Matter 1.4 Update kommt:
Wird jetzt alles besser im Smart Home?
Die neue Matter-Version 1.4 bringt Verbesserungen fürs Smart Home: einfachere Geräteeinrichtung, bessere Interoperabilität und ein optimiertes Energiemanagement. Der Standard möchte Kinderkrankheiten ausmerzen. Doch wann kommen die Neuerungen bei den Nutzern an?
Eine der wichtigsten Neuerungen ist das "Enhanced Multi-Admin". Diese Funktion soll es deutlich vereinfachen, Matter-Geräte in mehreren Smart-Home-Ökosystemen parallel zu nutzen. Bisher musste jedes Gerät manuell mit jeder Plattform verbunden werden. Künftig reicht eine einmalige Erlaubnis, damit alle bestehenden und neuen Geräte automatisch in autorisierten Systemen wie Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa erscheinen.
Konkret ermöglicht der Standard nun Startzeiten energieintensiver Geräte anzupassen, den Verbrauch in Spitzenzeiten zu verschieben sowie zwischen geräte-, haus- oder netzweiter Energiesteuerung zu wechseln. In Version 1.5 sollen dann noch Preisinformationen hinzukommen.
Weitere Neuerungen betreffen verbesserte Bewegungssensoren, anpassbare Thermostat-Modi, längere Batterielaufzeiten für sporadisch verbundene Geräte und flexiblere Konfiguration von In-Wall-Schaltern.
Ob Matter 1.4 die Erwartungen erfüllen kann, bleibt abzuwarten. Die bisherige Umsetzung verlief oft schleppend. Doch mit den neuen Funktionen und dem Druck auf die Industrie zur besseren Zusammenarbeit könnte der Standard jetzt an Fahrt aufnehmen.
Was haltet ihr von den Neuerungen in Matter 1.4? Glaubt ihr, dass der Standard jetzt den Durchbruch schafft? Teilt eure Einschätzungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Neue Hoffnung für den Smart-Home-Standard
Zwei Jahre nach dem Start des Smart-Home-Standards Matter versucht die Connectivity Standards Alliance (CSA) mit Version 1.4 einen Neuanfang. Die Spezifikation, die ab sofort Herstellern zur Implementierung zur Verfügung steht, soll einige Kinderkrankheiten beheben und das Versprechen eines nahtlosen Smart Homes endlich einlösen.Eine der wichtigsten Neuerungen ist das "Enhanced Multi-Admin". Diese Funktion soll es deutlich vereinfachen, Matter-Geräte in mehreren Smart-Home-Ökosystemen parallel zu nutzen. Bisher musste jedes Gerät manuell mit jeder Plattform verbunden werden. Künftig reicht eine einmalige Erlaubnis, damit alle bestehenden und neuen Geräte automatisch in autorisierten Systemen wie Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa erscheinen.
Es fühlt sich nahtloser an, ist aber genauso sicher. Der Nutzer autorisiert immer noch ein Gerät in seinem Netzwerk und kann die Verbindung jederzeit trennen.Ob die Plattformen Namen und Standorte der Geräte automatisch übernehmen, bleibt aber offen.
Router als Matter-Zentrale
Matter 1.4 führt zudem eine neue Gerätekategorie für Router und Access-Points ein. Matter-zertifizierte Netzwerkgeräte sollen künftig sowohl als WLAN-Zugangspunkt als auch als Thread-Border-Router fungieren. Das könnte die Verbreitung von Matter beschleunigen, da keine zusätzliche Hardware nötig wäre. Die Router speichern auch Thread-Netzwerkdaten sicher und teilen sie bei Bedarf. Das soll unbeabsichtigte Mehrfach-Netzwerke verhindern.Energiemanagement im Fokus
Ein weiterer Schwerpunkt von Matter 1.4 liegt auf dem Energiemanagement. Neue unterstützte Gerätetypen sind unter anderem Wärmepumpen, Warmwasserbereiter, Batteriespeicher und Solaranlagen. "Matter 1.4 ist wirklich das Ermöglichungselement für die intelligente Steuerung der Energie in Ihrem Zuhause", sagt CSA-CTO Chris LaPré.Konkret ermöglicht der Standard nun Startzeiten energieintensiver Geräte anzupassen, den Verbrauch in Spitzenzeiten zu verschieben sowie zwischen geräte-, haus- oder netzweiter Energiesteuerung zu wechseln. In Version 1.5 sollen dann noch Preisinformationen hinzukommen.
Weitere Neuerungen betreffen verbesserte Bewegungssensoren, anpassbare Thermostat-Modi, längere Batterielaufzeiten für sporadisch verbundene Geräte und flexiblere Konfiguration von In-Wall-Schaltern.
Wann kommen die Neuerungen?
Die Veröffentlichung der Spezifikation bedeutet nicht, dass die Funktionen sofort verfügbar sind. Hersteller und Plattformen müssen sie erst implementieren. Amazon plant laut einem Sprecher, das Update Anfang 2025 für Echo- und Eero-Geräte auszurollen. Google arbeitet aktiv an der Umsetzung, nennt aber keinen Zeitrahmen.Ob Matter 1.4 die Erwartungen erfüllen kann, bleibt abzuwarten. Die bisherige Umsetzung verlief oft schleppend. Doch mit den neuen Funktionen und dem Druck auf die Industrie zur besseren Zusammenarbeit könnte der Standard jetzt an Fahrt aufnehmen.
Was haltet ihr von den Neuerungen in Matter 1.4? Glaubt ihr, dass der Standard jetzt den Durchbruch schafft? Teilt eure Einschätzungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Matter 1.4 bringt Verbesserungen für Smart-Home-Standard
- 'Enhanced Multi-Admin' erleichtert Nutzung in mehreren Ökosystemen
- Neue Gerätekategorie für Router und Access-Points eingeführt
- Fokus auf Energiemanagement mit neuen unterstützten Gerätetypen
- Verbesserungen bei Sensoren, Thermostaten und Batterielaufzeiten
- Umsetzung der neuen Funktionen durch Hersteller steht noch aus
- Hoffnung auf Durchbruch des Standards mit Matter 1.4
Siehe auch:
- FritzSmart Update: Matter-Integration verfügbar, neuer Test für FritzBox
- IKEA Smart Home: Update bringt Dirigera Hub endlich Matter-Support
- Matter & Co.: Amazon stellt neue Funktionen für Fire TV und Echo vor
- Matter 1.2 ist da: Der nächste Schritt in der Smart-Home-Revolution
- Update verfügbar: Philips Hue unterstützt jetzt den Matter-Standard
Thema:
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