Sam Altman zurück: Microsoft erlangt noch mehr Macht bei OpenAI
Kürzlich gab es bei der ChatGPT-Schmiede OpenAI einen offenen und auch teilweise durchaus kuriosen Machtkampf, bei dem zunächst CEO Sam Altman abgesägt wurde, dann aber zurückkehren durfte. Der große Gewinner ist und bleibt Microsoft, wie sich nun konkret zeigt.
Diese Rückkehr wurde nun vollzogen, wie Altman in einem Blogbeitrag schreibt: "Ich war noch nie so gespannt auf die Zukunft. Ich bin sehr dankbar für die harte Arbeit, die wir alle in einer unklaren und noch nie dagewesenen Situation geleistet haben, und ich glaube, dass unsere Widerstandsfähigkeit und unser Kampfgeist uns in der Branche auszeichnen. Ich habe ein gutes Gefühl, was die Wahrscheinlichkeit angeht, dass wir unser Ziel erreichen werden."
In weiterer Folge bedankt er sich bei allen Beteiligten und dazu zählt insbesondere auch Microsoft: "Sie haben uns den Rücken gestärkt und waren bereit, uns alle aufzunehmen, wenn wir unser Hauptziel nicht erreichen würden. Wir haben eindeutig die richtige Entscheidung getroffen, mit Microsoft zusammenzuarbeiten."
Altman verrät auch, wie es bei OpenAI selbst weitergehen wird, dazu zählen ein Fokus auf Sicherheit, die grundsätzliche Verbesserung der Produkte und auch den Aufbau einer Kontrollinstanz, die dafür sorgt, dass sich die jüngsten Turbulenzen nicht wiederholen können.
Siehe auch:
- OpenAI-CEO Sam Altman nach Machtkampf zurück
- Microsoft als großer Gewinner der OpenAI-Querelen
- Altman und Mitarbeiter fast zu Microsoft gewechselt
- Altman zeigt sich optimistisch über OpenAIs Zukunft
- Microsoft unterstützte OpenAI in Krisenzeiten
- Microsoft nun im OpenAI-Aufsichtsrat als Beobachter
- OpenAI fokussiert auf Sicherheit und Produktverbesserung
Altman weg, Altman zurück, Gewinner ist Microsoft
Microsoft hat viel Geld in OpenAI investiert und man spielte in der ganzen Aufregung um Sam Altmans Entlassung auch mehr als eine Nebenrolle. Denn zwischenzeitlich sah es so aus, als würden Altman und zahlreiche weitere OpenAI-Mitarbeiter direkt bei Microsoft landen. Letztlich gewann Altmann den Machtkampf und kehrte in das KI-Unternehmen zurück.Diese Rückkehr wurde nun vollzogen, wie Altman in einem Blogbeitrag schreibt: "Ich war noch nie so gespannt auf die Zukunft. Ich bin sehr dankbar für die harte Arbeit, die wir alle in einer unklaren und noch nie dagewesenen Situation geleistet haben, und ich glaube, dass unsere Widerstandsfähigkeit und unser Kampfgeist uns in der Branche auszeichnen. Ich habe ein gutes Gefühl, was die Wahrscheinlichkeit angeht, dass wir unser Ziel erreichen werden."
In weiterer Folge bedankt er sich bei allen Beteiligten und dazu zählt insbesondere auch Microsoft: "Sie haben uns den Rücken gestärkt und waren bereit, uns alle aufzunehmen, wenn wir unser Hauptziel nicht erreichen würden. Wir haben eindeutig die richtige Entscheidung getroffen, mit Microsoft zusammenzuarbeiten."
Board-Sitz für Microsoft
Der Lohn für diese Treue ist für den Redmonder Konzern, dass man in den neuen Aufsichtsrat aufgenommen wird, und zwar als "nicht stimmberechtigter Beobachter". Das bedeutet, dass Microsoft zwar keinen direkten Einfluss ausüben kann, aber sehr wohl indirekt. Zumindest bekommt man einen ungefilterten Einblick in jenes Unternehmen, in das man rund zehn Milliarden Dollar investiert hat.Altman verrät auch, wie es bei OpenAI selbst weitergehen wird, dazu zählen ein Fokus auf Sicherheit, die grundsätzliche Verbesserung der Produkte und auch den Aufbau einer Kontrollinstanz, die dafür sorgt, dass sich die jüngsten Turbulenzen nicht wiederholen können.
Siehe auch:
- OpenAI: War ein "Sensationsdurchbruch" bei KIs schuld am Chaos?
- Das Chaos bei OpenAI ist zu Ende, Sam Altman kehrt als CEO zurück
- Chaos bei OpenAI verhilft Microsoft zu einem Höhenflug an der Börse
- Sam Altman könnte zurück zu OpenAI - Microsoft würde dem zustimmen
- OpenAI-Chaos: Hunderte Mitarbeiter drohen mit Wechsel zu Microsoft
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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