Ford-Chef liebt seinen Xiaomi SU7:
"Ich gebe ihn nicht mehr her"
Ford-CEO Jim Farley testet seit Monaten ein chinesisches Elektroauto und zeigt sich beeindruckt. Der Xiaomi SU7, den Ford extra importierte, überzeugt den Chef des größten US-Autobauers so sehr, dass er ihn selbst fährt und auch nicht mehr hergeben möchte.
Der Xiaomi SU7 ist das erste selbst entwickelte Elektroauto des chinesischen Technologiekonzerns Xiaomi, der bisher vor allem für Smartphones und andere Elektronikprodukte bekannt war. Das Fahrzeug wird in drei Versionen angeboten: SU7, SU7 Pro und SU7 Max. Die Spitzenversion soll eine Reichweite von über 800 Kilometern haben - deutlich mehr als vergleichbare Modelle wie der Tesla Model S.
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Der Xiaomi SU7 kostet in China nur etwa 30.000 Dollar (etwa 27.830 Euro) - vergleichbar mit dem Preis eines Nissan Leaf. Trotz des günstigen Preises scheint das Fahrzeug Farley in puncto Qualität und Leistung vollauf zu überzeugen. "Ich fahre (den SU7) seit sechs Monaten und möchte ihn nicht mehr hergeben", gesteht der Automanager.
Xiaomi, ursprünglich ein Smartphone-Hersteller, hat mit seinem Einstieg in den E-Auto-Markt für Aufsehen gesorgt. Das Unternehmen nutzt seine Erfahrung in der Elektronikbranche, um innovative Funktionen in seine Fahrzeuge zu integrieren. Das sieht Farley als großen Vorteil und meint, dass Huawei und Xiaomi schon jetzt "in jedem Auto sind". Ein Zufall ist es übrigens nicht, dass China so stark aufgestellt ist, sondern Weitsicht: "Ich glaube, dass den Leuten nicht ganz klar ist, aber China hat sich dazu vor bereits einem Jahrzehnt verpflichtet."
Was denkt ihr über Farleys offenen Umgang mit der chinesischen Konkurrenz? Können westliche Autohersteller aufholen, oder werden chinesische E-Autos bald auch unsere Straßen prägen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Ford-Chef fährt chinesisches E-Auto
Jim Farley, CEO des amerikanischen Automobilherstellers Ford, sorgt für Aufsehen in der Branche und wohl auch in seinem eigenen Konzern. Denn Farley fährt seit einem halben Jahr privat (auch) ein chinesisches Elektroauto - und das mit großer Überzeugung. Das Fahrzeug, ein Xiaomi Speed Ultra 7 (SU7), wurde eigens aus Shanghai nach Chicago geflogen, damit Farley es ausgiebig testen kann.Der Xiaomi SU7 ist das erste selbst entwickelte Elektroauto des chinesischen Technologiekonzerns Xiaomi, der bisher vor allem für Smartphones und andere Elektronikprodukte bekannt war. Das Fahrzeug wird in drei Versionen angeboten: SU7, SU7 Pro und SU7 Max. Die Spitzenversion soll eine Reichweite von über 800 Kilometern haben - deutlich mehr als vergleichbare Modelle wie der Tesla Model S.
Farleys Begeisterung für den Xiaomi SU7
Wie er im Interview mit der Everything Electric Show sagte Farley, dass er von diesem chinesischen Elektroauto äußerst angetan sei:Es ist fantastisch. Sie verkaufen 10.000, 20.000 pro Monat. Sie sind für sechs Monate ausverkauftEr bezeichnet Xiaomi als "Branchen-Giganten" und als "eine Verbrauchermarke, die viel stärker ist als Autofirmen". Das habe er bei seinen letzten Trips nach China feststellen können, diese Besuche seien auch eine "Offenbarung" für ihn gewesen, sagte Farley.
Auf YouTube ansehenDer Xiaomi SU7 kostet in China nur etwa 30.000 Dollar (etwa 27.830 Euro) - vergleichbar mit dem Preis eines Nissan Leaf. Trotz des günstigen Preises scheint das Fahrzeug Farley in puncto Qualität und Leistung vollauf zu überzeugen. "Ich fahre (den SU7) seit sechs Monaten und möchte ihn nicht mehr hergeben", gesteht der Automanager.
Bedrohung aus China
Farleys Begeisterung für das chinesische E-Auto kommt nicht von ungefähr. Schon länger warnt der Ford-Chef vor der wachsenden Konkurrenz aus China. Er bezeichnet chinesische E-Auto-Hersteller sogar als "existenzielle Bedrohung" für die traditionelle Autoindustrie. Nach seiner letzten Reise nach China Anfang des Jahres warnte Farley seine Konkurrenten: "Wenn wir mit den Chinesen nicht mithalten können, sind 20 bis 30 Prozent unseres Umsatzes gefährdet."Xiaomi, ursprünglich ein Smartphone-Hersteller, hat mit seinem Einstieg in den E-Auto-Markt für Aufsehen gesorgt. Das Unternehmen nutzt seine Erfahrung in der Elektronikbranche, um innovative Funktionen in seine Fahrzeuge zu integrieren. Das sieht Farley als großen Vorteil und meint, dass Huawei und Xiaomi schon jetzt "in jedem Auto sind". Ein Zufall ist es übrigens nicht, dass China so stark aufgestellt ist, sondern Weitsicht: "Ich glaube, dass den Leuten nicht ganz klar ist, aber China hat sich dazu vor bereits einem Jahrzehnt verpflichtet."
Was denkt ihr über Farleys offenen Umgang mit der chinesischen Konkurrenz? Können westliche Autohersteller aufholen, oder werden chinesische E-Autos bald auch unsere Straßen prägen? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Ford-CEO Jim Farley fährt seit sechs Monaten privat ein Xiaomi SU7
- Das chinesische E-Auto wurde extra aus Shanghai nach Chicago geflogen
- Farley zeigt sich beeindruckt von Qualität und Leistung des Fahrzeugs
- Der SU7 kostet in China nur etwa 30.000 Dollar (ca. 27.830 Euro)
- Farley warnt vor wachsender Konkurrenz chinesischer E-Auto-Hersteller
- Xiaomi nutzt Erfahrung aus Elektronikbranche für innovative Funktionen
- China hat laut Farley schon vor einem Jahrzehnt auf E-Autos gesetzt
Siehe auch:
- Chinesische E-Autos: Qualitätsmängel bei Xiaomi SU7 häufen sich
- Xiaomi SU7: Offizielle Bilder enthüllen Design des Mi-Elektroautos
- EU gibt empfindliche Strafzölle für Elektroautobauer aus China bekannt
- China will fliegende Autos mit Elektroantrieb bis 2030 kommerzialisieren
- In China sind Elektroautos bereits günstiger als Verbrenner-Pendants
Thema:
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