Habeck auf Kurs: Bidirektionales Laden könnte 2025 endlich kommen
Im kommenden Jahr soll es nun endlich auch in Deutschland so weit sein: Das bidirektionale Laden soll endlich für die Verbraucher nutzbar werden - Elektroautos sollen also auch den Haushalten Strom zur Verfügung stellen können, wenn dieser gebraucht wird.
"Die europäischen Vertreter der Industrie haben heute deutlich gemacht, dass sie ab 2025 bidirektionale Fahrzeuge und Dienstleistungen kommerziell verfügbar machen möchten und gemeinsam die hierfür erforderlichen technischen Grundlagen und Datenformate entwickelt haben", erklärte Habeck nach dem Treffen. Das sei ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zu einem klimafreundlichen und sicheren Energie- und Mobilitätssystem.
Es ist allerdings bislang nicht so, dass nur noch die Freigabe durch die Politik erfolgen müsste. Die rund 60 Unternehmen aus der Automobil-, Digital- und Energiewirtschaft haben ein Papier mit insgesamt fast 40 Punkten formuliert, die für eine Umsetzung noch abgearbeitet werden müssen. Das reicht von technischen Standardisierungsfragen über die Schnittstellen bis zu regulatorischen Angelegenheiten. Grundsätzlich ist man aber der Ansicht, dass die noch bestehenden Probleme zügig gelöst werden können.
Das bidirektionale Laden würde es ermöglichen, dass die ziemlich großen Batterien, die in den meisten Elektroautos zu finden sind, auch für die Versorgung des Haushalts genutzt werden könnten. Dafür würde in der Regel bereits ein Bruchteil dessen ausreichen, was in den Akkus vorgehalten wird. Auf diese Weise könnte die verfügbare Kapazität an Stromspeichern, mit denen Schwankungen in der Versorgung durch erneuerbare Quellen ausgeglichen werden können, rasch steigen.
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40 zu lösende Punkte
Entsprechende Grundlagen in Fahrzeugen, Haushalts-Stromkreisen und im Recht gibt es anderswo bereits, in Deutschland zieht sich die Zulassung allerdings schon seit einiger Zeit hin. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck lud allerdings gestern noch einmal alle Beteiligten aus der Wirtschaft zu einem Gipfeltreffen ein, auf dem die Umsetzung beraten werden sollte."Die europäischen Vertreter der Industrie haben heute deutlich gemacht, dass sie ab 2025 bidirektionale Fahrzeuge und Dienstleistungen kommerziell verfügbar machen möchten und gemeinsam die hierfür erforderlichen technischen Grundlagen und Datenformate entwickelt haben", erklärte Habeck nach dem Treffen. Das sei ein entscheidender Meilenstein auf dem Weg zu einem klimafreundlichen und sicheren Energie- und Mobilitätssystem.
Es ist allerdings bislang nicht so, dass nur noch die Freigabe durch die Politik erfolgen müsste. Die rund 60 Unternehmen aus der Automobil-, Digital- und Energiewirtschaft haben ein Papier mit insgesamt fast 40 Punkten formuliert, die für eine Umsetzung noch abgearbeitet werden müssen. Das reicht von technischen Standardisierungsfragen über die Schnittstellen bis zu regulatorischen Angelegenheiten. Grundsätzlich ist man aber der Ansicht, dass die noch bestehenden Probleme zügig gelöst werden können.
Nächste Etappe: Mai 2025
Das bedeutet bis jetzt nicht, dass bereits garantiert wäre, dass das bidirektionale Laden im kommenden Jahr wirklich verfügbar sein wird, es kann immer noch zu Schwierigkeiten kommen, die sich nicht schnell genug lösen lassen. Ein weiteres Gipfeltreffen im kommenden Mai soll dies dann abschließend klären.Das bidirektionale Laden würde es ermöglichen, dass die ziemlich großen Batterien, die in den meisten Elektroautos zu finden sind, auch für die Versorgung des Haushalts genutzt werden könnten. Dafür würde in der Regel bereits ein Bruchteil dessen ausreichen, was in den Akkus vorgehalten wird. Auf diese Weise könnte die verfügbare Kapazität an Stromspeichern, mit denen Schwankungen in der Versorgung durch erneuerbare Quellen ausgeglichen werden können, rasch steigen.
Zusammenfassung
- Bidirektionales Laden für E-Autos soll 2025 in Deutschland möglich sein
- Habeck beriet mit Wirtschaftsvertretern über Umsetzung des Vorhabens
- Industrie plant kommerzielle Verfügbarkeit ab 2025
- Fast 40 Punkte müssen für die Umsetzung noch abgearbeitet werden
- Weiteres Gipfeltreffen im Mai 2025 zur abschließenden Klärung geplant
- E-Auto-Batterien könnten zukünftig auch Haushalte mit Strom versorgen
- Technologie könnte Stromspeicherkapazitäten schnell erhöhen
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Christian Kahle
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