Feuer in Los Angeles: Drohne beschädigt Super Scooper-Löschflugzeug
Ein ziviler Drohnenflug über Los Angeles führte zu einer folgenschweren Kollision mit einem wichtigen Löschflugzeug. Der Vorfall hat gravierende Folgen, denn er behindert die Bekämpfung der verheerenden Waldbrände in Südkalifornien. Die Behörden ermitteln und warnen.
Die Kollision hatte ein Loch im Flügel des Super Scoopers zur Folge und man wird ihn auch vermissen: Die auch als Bombardier 415 bekannte Maschine zählt zu den effektivsten Mitteln im Kampf gegen Waldbrände. Das Flugzeug kann in nur zwölf Sekunden - wohlgemerkt quasi im wassernden "Vorbeiflug" - bis zu 6000 Liter Meerwasser aufnehmen und über Brandherden abwerfen. Der Ausfall dieses wichtigen Löschflugzeugs stellt einen herben Rückschlag für die Brandbekämpfung dar, insbesondere angesichts der aktuellen Situation in Südkalifornien, wo mehrere Großbrände wüten.
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Das ist mittlerweile ein großes Problem bei der Bekämpfung von Großfeuern: Die Behörden müssen bei Drohnensichtungen in der Nähe von Waldbränden aus Sicherheitsgründen oft alle Löschflugzeuge für mindestens 15 bis 30 Minuten am Boden lassen.
Siehe auch:
Drohne legt Löschflugzeug lahm
Ein Löschflugzeug vom Typ Canadair CL-415 "Super Scooper" kollidierte am Donnerstag während des Einsatzes gegen die Palisades-Waldbrände in Los Angeles mit einer zivilen Drohne. Obwohl das Flugzeug sicher landen konnte, wurde es durch den Zusammenstoß erheblich beschädigt und musste vorerst außer Dienst gestellt werden. Der Vorfall ereignete sich trotz bestehender Flugbeschränkungen und erschwert die Bekämpfung der verheerenden Brände in und um LA.Die Kollision hatte ein Loch im Flügel des Super Scoopers zur Folge und man wird ihn auch vermissen: Die auch als Bombardier 415 bekannte Maschine zählt zu den effektivsten Mitteln im Kampf gegen Waldbrände. Das Flugzeug kann in nur zwölf Sekunden - wohlgemerkt quasi im wassernden "Vorbeiflug" - bis zu 6000 Liter Meerwasser aufnehmen und über Brandherden abwerfen. Der Ausfall dieses wichtigen Löschflugzeugs stellt einen herben Rückschlag für die Brandbekämpfung dar, insbesondere angesichts der aktuellen Situation in Südkalifornien, wo mehrere Großbrände wüten.
Flugbeschränkungen missachtet
Wie die New York Times berichtet, hatte die Federal Aviation Administration (FAA) aufgrund der Waldbrände temporäre Flugbeschränkungen für den Großraum Los Angeles verhängt. Diese untersagen jegliche nicht autorisierte Flugaktivität in der Region, einschließlich Drohnenflügen. Dennoch wurden in den sozialen Medien zahlreiche Drohnenaufnahmen der Brandgebiete veröffentlicht, was auf wiederholte Verstöße gegen diese Anordnungen hindeutet.
Auf YouTube ansehenDas ist mittlerweile ein großes Problem bei der Bekämpfung von Großfeuern: Die Behörden müssen bei Drohnensichtungen in der Nähe von Waldbränden aus Sicherheitsgründen oft alle Löschflugzeuge für mindestens 15 bis 30 Minuten am Boden lassen.
Ermittlungen und mögliche Konsequenzen
Die FAA hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet und weist darauf hin, dass die Behinderung von Löscharbeiten auf öffentlichem Gelände eine Straftat darstellt. Drohnenpiloten, die Feuerlösch-, Strafverfolgungs- oder Rettungseinsätze stören, müssen mit schwerwiegenden Konsequenzen rechnen. Diese umfassen eine Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr sowie Geldstrafen von bis zu 75.000 Dollar. Die Behörden appellieren eindringlich an die Öffentlichkeit, sich an das Motto zu halten: "Wenn Sie fliegen, können wir es nicht."
Zusammenfassung
- Kollision zwischen Löschflugzeug und Drohne bei LA-Waldbränden
- Super Scooper-Flugzeug beschädigt und außer Dienst gestellt
- Vorfall trotz bestehender Flugbeschränkungen für Zivilisten
- Löschflugzeug kann 6000 Liter Wasser in 12 Sekunden aufnehmen
- FAA leitet Untersuchung ein und warnt vor harten Konsequenzen
- Drohnensichtungen verzögern Löscheinsätze um bis zu 30 Minuten
- Behörden appellieren: 'Wenn Sie fliegen, können wir es nicht'
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