verbindung stehen. "Microsoft hat Zugang der Cyberkriminellen blockiert, Gegenmaßnahmen ergriffen und die Sicherheitsmechanismen weiter verbessert, um solche Aktivitäten in Zukunft zu verhindern", erklärte Masada.
Zusammenfassung
- Microsoft verklagt Betreiber eines 'Hacking-as-a-Service'-Programms
- Drei Personen entwickelten Tools zur Umgehung von KI-Sicherheitsmaßnahmen
- Sieben mutmaßliche Nutzer des Dienstes wurden ebenfalls angeklagt
- Plattform war von Juli bis September 2024 aktiv und bot Anleitungen
- Betreiber nutzten Proxyserver und gestohlene API-Schlüssel
- Microsoft sieht Verstöße gegen mehrere Gesetze und fordert ein Verbot
- Unternehmen hat Zugang blockiert und Sicherheitsmechanismen verbessert
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