Schwester wirft OpenAI-Chef langjährigen sexuellen Missbrauch vor
OpenAI-CEO Sam Altman sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt: Seine Schwester Ann hat ihn wegen des Vorwurfs langjährigen sexuellen Missbrauchs verklagt. Die Familie weist die Anschuldigungen zurück und spricht von psychischen Problemen.
Laut der Klageschrift, die am Montag bei einem Bundesgericht in Missouri eingereicht wurde, sollen die Übergriffe bereits begonnen haben, als Ann drei Jahre alt war. Der letzte Vorfall habe sich ereignet, als Sam Altman bereits volljährig war, Ann jedoch noch minderjährig. Die Klägerin fordert Schadensersatz und gibt an, unter schweren emotionalen Belastungen zu leiden.
Sam Altman weist die Vorwürfe entschieden zurück. In einem gemeinsamen Statement mit seiner Mutter und seinen Brüdern, das er auf der Plattform X veröffentlichte, bezeichnet er die Anschuldigungen als "absolut unwahr" (via Bloomberg). Die Familie spricht von psychischen Problemen Anns und betont, dass die Situation für alle Beteiligten äußerst schmerzhaft sei. Altman schreibt weiter, dass die Familie jahrelange Bemühungen unternommen habe, Ann zu unterstützen, einschließlich finanzieller Hilfen und Versuche, ihr medizinische Behandlung zukommen zu lassen. Infografik Künstliche Intelligenz: Marktwachstum von jährlich rund 20 Prozent
Sam Altman, der als Mitbegründer von OpenAI maßgeblich an der Entwicklung des KI-Chatbots ChatGPT beteiligt war, steht seit Jahren im Rampenlicht der Tech-Welt. Sein geschätztes Vermögen beläuft sich auf über zwei Milliarden Dollar, obwohl er nach eigenen Angaben keine Anteile an OpenAI besitzt.
Die Anschuldigungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem OpenAI ohnehin turbulente Zeiten durchmacht. Erst kürzlich wurde Altman kurzzeitig als CEO entlassen, bevor er auf Druck von Investoren und Mitarbeitern wieder eingesetzt wurde. Zudem sieht sich das Unternehmen einer Klage von Elon Musk gegenüber, der OpenAI vorwirft, von seiner ursprünglichen Mission abgewichen zu sein.
Siehe auch:
Schwere Anschuldigungen gegen KI-Pionier
Ann Altman, die Schwester des bekannten OpenAI-CEOs Sam Altman, hat eine Klage wegen sexuellen Missbrauchs gegen ihren Bruder eingereicht. Die 30-Jährige wirft dem 39-jährigen Tech-Unternehmer vor, sie über einen Zeitraum von fast einem Jahrzehnt zu Hause sexuell missbraucht zu haben.Laut der Klageschrift, die am Montag bei einem Bundesgericht in Missouri eingereicht wurde, sollen die Übergriffe bereits begonnen haben, als Ann drei Jahre alt war. Der letzte Vorfall habe sich ereignet, als Sam Altman bereits volljährig war, Ann jedoch noch minderjährig. Die Klägerin fordert Schadensersatz und gibt an, unter schweren emotionalen Belastungen zu leiden.
Sam Altman weist die Vorwürfe entschieden zurück. In einem gemeinsamen Statement mit seiner Mutter und seinen Brüdern, das er auf der Plattform X veröffentlichte, bezeichnet er die Anschuldigungen als "absolut unwahr" (via Bloomberg). Die Familie spricht von psychischen Problemen Anns und betont, dass die Situation für alle Beteiligten äußerst schmerzhaft sei. Altman schreibt weiter, dass die Familie jahrelange Bemühungen unternommen habe, Ann zu unterstützen, einschließlich finanzieller Hilfen und Versuche, ihr medizinische Behandlung zukommen zu lassen. Infografik Künstliche Intelligenz: Marktwachstum von jährlich rund 20 Prozent
Komplexe familiäre Dynamik
Die restliche Familie zeichnet ein gänzlich anderes Bild von Ann Altmann. Sie behauptet, diese habe in der Vergangenheit verschiedene Familienmitglieder beschuldigt, darunter Vorwürfe des Hackings und des "shadowbanning" auf verschiedenen Websites. Die Familie betont, dass Ann konventionelle Behandlungen ablehnt und immer wieder Geldforderungen stellt.Sam Altman, der als Mitbegründer von OpenAI maßgeblich an der Entwicklung des KI-Chatbots ChatGPT beteiligt war, steht seit Jahren im Rampenlicht der Tech-Welt. Sein geschätztes Vermögen beläuft sich auf über zwei Milliarden Dollar, obwohl er nach eigenen Angaben keine Anteile an OpenAI besitzt.
Die Anschuldigungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem OpenAI ohnehin turbulente Zeiten durchmacht. Erst kürzlich wurde Altman kurzzeitig als CEO entlassen, bevor er auf Druck von Investoren und Mitarbeitern wieder eingesetzt wurde. Zudem sieht sich das Unternehmen einer Klage von Elon Musk gegenüber, der OpenAI vorwirft, von seiner ursprünglichen Mission abgewichen zu sein.
Zusammenfassung
- OpenAI-CEO Sam Altman von Schwester wegen sexuellen Missbrauchs verklagt
- Vorwürfe umfassen Übergriffe über fast ein Jahrzehnt, beginnend im Alter von 3
- Sam Altman und Familie weisen Anschuldigungen als 'absolut unwahr' zurück
- Familie spricht von psychischen Problemen und abgelehnten Hilfsangeboten
- Klägerin fordert Schadensersatz für schwere emotionale Belastungen
- Vorwürfe treffen OpenAI in turbulenten Zeiten nach Altmans kurzzeitiger Entlassung
- Unternehmen sieht sich zudem einer Klage von Elon Musk gegenüber
Siehe auch:
- iPod-Erfinder über KI: Ich rede keinen Unsinn, ich bin nicht Sam Altman
- "Hat uns belogen": Wieso OpenAIs Sam Altman wirklich gefeuert wurde
- Elon Musk verklagt Sam Altman wegen "Vertragsbruchs" von OpenAI
- Sam Altman zurück: Microsoft erlangt noch mehr Macht bei OpenAI
- Das Chaos bei OpenAI ist zu Ende, Sam Altman kehrt als CEO zurück
Thema:
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