M4 MacBook Pro: Apple verbaut 'heimlich' neue Display-Technologie
Bis auf den neuen M4-Chip gab es nur wenige wirkliche Neuerungen bei den kürzlich vorgestellten MacBooks von Apple. Umso überraschender ist es, dass man kein Wort über die neue Bildschirm-Technologie verloren hat, die in den Laptops offenbar zum Einsatz kommt.
Umso überraschender ist die Entdeckung, auf die jetzt Ross Young, der Mitgründer und CEO von Display Supply Chain Consultants (DSCC), in einem Post auf X aufmerksam macht. So hat Apple seine neuen MacBooks Pro-Modelle allem Anschein nach mit Quantum Dot Displays ausgestattet, ohne ein Wort darüber zu verlieren.
Die Technologie, bei der Nanokristalle zum Einsatz kommen, sorgt für eine bessere Darstellung von Bewegungen. Auch Farben werden mit der neuen Lösung noch satter und akkurater wiedergegeben. Denn der zuvor verwendete KSF-Phosphor-Film verbesserte die Farben, indem er die Rottöne verstärkte. QD-Film sorgt hingegen für eine ausgeglichenere Darstellung und gilt daher als überlegen. So kommt die Quantum-Dot-Technologie in vielen High-End-Bildschirmen zum Einsatz, wie etwa bei Samsungs QLED-Serie.
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Neue Display-Technologie beim MacBook Pro
Erst vor ein paar Wochen hatte Apple neben seinem neuen iMac und Mac Mini mit M4 auch die nächste Generation des MacBook Pro vorgestellt. Bei allen Geräten gab es abgesehen von dem neuen Chip jedoch keine aufregenden Veränderungen oder Upgrades. Immerhin liefert man alle Mac jetzt mit mindestens 16 Gigabyte RAM anstelle der bisherigen acht, um Apple Intelligence genug Arbeitsspeicher für einen reibungslosen Betrieb bereitzustellen.Umso überraschender ist die Entdeckung, auf die jetzt Ross Young, der Mitgründer und CEO von Display Supply Chain Consultants (DSCC), in einem Post auf X aufmerksam macht. So hat Apple seine neuen MacBooks Pro-Modelle allem Anschein nach mit Quantum Dot Displays ausgestattet, ohne ein Wort darüber zu verlieren.
Apple zögerte lange
Neu ist diese Technologie jedoch nicht. Schon seit 2014 beschäftigte man sich in Cupertino mit ihrem potenziellen Einsatz. Man entschied sich letztlich jedoch dagegen, da damalige QD-Filme noch das giftige Element Cadmium enthielten und insgesamt weniger effizient waren als KSF-Phosphor-Film, der bis jetzt verwendet wurde. Mittlerweile gibt es jedoch Cadmium-freie Quantum-Dot-Optionen.Die Technologie, bei der Nanokristalle zum Einsatz kommen, sorgt für eine bessere Darstellung von Bewegungen. Auch Farben werden mit der neuen Lösung noch satter und akkurater wiedergegeben. Denn der zuvor verwendete KSF-Phosphor-Film verbesserte die Farben, indem er die Rottöne verstärkte. QD-Film sorgt hingegen für eine ausgeglichenere Darstellung und gilt daher als überlegen. So kommt die Quantum-Dot-Technologie in vielen High-End-Bildschirmen zum Einsatz, wie etwa bei Samsungs QLED-Serie.
Weitere Display-Verbesserungen
Zusätzlich liefert das Display der neuen M4-MacBooks eine verbesserte Helligkeit von bis zu 1000 Nits bei der Darstellung von SDR- und bis zu 1600 Nits bei HDR-Inhalten. Das optionale Nanotexturglas soll zudem Reflexionen verringern und so das Arbeiten mit den Geräten an besonders hellen Orten noch komfortabler machen. Dass die meisten Nutzer durch den Einsatz der Quantum-Dot-Technologie im alltäglichen Gebrauch einen Unterschied bemerken, ist jedoch eher unwahrscheinlich. Trotzdem wertet es den Bildschirm der MacBooks auf.
Zusammenfassung
- Apple integriert Quantum-Dot-Displays in neue MacBook-Pro-Modelle
- Technologie verbessert Bewegungsdarstellung und Farbwiedergabe
- Cadmium-freie Quantum-Dot-Optionen nun verfügbar und effizienter
- Apple kommunizierte diese Neuerung überraschenderweise nicht
- Neben M4-Chip und mehr RAM eine der wenigen Verbesserungen der Geräte
- Neue Displays bieten zudem bis zu 1600 Nits Helligkeit bei HDR-Inhalten
- Optionales Nanotexturglas reduziert Reflexionen für besseren Komfort
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