Teslas autonome Zukunft: Elon Musk stellt Cybercab und Robovan vor
Tesla präsentiert das lang erwartete Robotaxi "Cybercab" und einen selbstfahrenden Minibus. Die futuristischen Fahrzeuge sollen ab 2026 produziert werden. Experten sehen jedoch noch viele offene Fragen bei der ambitionierten Vision von Elon Musk.
Das "Cybercab" präsentiert sich als zweisitziges Coupé mit auffälligen Flügeltüren, das komplett ohne Lenkrad und Pedale auskommt. Musk ließ sich bei der Präsentation selbst in einem der Prototypen vorfahren. Der Preis soll bei unter 30.000 Dollar (etwa 27.400 Euro) liegen, die Produktion laut Musk 2026 oder spätestens 2027 beginnen.
Das Tesla Cybercab oder Cybertaxi soll in den nächsten 2-3 Jahren in Produktion gehen
Daneben wurde der "Robovan" enthüllt, ein futuristischer Kleinbus für bis zu 20 Personen. Zu Preis und möglichem Marktstart machte Tesla hier keine Angaben. Beide Fahrzeuge sollen vollständig autonom unterwegs sein und deutlich sicherer als menschliche Fahrer agieren - so zumindest die Theorie.
Der geplante Tesla Robovan als autonomer Kleinbus für bis zu 20 Personen
Doch Analysten sehen noch zahlreiche Herausforderungen. Christian Koenig, Autoexperte und Berater für Elektromobilität, vermisst wichtige Details: Es fehlten Angaben zum Geschäftsmodell, zur Technik und zur Wartung der Fahrzeuge.
Gleichzeitig ist die Konkurrenz nicht untätig. Die Google-Schwester Waymo betreibt bereits in mehreren US-Städten kommerzielle Robotaxi-Dienste und führt wöchentlich über 100.000 Fahrten durch. Auch in China machen Unternehmen wie Baidu große Fortschritte.
Musk geht mit dem "Cybercab" also ein erhebliches Risiko ein. Er selbst bezeichnet die Entwicklung vollautonomer Fahrzeuge als entscheidend für Teslas Zukunft: "Wer nicht daran glaubt, dass Tesla das autonome Fahren löst, sollte meiner Meinung nach nicht ins Unternehmen investieren", warnte er Aktionäre.
Was denkt ihr über Teslas Pläne für autonome Taxis? Seht ihr darin die Zukunft des Personentransports oder überwiegen für euch die Risiken? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Sprung in die autonome Zukunft
Mit einer aufwendig inszenierten Show in Hollywood hat Tesla-Chef Elon Musk das lang erwartete Robotaxi "Cybercab" und den selbstfahrenden Minibus "Robovan" vorgestellt. Die futuristischen Fahrzeuge sollen Teslas Einstieg in den Markt für autonome Transportdienste markieren - ein Schritt, der laut Musk über die Zukunft des Unternehmens entscheiden könnte.Das "Cybercab" präsentiert sich als zweisitziges Coupé mit auffälligen Flügeltüren, das komplett ohne Lenkrad und Pedale auskommt. Musk ließ sich bei der Präsentation selbst in einem der Prototypen vorfahren. Der Preis soll bei unter 30.000 Dollar (etwa 27.400 Euro) liegen, die Produktion laut Musk 2026 oder spätestens 2027 beginnen.
Das Tesla Cybercab oder Cybertaxi soll in den nächsten 2-3 Jahren in Produktion gehen
Daneben wurde der "Robovan" enthüllt, ein futuristischer Kleinbus für bis zu 20 Personen. Zu Preis und möglichem Marktstart machte Tesla hier keine Angaben. Beide Fahrzeuge sollen vollständig autonom unterwegs sein und deutlich sicherer als menschliche Fahrer agieren - so zumindest die Theorie.
