Legendäre japanische Notebook-Marke Vaio wird wieder verkauft
Die frühere Notebook-Sparte von Sony wird erneut verkauft. Die legendäre Marke Vaio, die seit einigen Jahren eigenständig weiterbestand, soll nun von einem der größten japanischen Elektronikhändler übernommen werden. Künftig wird Vaio damit wieder Teil eines großen Konzerns.
Jetzt will der japanische Elektronikhändler Nojima die Marke Vaio und das gleichnamige Unternehmen dahinter erwerben. Das Geschäft hat einen Wert von 11,2 Milliarden Yen, was umgerechnet nur rund 68 Millionen Euro entspricht. Der Wert von Vaio dürfte somit in den letzten Jahren stark gesunken sein. Die Übernahme von Vaio durch Nojima soll bereits Anfang Januar 2025 abgeschlossen sein, berichtet Nikkei Asia.
Vaio soll künftig keinen neuen Namen bekommen, sondern weitgehend eigenständig arbeiten, wobei auch das Management erhalten bleibt. Nojima will die Produkte von Vaio außerdem auch weiterhin an externe Kunden verkaufen, plant also keinen exklusiven Vertrieb über die eigenen Filialen. Ob man künftig auch wieder versuchen will, international stärker präsent zu sein, ist bisher offen.
Vaio war bis 2014 die PC-Sparte von Sony und hatte über viele Jahre nicht nur ein breites Sortiment an einfachen Alltags-Notebooks und Desktop-PCs angeboten. Immer wieder beeindruckte die Marke auch mit fortschrittlichen oder auch kuriosen Designs, wobei man sich meist in den oberen Preisregionen, mit einem gewissen Fokus auf Business-Kunden, bewegte.
Siehe auch:
Vaio bald nicht mehr eigenständig
Sony hatte Vaio bereits 2014 an ein privates Investorenkonsortium verkauft, nachdem der japanische Elektronikgigant Schwierigkeiten hatte, sich im hart umkämpften Markt für mobile PCs langfristig zu behaupten. Mittlerweile ist Vaio zwar wieder in größerem Stil am Markt aktiv, doch man konnte in den letzten 10 Jahren nie wieder die frühere Bedeutung der Marke wiedererlangen.Jetzt will der japanische Elektronikhändler Nojima die Marke Vaio und das gleichnamige Unternehmen dahinter erwerben. Das Geschäft hat einen Wert von 11,2 Milliarden Yen, was umgerechnet nur rund 68 Millionen Euro entspricht. Der Wert von Vaio dürfte somit in den letzten Jahren stark gesunken sein. Die Übernahme von Vaio durch Nojima soll bereits Anfang Januar 2025 abgeschlossen sein, berichtet Nikkei Asia.
Nojima will Vaio unverändert weiterführen
Nojima erwirbt rund 93 Prozent der Anteile von Vaio und macht das Unternehmen somit zu einer Tochterfirma. Der Elektronikhändler will mit dem Zukauf vor allem attraktivere Produkte für seine Geschäftskunden dazugewinnen, mit denen er sein Angebot aus Smartphones und diversen anderen Elektronikgeräten ergänzen kann.Vaio soll künftig keinen neuen Namen bekommen, sondern weitgehend eigenständig arbeiten, wobei auch das Management erhalten bleibt. Nojima will die Produkte von Vaio außerdem auch weiterhin an externe Kunden verkaufen, plant also keinen exklusiven Vertrieb über die eigenen Filialen. Ob man künftig auch wieder versuchen will, international stärker präsent zu sein, ist bisher offen.
Vaio war bis 2014 die PC-Sparte von Sony und hatte über viele Jahre nicht nur ein breites Sortiment an einfachen Alltags-Notebooks und Desktop-PCs angeboten. Immer wieder beeindruckte die Marke auch mit fortschrittlichen oder auch kuriosen Designs, wobei man sich meist in den oberen Preisregionen, mit einem gewissen Fokus auf Business-Kunden, bewegte.
Zusammenfassung
- Ehemalige Sony-Marke Vaio wird an einen japanischen Händler verkauft
- Vaio war seit 2014 eigenständig, konnte aber frühere Bedeutung nicht erlangen
- Elektronikhändler Nojima übernimmt Vaio für umgerechnet 68 Millionen Euro
- Die Übernahme soll Anfang Januar 2025 abgeschlossen sein
- Nojima erwirbt 93 Prozent der Anteile und macht Vaio zur Tochterfirma
- Vaio soll eigenständig bleiben und weiterhin an externe Kunden verkaufen
- Marke war bis 2014 für innovative und hochpreisige Notebooks bekannt
Siehe auch:
- Vaio Z: Ultra-exklusives Edel-Notebook aus Formkarbon mit 4K-Display
- Vaio SX-Serie: Notebook mit vielen Anschlüssen, Hexa-CPU und 1 kg
- Vaio S15: 4K-Notebook in Deutschlands liebster Größe - Made in Japan
- Vaio A12 Tablet: Feinstes 'Japan-Surface' mit Stylus & kuriosem Design
- Rückkehr nach Deutschland: Zwei neue Vaio-Notebooks vorgestellt
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