Xiaomi SU7 Ultra: E-Auto knackt Porsche-Rekord auf Nürburgring
Xiaomi schreibt mit seinem Elektrosportwagen SU7 Ultra Automobilgeschichte auf der Nürburgring-Nordschleife. Der chinesische Tech-Konzern bricht den Rekord für viertürige Fahrzeuge und setzt damit ein Ausrufezeichen. Doch der Erfolg wird kontrovers diskutiert.
Diese Leistung übertrifft den bisherigen Rekordhalter in der Kategorie viertüriger Fahrzeuge, den Porsche Taycan Turbo GT, um 20 Sekunden. Der Erfolg gelang nicht auf Anhieb: Aufgrund widriger Wetterbedingungen waren mehrere Versuche nötig, bis Fahrer David Pittard am 28. Oktober 2024 die Bestzeit erzielen konnte.
Das Xiaomi EV-Team und Fahrer David Pittard am Nürburgring
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen zu diesem Rekord. Der getestete Prototyp war eine abgespeckte Leichtbauversion, die weit von der Serienreife entfernt war. Er fuhr auf Rennreifen und hatte 50 Prozent mehr Leistung als der stärkste Taycan. Kritiker argumentieren, dass es sich eher um einen Rennwagen als um ein Serienfahrzeug handelt. Zudem gab es während der Rekordfahrt eine kurze Unterbrechung aufgrund eines technischen Problems mit dem Gaspedal.
In China ist die Basisversion des SU7 bereits für umgerechnet etwa 28.360 Euro erhältlich, während der Preis für das Ultra-Modell voraussichtlich bei rund 110.860 Euro liegen wird. Für den europäischen Markt gibt es derzeit noch keine konkreten Einführungspläne.
Die Nürburgring-Nordschleife, oft als "Grüne Hölle" bezeichnet, ist seit Jahrzehnten eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt. Mit einer Länge von 20,8 Kilometern und 73 Kurven stellt sie eine einzigartige Herausforderung für Mensch und Maschine dar. Rekorde auf dieser Strecke haben in der Automobilwelt einen besonderen Stellenwert und werden oft als Maßstab für die Leistungsfähigkeit von Fahrzeugen herangezogen.
Was denkt ihr über Xiaomis Einstieg in die Autowelt? Könnte dies der Beginn einer neuen Ära sein, in der Tech-Unternehmen die Zukunft der Automobilindustrie prägen? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Smartphone-Hersteller mischt Autobranche auf
Der chinesische Technologiekonzern Xiaomi, bisher vor allem für Smartphones bekannt, sorgt in der Automobilwelt für Aufsehen. Mit seinem Elektrosportwagen SU7 Ultra hat das Unternehmen einen Rekord auf der legendären Nürburgring-Nordschleife aufgestellt. Der Prototyp des viertürigen Fahrzeugs umrundete die anspruchsvolle Strecke in nur 6 Minuten und 46,874 Sekunden - eine Zeit, die selbst etablierte Autohersteller aufhorchen lässt.Diese Leistung übertrifft den bisherigen Rekordhalter in der Kategorie viertüriger Fahrzeuge, den Porsche Taycan Turbo GT, um 20 Sekunden. Der Erfolg gelang nicht auf Anhieb: Aufgrund widriger Wetterbedingungen waren mehrere Versuche nötig, bis Fahrer David Pittard am 28. Oktober 2024 die Bestzeit erzielen konnte.
Das Xiaomi EV-Team und Fahrer David Pittard am Nürburgring
Technische Meisterleistung trifft auf Kontroversen
Der Xiaomi SU7 Ultra besticht mit seiner technischen Ausstattung. Drei Elektromotoren - zwei "Super Motor V8s" und eine "Super Motor V6s"-Einheit - liefern eine kombinierte Leistung von 1.138 kW (etwa 1.550 PS). Zum Vergleich: Der Porsche Taycan Turbo GT verfügt über eine Leistung von zeitweise mehr als 1.100 PS. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in 1,97 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 350 km/h.Allerdings gibt es auch kritische Stimmen zu diesem Rekord. Der getestete Prototyp war eine abgespeckte Leichtbauversion, die weit von der Serienreife entfernt war. Er fuhr auf Rennreifen und hatte 50 Prozent mehr Leistung als der stärkste Taycan. Kritiker argumentieren, dass es sich eher um einen Rennwagen als um ein Serienfahrzeug handelt. Zudem gab es während der Rekordfahrt eine kurze Unterbrechung aufgrund eines technischen Problems mit dem Gaspedal.
Xiaomi SU7 Ultra Prototyp: Die Rekordrunde auf dem Nürburgring
Xiaomis ambitionierte Pläne
Xiaomi hat große Ambitionen in der Automobilbranche. Das Unternehmen strebt an, zu den fünf größten Autoherstellern der Welt zu gehören. Die Serienversion des SU7 Ultra soll im ersten Halbjahr 2025 auf den Markt kommen, und Xiaomi plant, dann erneut auf der Nürburgring-Nordschleife anzutreten - diesmal mit einem Serienmodell.In China ist die Basisversion des SU7 bereits für umgerechnet etwa 28.360 Euro erhältlich, während der Preis für das Ultra-Modell voraussichtlich bei rund 110.860 Euro liegen wird. Für den europäischen Markt gibt es derzeit noch keine konkreten Einführungspläne.
Auswirkungen auf die Automobilbranche
Der Erfolg von Xiaomi auf der Nordschleife zeigt, dass die traditionelle Automobilindustrie zunehmend unter Druck gerät. Nicht nur etablierte Autohersteller, sondern auch Technologieunternehmen drängen in den Markt für Elektrofahrzeuge. Dies könnte zu verstärktem Wettbewerb und beschleunigten Innovationen in der Branche führen.Die Nürburgring-Nordschleife, oft als "Grüne Hölle" bezeichnet, ist seit Jahrzehnten eine der anspruchsvollsten Rennstrecken der Welt. Mit einer Länge von 20,8 Kilometern und 73 Kurven stellt sie eine einzigartige Herausforderung für Mensch und Maschine dar. Rekorde auf dieser Strecke haben in der Automobilwelt einen besonderen Stellenwert und werden oft als Maßstab für die Leistungsfähigkeit von Fahrzeugen herangezogen.
Was denkt ihr über Xiaomis Einstieg in die Autowelt? Könnte dies der Beginn einer neuen Ära sein, in der Tech-Unternehmen die Zukunft der Automobilindustrie prägen? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Xiaomi SU7 Ultra stellt Rekord auf Nürburgring-Nordschleife auf
- Rekordzeit von 6:46,874 Minuten für viertürige Fahrzeuge erreicht
- Prototyp mit drei Elektromotoren und 1.550 PS Gesamtleistung
- Kritik: Testfahrzeug war abgespeckte Version und kein Serienmodell
- Serienversion des SU7 Ultra soll im ersten Halbjahr 2025 erscheinen
- Xiaomi strebt Position unter den Top 5 Autoherstellern weltweit an
- Erfolg zeigt zunehmenden Druck auf traditionelle Automobilindustrie
Siehe auch:
- Ohne Magnete: Uralte Idee soll deutlich bessere Elektromotoren bringen
- Ford-Chef liebt seinen Xiaomi SU7: "Ich gebe ihn nicht mehr her"
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