ISS-Astronaut filmt "kosmische Glühwürmchen" - das steckt dahinter
Ein NASA-Astronaut an Bord der ISS hat ein beeindruckendes und auf den ersten Blick mysteriöses Video aufgenommen. Die "kosmischen Glühwürmchen" zeigen sich als kurze Lichtblitze am Nachthimmel. Dahinter steckt aber ein von Menschenhand gemachtes "Phänomen".
Das Video zeigt nicht nur die Starlink-Satelliten, sondern auch entfernte Sterne und die Lichter der Städte auf der Erde, etwa 400 Kilometer unter der ISS. Die Aufnahmen verdeutlichen die zunehmende Präsenz von kleinen Kommunikationssatelliten im erdnahen Orbit.
Wie Pettit in einem auf Twitter veröffentlichten Video erläutert, handelt es sich bei den "kosmischen Glühwürmchen" um Starlink-Satelliten, die kurzzeitig Sonnenlicht in Richtung der Raumstation reflektieren. Die Satelliten umkreisen die Erde in einer Höhe von über 160 Kilometern über der ISS und sind Teil des ambitionierten Projekts von SpaceX, ein globales Satelliten-basiertes Internet aufzubauen.
SpaceX hat bereits über 6700 Starlink-Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht. Das Unternehmen plant, diese Zahl in Zukunft noch deutlich zu erhöhen. Aktuell hat SpaceX die Genehmigung für bis zu 12.000 Satelliten, strebt aber langfristig sogar 42.000 an. Diese massive Ausweitung wird die Häufigkeit solcher Sichtungen von der ISS aus in den kommenden Jahren zweifellos erhöhen.
SpaceX arbeitet zwar an Lösungen, um die Bedenken der Astronomen anzusprechen, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch hinsichtlich der Wirksamkeit dieser Maßnahmen, insbesondere für die Radioastronomie.
Siehe auch:
"Kosmische Glühwürmchen" über der Erde
Ein faszinierendes Schauspiel hat sich kürzlich den Astronauten auf der Internationalen Raumstation (ISS) geboten. NASA-Astronaut Don Pettit, der sich derzeit auf seiner vierten Mission im Weltraum befindet, konnte ein beeindruckendes Video aufnehmen: kurze Lichtblitze am Nachthimmel, die erst selbst als "kosmische Glühwürmchen" beschreibt. Die Erklärung dafür ist: Es handelt sich um Starlink-Satelliten von SpaceX.Das Video zeigt nicht nur die Starlink-Satelliten, sondern auch entfernte Sterne und die Lichter der Städte auf der Erde, etwa 400 Kilometer unter der ISS. Die Aufnahmen verdeutlichen die zunehmende Präsenz von kleinen Kommunikationssatelliten im erdnahen Orbit.
Wie Pettit in einem auf Twitter veröffentlichten Video erläutert, handelt es sich bei den "kosmischen Glühwürmchen" um Starlink-Satelliten, die kurzzeitig Sonnenlicht in Richtung der Raumstation reflektieren. Die Satelliten umkreisen die Erde in einer Höhe von über 160 Kilometern über der ISS und sind Teil des ambitionierten Projekts von SpaceX, ein globales Satelliten-basiertes Internet aufzubauen.
SpaceX hat bereits über 6700 Starlink-Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht. Das Unternehmen plant, diese Zahl in Zukunft noch deutlich zu erhöhen. Aktuell hat SpaceX die Genehmigung für bis zu 12.000 Satelliten, strebt aber langfristig sogar 42.000 an. Diese massive Ausweitung wird die Häufigkeit solcher Sichtungen von der ISS aus in den kommenden Jahren zweifellos erhöhen.
Herausforderung für Astronomie
Die zunehmende Zahl von Satelliten im Erdorbit bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich. Astronomen beklagen seit Langem, dass das von den Starlink-Satelliten reflektierte Sonnenlicht ihre Beobachtungen des Weltraums mit bodengestützten Teleskopen beeinträchtigt. Dieses Problem hat sich seit der Einführung der neueren V2-Version der Starlink-Satelliten im Februar 2024 noch verschärft.SpaceX arbeitet zwar an Lösungen, um die Bedenken der Astronomen anzusprechen, doch einige Wissenschaftler bleiben skeptisch hinsichtlich der Wirksamkeit dieser Maßnahmen, insbesondere für die Radioastronomie.
Zusammenfassung
- NASA-Astronaut filmt kurze Lichtblitze am Nachthimmel von der ISS aus
- 'Kosmische Glühwürmchen' entpuppen sich als Starlink-Satelliten von SpaceX
- Satelliten reflektieren kurzzeitig Sonnenlicht in Richtung Raumstation
- SpaceX plant massive Ausweitung des Starlink-Netzwerks auf bis zu 42.000
- Zunehmende Satellitenzahl bereitet Astronomen Sorgen bei Beobachtungen
- Reflektiertes Sonnenlicht beeinträchtigt bodengestützte Teleskope
- SpaceX arbeitet an Lösungen, Wissenschaftler bleiben jedoch skeptisch
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