Xiaomi SU7 Ultra hat in Deutschland die erste EU-Zulassung bekommen

Xiaomi testet den SU7 Ultra erstmals offiziell auf europäischen Stra­ßen: Das chinesische Unternehmen hat sein leistungsstarkes Elek­tro­fahr­zeug in München zugelassen. Mit 1548 PS und Nürburgring-Rekorden im Gepäck will man auf den europäischen Markt.
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Xiaomi lässt ersten SU7 Ultra in Deutschland zu

Der chinesische Technologiekonzern Xiaomi macht den nächsten Schritt in Richtung europäischer Automarkt. Xiaomi-Präsident Lu Weibing teilte kürzlich auf der Social-Media-Plattform Weibo mit, dass er den leistungsstarken SU7 Ultra in München probegefahren habe. Das Fahrzeug trägt das Kennzeichen "M SU7088E" und ist damit das erste Xiaomi-Elektroauto mit offizieller Straßenzulassung in Europa. Das Kennzeichen hat dabei durchaus symbolischen Charakter: "M" steht sowohl für München als auch für "Mi" (Xiaomi), während "SU7" den Modellnamen widerspiegelt.
Xiaomi SU7 UltraXiaomi Group President Lu Weibing
Der SU7 Ultra ist ein technisches Kraftpaket: Mit drei Elektromotoren - einem V6S-Motor an der Vorderachse und zwei V8S-Motoren an der Hinterachse - erreicht das Fahrzeug eine Systemleistung von 1548 PS und ein Drehmoment von 1770 Nm. Diese Kraft ermöglicht eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in nur 1,98 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h - zweifellos beeindruckende Werte.

Wie CarNewsChina berichtet, hat der SU7 Ultra bereits im Juni 2025 einen bemerkenswerten Erfolg auf der Nürburgring-Nordschleife erzielt. Mit einer Zeit von 7:04,957 Minuten stellte das Serienfahrzeug einen neuen Rekord für Elektro-Limousinen auf.

Diese Zeit ist drei Zehntel Sekunden schneller als die des Rimac Nevera und 2,5 Sekunden schneller als jene des Porsche Taycan Turbo GT. Besonders bemerkenswert: Während der Rimac etwa zwei Millionen Euro kostet, ist der SU7 Ultra in China für umgerechnet etwa 70.000 Euro erhältlich. Das Fahrzeug verfügt über eine 93,7 kWh große Batterie von CATL und erreicht (nach chinesischem CLTC-Standard) eine Reichweite von 630 Kilometern (umgerechnet ca. 517 km nach WLTP).

Xiaomi SU7 Ultra Prototyp: Die Rekordrunde auf dem Nürburgring

Globale Expansionspläne

Die Zulassung des SU7 Ultra in Deutschland ist Teil einer größeren Strategie. Xiaomi-CEO Lei Jun hat bestätigt, dass das Unternehmen ab 2027 seine Elektrofahrzeuge auch auf internationalen Märkten anbieten will. Bis dahin konzentriert sich der Technologieriese darauf, die hohe Nachfrage im chinesischen Heimatmarkt zu bedienen.

Produktionskapazitäten und Wartezeiten

Derzeit betreibt Xiaomi eine Fabrik in Peking mit einer jährlichen Produktionskapazität von 150.000 Fahrzeugen. Die zweite Phase des Werks ist bisher nicht offiziell in Betrieb. Angesichts der enormen Nachfrage in China müssen Kunden erhebliche Wartezeiten in Kauf nehmen - für den SU7 bis zu 41 Wochen und für das SUV-Modell YU7 sogar bis zu 62 Wochen.

Was haltet ihr von Xiaomis Vorstoß nach Europa? Könnte der SU7 Ultra mit seiner Leistung und dem attraktiven Preis etablierten Herstellern ernsthaft Konkurrenz machen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Xiaomis SU7 Ultra mit Münchner Kennzeichen erstmals in Europa zugelassen
  • Kraftpaket mit drei Elektromotoren und beeindruckender 1548-PS-Systemleistung
  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 1,98 Sekunden mit 350 km/h Höchsttempo
  • Im Juni 2025 Nürburgring-Rekord für Elektro-Limousinen mit 7:04,957 Minuten
  • Mit 93,7 kWh CATL-Batterie und 630 Kilometern Reichweite nach CLTC-Standard
  • In China für nur 70.000 Euro erhältlich bei aktuellen Wartezeiten bis 41 Wochen
  • Markteintritt in Europa für 2027 geplant nach Bewältigung der Heimatmarktnachfrage

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