Hohe Erwartungen, viele offene Fragen
Musk verspricht sich von den Robotaxis eine Revolution des Personentransports. "Die meiste Zeit tun Autos einfach nichts, aber wenn sie autonom sind, könnten sie fünfmal mehr, vielleicht zehnmal mehr genutzt werden", erklärte er. Nutzer sollen ihre Zeit im Fahrzeug für andere Aktivitäten nutzen können.
Der geplante Tesla Robovan als autonomer Kleinbus für bis zu 20 Personen
Doch Analysten sehen noch zahlreiche Herausforderungen. Christian Koenig, Autoexperte und Berater für Elektromobilität, vermisst wichtige Details: Es fehlten Angaben zum Geschäftsmodell, zur Technik und zur Wartung der Fahrzeuge.
Kaum jemand verkauft Visionen so gut wie Elon Musk, überzeugt hat die Vorstellung trotzdem nicht.Zudem ist unklar, ob Tesla die nötigen behördlichen Genehmigungen für den Betrieb autonomer Taxis erhalten wird. Die US-Verkehrsaufsicht NHTSA untersucht derzeit "kritische Sicherheitslücken" in Teslas bisherigem Fahrassistenzsystem.
Herausfordernde Technologie, starke Konkurrenz
Tesla verfolgt beim autonomen Fahren einen eigenen Ansatz und setzt ausschließlich auf Kameras, während Wettbewerber zusätzlich Sensoren wie Lidar verwenden. Ob dieser Weg zum Erfolg führt, ist unter Experten umstritten.Gleichzeitig ist die Konkurrenz nicht untätig. Die Google-Schwester Waymo betreibt bereits in mehreren US-Städten kommerzielle Robotaxi-Dienste und führt wöchentlich über 100.000 Fahrten durch. Auch in China machen Unternehmen wie Baidu große Fortschritte.
Musk geht mit dem "Cybercab" also ein erhebliches Risiko ein. Er selbst bezeichnet die Entwicklung vollautonomer Fahrzeuge als entscheidend für Teslas Zukunft: "Wer nicht daran glaubt, dass Tesla das autonome Fahren löst, sollte meiner Meinung nach nicht ins Unternehmen investieren", warnte er Aktionäre.
Visionen abseits der Straße
Neben den Fahrzeugen präsentierte Musk auch Fortschritte beim humanoiden Roboter "Optimus". Dieser soll künftig in der Produktion und im Haushalt helfen und zwischen 20.000 und 30.000 Dollar (etwa 18.300 bis 27.400 Euro) kosten. Musk bezeichnet "Optimus" als "das bedeutendste Produkt, das es jemals gab" - eine weitere kühne Vision des Tesla-Chefs.Was denkt ihr über Teslas Pläne für autonome Taxis? Seht ihr darin die Zukunft des Personentransports oder überwiegen für euch die Risiken? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!
Cybercab: Tesla stellt sein Robotaxi im Video vor
Zusammenfassung
- Tesla stellt Robotaxi "Cybercab" und Minibus "Robovan" vor
- Produktionsstart für beide Fahrzeuge ist für 2026 geplant
- "Cybercab" kommt ohne Lenkrad und Pedale aus
- "Robovan" bietet Platz für bis zu 20 Personen
- Musk sieht autonome Fahrzeuge als Zukunft von Tesla
- Analysten zweifeln an Musks Visionen und fordern mehr Details
- Unsicherheit über behördliche Genehmigungen für autonome Taxis
Siehe auch:
- Tesla spart an allen Ecken - jetzt fliegt das Spotify-Premium-Abo raus
- Tesla Cybertruck: Schon wieder Rückruf, nun wegen Rückfahrkameras
- Mysteriöser Tesla gesichtet, könnte neues Einsteigermodell sein
- Wegen Elon Musk: Immer mehr Besitzer schämen sich, Tesla zu fahren
- Die Reifen des Tesla Cybertrucks halten keine 10.000 Kilometer
Thema:
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