Neue Chip-Sanktionen der USA:
China droht mit Gegenmaßnahmen
Die chinesische Regierung hat scharfe Kritik an den Plänen der USA geäußert, die Sanktionen gegen Chinas Halbleiterindustrie weiter zu verschärfen. Peking drohte im Zuge dessen mit Gegenmaßnahmen, um die eigenen Unternehmen zu schützen.
Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums betonte laut der Nachrichtenagentur Reuters, dass Peking solche Schritte entschieden ablehne. "Die USA missbrauchen den Begriff der nationalen Sicherheit und stören damit die internationale Handelsordnung sowie die Stabilität der globalen Industrieketten", erklärte He Yadong. Falls die USA ihre Maßnahmen ausweiten, werde China "notwendige Maßnahmen ergreifen, um die legitimen Rechte seiner Unternehmen zu schützen."
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Die neuen Vorschläge zielen insbesondere auf chinesische Halbleiterfabriken sowie Zulieferer von Produktionsanlagen ab. Laut eines Berichts von Bloomberg könnten weitere 100 chinesische Unternehmen, die Chip-Herstellungsgeräte produzieren, auf die Sanktionsliste gesetzt werden. Zudem sollen zwei Fabriken des Huawei-Partners SMIC (Semiconductor Manufacturing International Corporation) von den Restriktionen betroffen sein.
Während die USA ihre Sanktionen verschärfen, wächst allerdings der Unmut bei Verbündeten wie Japan und den Niederlanden, die ebenfalls Exportkontrollen gegenüber China durchsetzen sollen. Diese Länder äußern Bedenken, dass die Maßnahmen ihren eigenen wirtschaftlichen Interessen entgegenstehen könnten.
Siehe auch:
200 Firmen betroffen
Die US-Regierung arbeitet gerade an der Ausweitung der bestehenden Sanktionen für den Chip-Sektor. Das US-Handelsministerium erwägt, mindestens 200 weitere chinesische Halbleiterfirmen auf eine schwarze Liste zu setzen. Dies würde US-Unternehmen weitgehend daran hindern, Technologie und Ausrüstung an diese Firmen zu liefern.Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums betonte laut der Nachrichtenagentur Reuters, dass Peking solche Schritte entschieden ablehne. "Die USA missbrauchen den Begriff der nationalen Sicherheit und stören damit die internationale Handelsordnung sowie die Stabilität der globalen Industrieketten", erklärte He Yadong. Falls die USA ihre Maßnahmen ausweiten, werde China "notwendige Maßnahmen ergreifen, um die legitimen Rechte seiner Unternehmen zu schützen."
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Die neuen Vorschläge zielen insbesondere auf chinesische Halbleiterfabriken sowie Zulieferer von Produktionsanlagen ab. Laut eines Berichts von Bloomberg könnten weitere 100 chinesische Unternehmen, die Chip-Herstellungsgeräte produzieren, auf die Sanktionsliste gesetzt werden. Zudem sollen zwei Fabriken des Huawei-Partners SMIC (Semiconductor Manufacturing International Corporation) von den Restriktionen betroffen sein.
Kritik von Verbündeten
Die Sanktionen sind Teil der Strategie der Biden-Administration, Chinas Zugang zu fortschrittlicher KI-Technologie und Chip-Herstellungswerkzeugen einzuschränken. Vornehmlich sollen Chinas Möglichkeiten zur Entwicklung moderner Halbleiter eingeschränkt werden, um die technologische Dominanz der USA zu sichern.Während die USA ihre Sanktionen verschärfen, wächst allerdings der Unmut bei Verbündeten wie Japan und den Niederlanden, die ebenfalls Exportkontrollen gegenüber China durchsetzen sollen. Diese Länder äußern Bedenken, dass die Maßnahmen ihren eigenen wirtschaftlichen Interessen entgegenstehen könnten.
Zusammenfassung
- USA plant Ausweitung der Sanktionen gegen Chinas Halbleiterindustrie
- Mindestens 200 weitere chinesische Firmen könnten auf schwarze Liste
- China kritisiert US-Pläne scharf und droht mit Gegenmaßnahmen
- Neue Vorschläge zielen auf Chip-Fabriken und Zulieferer ab
- Sanktionen sollen Chinas Zugang zu fortschrittlicher Technologie begrenzen
- Verbündete wie Japan und Niederlande äußern Bedenken zu US-Maßnahmen
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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