"Abzocke iCloud": Apple in UK auf fast vier Milliarden Euro verklagt
Apple sieht sich in Großbritannien mit einer Sammelklage über 3,8 Milliarden Euro konfrontiert. Der Vorwurf: Das Unternehmen soll Millionen Nutzer in den iCloud-Dienst gedrängt und überhöhte Preise verlangt haben. Nun fordern Verbraucherschützer eine Entschädigung.
Die Klage bezieht sich auf rund 40 Millionen britische iCloud-Nutzer, die seit Oktober 2015 möglicherweise zu viel für den Cloud-Speicherdienst bezahlen. Which argumentiert, dass Apple seine iOS-Geräte so gestaltet hat, dass alternative Cloud-Anbieter effektiv ausgeschlossen werden.
Nutzer seien demnach gezwungen, für zusätzlichen Speicherplatz zu zahlen, sobald das kostenlose 5-GB-Kontingent erschöpft ist. Das ist sicherlich ein Vorwurf, der nicht ganz von der Hand zu weisen ist, denn Apple ist bekannt dafür, alles zu tun, um Alternativen zu eigenen Diensten das Leben schwer zu machen.
Wie TechCrunch schreibt, verweist Which? auf den Umstand, dass Apple die Preise für iCloud für britische Verbraucher 2023 um zwischen 20 und 29 Prozent über alle Speicherstufen hinweg erhöht habe. Die Organisation schätzt, dass jedem betroffenen Nutzer im Durchschnitt eine Entschädigung von umgerechnet etwa 70 Pfund, also rund 84 Euro, zustehen könnte.
Siehe auch:
Rechtliche Herausforderung für Apple
Der Tech-Konzern Apple steht vor einer bedeutenden rechtlichen Herausforderung in Großbritannien. Die Verbraucherschutzorganisation Which hat eine Sammelklage im Wert von 3,8 Milliarden Euro gegen das Unternehmen eingereicht. Der Vorwurf: Apple soll seine marktbeherrschende Stellung missbraucht haben, um Nutzer in seinen iCloud-Dienst zu zwingen und überhöhte Preise zu verlangen.Die Klage bezieht sich auf rund 40 Millionen britische iCloud-Nutzer, die seit Oktober 2015 möglicherweise zu viel für den Cloud-Speicherdienst bezahlen. Which argumentiert, dass Apple seine iOS-Geräte so gestaltet hat, dass alternative Cloud-Anbieter effektiv ausgeschlossen werden.
Nutzer seien demnach gezwungen, für zusätzlichen Speicherplatz zu zahlen, sobald das kostenlose 5-GB-Kontingent erschöpft ist. Das ist sicherlich ein Vorwurf, der nicht ganz von der Hand zu weisen ist, denn Apple ist bekannt dafür, alles zu tun, um Alternativen zu eigenen Diensten das Leben schwer zu machen.
Wie TechCrunch schreibt, verweist Which? auf den Umstand, dass Apple die Preise für iCloud für britische Verbraucher 2023 um zwischen 20 und 29 Prozent über alle Speicherstufen hinweg erhöht habe. Die Organisation schätzt, dass jedem betroffenen Nutzer im Durchschnitt eine Entschädigung von umgerechnet etwa 70 Pfund, also rund 84 Euro, zustehen könnte.
Apples widerspricht
Apple weist erwartungsgemäß die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen betont, dass Nutzer nicht gezwungen seien, iCloud zu verwenden, und dass viele Kunden sich für Alternativen von Drittanbietern entscheiden würden. Zudem arbeite man daran, den Datentransfer sowohl für iCloud als auch für andere Dienste zu vereinfachen. In den USA läuft bereits eine vergleichbare Klage gegen Apple wegen angeblicher Monopolisierung des Cloud-Speichermarktes.
Zusammenfassung
- Sammelklage über 3,8 Milliarden Euro gegen Apple in Großbritannien
- Vorwurf: Nutzer in iCloud gedrängt und überhöhte Preise verlangt
- Which klagt für 40 Millionen britische iCloud-Nutzer seit 2015
- Kritik an Apples Ausschluss alternativer Cloud-Anbieter auf iOS
- Preiserhöhung für iCloud in UK 2023 um 20 bis 29 Prozent
- Mögliche Entschädigung von etwa 84 Euro pro betroffenen Nutzer
- Apple weist Vorwürfe zurück und betont Wahlfreiheit der Kunden
Siehe auch:
- Anhaltende Probleme bei iCloud Private Relay: Das könnte jetzt helfen
- Apple hat die nächste Monopol-Klage am Hals - diesmal gehts um iCloud
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- Neues Outlook für Windows jetzt mit iCloud- und IMAP-Unterstützung
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