Dazn-Preiswahn: Günstigstes Abo jetzt 3x so teuer, World-Paket entfällt
Der Anbieter für Sport-Streams hatte sich schon in den vergangenen Monaten nicht allzu viele Freunde gemacht. Jetzt schafft man das günstigste Abo-Modell ab. Wer ab jetzt DAZN buchen will, zahlt rund dreimal so viel wie bisher.
Durch den Wegfall des World-Pakets stehen jetzt nur noch zwei Buchungsoptionen zur Verfügung. Das ist zum einen das "Unlimited"-Paket, in dem unter anderem auch die Fußball-Bundesliga und die Spiele der Champions League enthalten sind. Es kostet 45 Euro pro Monat bzw. 35 Euro bei jährlicher Zahlung. Wer auf mehreren Geräten gleichzeitig streamen will, muss noch einmal 20 Euro im Monat drauflegen. Das zweite noch verfügbare Paket ist das "Super Sports"-Abo. Es kostet 25 Euro pro Monat bzw. 20 Euro bei jährlicher Zahlung. Hier ist die Anzahl der enthaltenen Sportarten deutlich geringer. Gleichzeitige Streams sind grundsätzlich nicht möglich.
Eine von Verbraucherschützern aus diesem Grund eingereichte Klage konnte vor Gericht im Dezember 2024 einen Erfolg verzeichnen. So bestätigte das Oberlandesgericht München Teile der Dazn-Nutzungsbedingungen für rechtswidrig. Ob Bestandskunden eine mögliche Rückerstattung erhalten, wird momentan in einem weiteren Prozess vor dem OLG Hamm verhandelt.
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Streaming-Anbieter streicht Einsteiger-Abo
Wie DWDL berichtet, hat Dazn erneut an seinem Angebot geschraubt. So wird das bisher günstigste "World"-Paket nicht länger als Buchungsoption auf der Webseite des Streaming-Portals angeboten. Das Paket, das Kunden monatlich zehn Euro und im Jahresabo sieben Euro pro Monat kostete, steht Neukunden ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Für Bestandskunden, die das World-Abo nutzen, ändert sich erst einmal nichts.Durch den Wegfall des World-Pakets stehen jetzt nur noch zwei Buchungsoptionen zur Verfügung. Das ist zum einen das "Unlimited"-Paket, in dem unter anderem auch die Fußball-Bundesliga und die Spiele der Champions League enthalten sind. Es kostet 45 Euro pro Monat bzw. 35 Euro bei jährlicher Zahlung. Wer auf mehreren Geräten gleichzeitig streamen will, muss noch einmal 20 Euro im Monat drauflegen. Das zweite noch verfügbare Paket ist das "Super Sports"-Abo. Es kostet 25 Euro pro Monat bzw. 20 Euro bei jährlicher Zahlung. Hier ist die Anzahl der enthaltenen Sportarten deutlich geringer. Gleichzeitige Streams sind grundsätzlich nicht möglich.
Begründung mit kostenlosem Angebot
Wer sich also ab sofort als Neukunde für Dazn interessiert, zahlt selbst bei Buchung des günstigsten Abos rund dreimal so viel wie bisher. Der Anbieter rechtfertigt diesen Schritt teilweise damit, dass einige Inhalte mittlerweile auch kostenlos über andere Kanäle wie etwa Dazn Darts x Pluto TV zu sehen sind. Auch die im "World"-Paket enthaltenen Frauenfußball-Übertragungen könnten kostenlos angesehen werden. Daher ergebe ein günstiges Einsteigerpaket für zehn Euro nicht mehr allzu viel Sinn, so der Streaming-Anbieter.Mehrere Klagen wegen Preiserhöhungen
Praktisch gesehen kommt dieser Schritt einer weiteren Preiserhöhung für Neukunden gleich. Auch die Preise für Bestandskunden waren in den letzten Jahren massiv gestiegen. Kostete das Abo 2021 noch zwölf Euro, zahlten Neukunden ein Jahr später dann schon 30 Euro. 2023 kostete das Unlimited-Abo dann schließlich 45 Euro pro Monat.Eine von Verbraucherschützern aus diesem Grund eingereichte Klage konnte vor Gericht im Dezember 2024 einen Erfolg verzeichnen. So bestätigte das Oberlandesgericht München Teile der Dazn-Nutzungsbedingungen für rechtswidrig. Ob Bestandskunden eine mögliche Rückerstattung erhalten, wird momentan in einem weiteren Prozess vor dem OLG Hamm verhandelt.
Zusammenfassung
- Dazn schafft das günstigste 'World'-Paket für Neukunden ab
- Nur noch 'Unlimited'- und 'Super Sports'-Pakete verfügbar
- Dazn begründet Schritt mit wachsendem kostenlosem Angebot
- Preise für Bestandskunden sind in den letzten Jahren massiv gestiegen
- Verbraucherschützer erzielten Teilerfolg vor Gericht gegen Dazn
- Mögliche Rückerstattung für Bestandskunden wird noch verhandelt
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