Geheime Kreml-Kontakte: Elon Musk spricht regelmäßig mit Putin

Ein Bericht enthüllt, dass Elon Musk regelmäßige Gespräche mit Wladimir Putin führen soll. Dabei soll der russische Präsident den Tech-Milliardär um einen besonderen Gefallen gebeten haben. Die mutmaßlichen Kontakte werfen Fragen zur nationalen Sicherheit auf.
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WinFuture/KI-generiert

Elon und Wladimir: Ja, es ist Liebe!

Elon Musk, der vermögendste Mann der Welt und eine Schlüsselfigur in der US-Raumfahrt, steht im Mittelpunkt einer brisanten Enthüllung. Laut einem Bericht des renommierten (und auch nicht gerade linken) Wall Street Journal (WSJ) soll der Tech-Milliardär seit Ende 2022 in regelmäßigem Kontakt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin stehen. Die Gespräche sollen sich um persönliche Themen, Geschäfte und geopolitische Spannungen drehen.

Besonders pikant: Putin soll Musk gebeten haben, seinen Starlink-Satelliten-Internetdienst nicht über Taiwan zu aktivieren - als Gefallen für den chinesischen Staatschef Xi Jinping. Diese Information stammt von zwei Personen, die an der Anfrage beteiligt waren, bzw. davon Kenntnis haben. Starlink ist derzeit nicht in Taiwan verfügbar, und auf der Website des Unternehmens heißt es, dass der "Servicezeitpunkt derzeit unbekannt" sei.

Das WSJ berichtet, dass mehrere aktuelle und ehemalige US-amerikanische, europäische sowie russische Beamte die Gespräche zwischen Musk und Putin bestätigt haben. Die Zeitung stützt sich dabei auf Geheimdienstquellen. Weder Musk noch SpaceX haben bisher auf die Vorwürfe reagiert.

Sicherheitsbedenken

Die mutmaßlichen Kontakte werfen - nicht zum ersten Mal - Fragen zur nationalen Sicherheit der USA auf. Musk hat durch seine Unternehmen enge Verbindungen zum US-Militär und zu Geheimdiensten. SpaceX, das Unternehmen hinter Starlink, gewann 2021 einen geheimen Vertrag im Wert von 1,8 Milliarden Dollar (etwa 1,66 Milliarden Euro) und ist der wichtigste Raketenpartner des Pentagon und der NASA. Musk verfügt sogar über eine Sicherheitsfreigabe, die ihm Zugang zu bestimmten geheimen Informationen ermöglicht.

Das Wissen um Musks Kreml-Kontakte scheint in der US-Regierung ein gut gehütetes Geheimnis zu sein. Mehrere Mitarbeiter des Weißen Hauses gaben an, nichts davon zu wissen. Ein Insider, der über die Gespräche informiert ist, sagte dem Wall Street Journal: "Sie mögen es nicht", bezogen auf die Musk-Putin-Kontakte. Er meinte, dass die US-Regierung auch deshalb die Füße stillhält, weil sie von den Aufträgen von Musk-Firmen abhängig ist. Allerdings seien bisher keine Warnungen wegen möglicher Sicherheitsverstöße durch Musk ausgesprochen worden.

Politische Implikationen

Die Enthüllungen kommen zu einem kritischen Zeitpunkt, da Musk in diesem Jahr als wichtiger Unterstützer von Donald Trumps Wahlkampagne aufgetreten ist. Trump hat angedeutet, dass er Musk im Falle eines Wahlsiegs eine Position in seiner Regierung anbieten könnte. Das könnte künftig auch Verträge der US-Regierung mit Unternehmen wie Tesla und SpaceX beeinflussen.

Musk hat in der Vergangenheit öffentlich erklärt, nur einmal mit Putin gesprochen zu haben, und zwar im April 2021 über das Thema Raumfahrt. Die neuen Berichte legen jedoch nahe, dass es weitere Gespräche gab, auch mit anderen hochrangigen russischen Beamten bis ins Jahr 2024 hinein.

Zusammenfassung
  • Elon Musk soll seit Ende 2022 regelmäßig mit Putin kommunizieren
  • Putin bat Musk angeblich, Starlink nicht über Taiwan zu aktivieren
  • Musks Kontakte zum Kreml werfen Fragen zur US-Sicherheit auf
  • SpaceX hat enge Verbindungen zum US-Militär und Geheimdiensten
  • Musk verfügt über Sicherheitsfreigabe für geheime Informationen
  • US-Regierung schweigt möglicherweise wegen Abhängigkeit von Musk-Firmen
  • Musks Unterstützung für Trump könnte künftige Regierungsverträge beeinflussen

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