Das wars wohl mit HoloLens:
Microsoft gibt Mixed-Reality-Headset auf
Microsoft macht Schluss mit HoloLens. Es wird keinen Nachfolger mehr für die HoloLens 2 geben. Alle bisher verkauften Modelle des High-End Mixed-Reality-Headsets, das einst so ambitioniert startete, werden noch einige Jahre mit kritischen Updates versorgt.
Die Produktion der AR-Headsets von Microsoft sei inzwischen definitiv zu Ende gegangen, heißt es. Die weiterlaufende Unterstützung wird laut dem Bericht nur für das HoloLens-Headset der zweiten Generation geboten. Der Support für die HoloLens der ersten Generation endet hingegen schon am 10. Dezember 2024.
HoloLens-Chef Alex Kipman, der einst als Visionär in diesem Bereich galt, verließ Microsoft schon 2022, nachdem massive Vorwürfe wegen Fehlverhaltens gegenüber anderen Mitarbeitern seines Teams laut geworden waren. Microsoft hatte schon im Januar 2023 grundlegende Änderungen an seinen Hardware-Teams und deren Ausrichtung vorgenommen. Dies bedeutete vor allem eine Vielzahl von Entlassungen, wobei 2024 weitere Mitarbeiter gehen mussten.
Aktuell ist unklar, ob es noch einmal eine neue Version des HoloLens-Headsets geben wird. Die Geräte werden vor allem in einem industriellen Kontext genutzt, auch weil die Kosten nie ein für Endkunden tragbares Niveau erreicht haben. Früheren Berichten zufolge hat Microsoft Pläne für eine HoloLens der 3. Generation schon vor einige Zeit aufgegeben. Später hieß es von dem Unternehmen aber, dass man ein signifikantes Upgrade für die Hardware plane, wenn die Zeit dafür reif sei.
Unterdessen läuft das Projekt rund um eine spezielle Version der HoloLens für die US-Armee weiter. Das Mixed-Reality-Headset namens IVAS wird inzwischen in Kooperation mit einem Startup namens Anduril Industries fortgeführt, das von Oculus-VR-Gründer Palmer Luckey ins Leben gerufen wurde. Das Vorhaben wird immer wieder von Problemen gebeutelt, doch will die US-Armee weiterhin bis zu 21,9 Milliarden Dollar in das Projekt stecken, um ihre Soldaten mit dem Headset auszurüsten.
Siehe auch:
Große Ambitionen, hohe Preise, leises Ende
Der Softwarekonzern Microsoft beendet die unrühmliche Geschichte seines vor fast zehn Jahren aufsehenerregend gestarteten Virtual- bzw. Augmented-Reality-Headsets HoloLens. Wie das Portal UploadVR berichtet, wird die Produktreihe mit dem HoloLens 2 enden, wobei Microsoft noch bis Ende 2027 Updates liefern will, um "kritische Sicherheits- und Software-Probleme" zu beseitigen, die bis dahin eventuell auftreten.Die Produktion der AR-Headsets von Microsoft sei inzwischen definitiv zu Ende gegangen, heißt es. Die weiterlaufende Unterstützung wird laut dem Bericht nur für das HoloLens-Headset der zweiten Generation geboten. Der Support für die HoloLens der ersten Generation endet hingegen schon am 10. Dezember 2024.
Kommt noch ein letztes Hardware-Upgrade?
Das Ende von HoloLens kündigte sich mittlerweile seit Jahren an. Die HoloLens 2 wurde 2019 vorgestellt und bot im Vergleich zum Modell der ersten Generation, das schon im Jahr 2015 erstmals präsentiert wurde, ein erweitertes Sichtfeld, einen neuen Qualcomm-Prozessor und somit mehr Leistung sowie verbessertes Augen-Tracking.HoloLens-Chef Alex Kipman, der einst als Visionär in diesem Bereich galt, verließ Microsoft schon 2022, nachdem massive Vorwürfe wegen Fehlverhaltens gegenüber anderen Mitarbeitern seines Teams laut geworden waren. Microsoft hatte schon im Januar 2023 grundlegende Änderungen an seinen Hardware-Teams und deren Ausrichtung vorgenommen. Dies bedeutete vor allem eine Vielzahl von Entlassungen, wobei 2024 weitere Mitarbeiter gehen mussten.
Aktuell ist unklar, ob es noch einmal eine neue Version des HoloLens-Headsets geben wird. Die Geräte werden vor allem in einem industriellen Kontext genutzt, auch weil die Kosten nie ein für Endkunden tragbares Niveau erreicht haben. Früheren Berichten zufolge hat Microsoft Pläne für eine HoloLens der 3. Generation schon vor einige Zeit aufgegeben. Später hieß es von dem Unternehmen aber, dass man ein signifikantes Upgrade für die Hardware plane, wenn die Zeit dafür reif sei.
Unterdessen läuft das Projekt rund um eine spezielle Version der HoloLens für die US-Armee weiter. Das Mixed-Reality-Headset namens IVAS wird inzwischen in Kooperation mit einem Startup namens Anduril Industries fortgeführt, das von Oculus-VR-Gründer Palmer Luckey ins Leben gerufen wurde. Das Vorhaben wird immer wieder von Problemen gebeutelt, doch will die US-Armee weiterhin bis zu 21,9 Milliarden Dollar in das Projekt stecken, um ihre Soldaten mit dem Headset auszurüsten.
Zusammenfassung
- Microsoft stellt die HoloLens-Produktion endgültig ein
- Kein Nachfolger für HoloLens 2 geplant
- Updates für HoloLens 2 bis Ende 2027 gesichert
- Erste Generation HoloLens wird bis 10. Dezember 2024 unterstützt
- HoloLens-Chef Alex Kipman verließ Microsoft 2022
- Spezialversion für US-Armee wird weiterentwickelt
- Unklarheit über zukünftige Versionen der HoloLens
Siehe auch:
- Kotz-Fluch gebrochen? US-Armee lobt Microsoft HoloLens für Soldaten
- US-Militär gewährt Microsoft 2 Jahre Aufschub für verbesserte HoloLens
- HoloLens für US-Militär: Infos zu Version 1.2 des Soldaten-AR-Headsets
- US-Soldaten hassen HoloLens, treffen damit weniger und nicht mehr
- Microsoft: Entlassungen treffen Teams für Edge, HoloLens & Hardware
Thema:
Videos zum Thema Mixed Reality
- BMW M Mixed Reality: VR-Rennspiel im echten Auto ausprobiert
- Die virtuelle Zukunft: Microsoft Mesh ist auf dem Weg zum Holodeck
- Flight Simulator: Microsoft zeigt neue Funktionen des VR-Updates
- Flight Simulator: Neue Infos zur VR-Beta und weitere Gratis-DLCs
- Build-Panne: So hätte die Apollo 11-Präsentation aussehen sollen
Microsoft HoloLens im Preisvergleich
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