Easy auch am PC nutzbar: Meta Quest 3S VR-Headset startet ab 329 Euro
Der Facebook-Mutterkonzern Meta investiert weiter kräftig in VR, behält dabei aber die "Realität" im Auge. Das Meta Quest 3S VR-Headset bietet vieles, was das teurere Quest 3 auch kann. Bald soll es bequem an PCs angeschlossen und als Display verwendet werden können.
So verfügt das Quest 3s über die gleiche Snapdragon XR2-Plattform von Qualcomm, die mit ihren acht Rechenkernen ordentliche Rechenleistung liefert und eben auch im Quest 3 ihren Dienst tut. Dazu kommen die aus dem Quest 2 bekannten Displays mit 1920x1832 Pixeln Auflösung pro Auge, was dann auch der Punkt ist, an dem Meta die größten Einsparungen vornimmt, um den niedrigeren Preis zu erzielen. Auch das Sichtfeld fällt dadurch mit 96 Grad in der Horizontalen und 90 Grad in der Vertikalen kleiner aus.
Innenleben des Meta Quest 3S mit Snapdragon XR2
Meta gibt die Laufzeit des Quest 3S mit seinem 4324mAh-Akku mit 2,5 Stunden an, wodurch es theoretisch sogar länger arbeiten kann als das teurere Quest 3. Wie das teurere Modell will Meta auch das Quest 3S in verschiedenen Bundles anbieten. Zur Verfügbarkeit ab dem 15. Oktober 2024 soll zum Beispiel Batman: Arkham Shadow kostenlos angeboten werden, das am 22. Oktober erscheint.
Eine der möglichen Anwendungen ist dabei die von Microsoft und Meta gemeinsam demonstrierte Option, das Quest 3S (und andere Meta-Headsets) bald auch in Verbindung mit Windows-PCs leichter zu nutzen. Dabei soll man einen bestimmten PC nur noch durch das Meta-Headset anschauen müssen, um dann die Herstellung einer Verbindung mit dem Gerät auszulösen. Im Anschluss soll das Quest 3S dann den Desktop des jeweiligen Windows-Systems anzeigen können.
Gerade für Spielefans könnte dies ein interessanter Ansatz sein, was die Verkaufszahlen der VR-Headsets von Meta etwas steigern könnte. Bisher pumpt der Mutterkonzern von Facebook, WhatsApp und Instagram zwar Milliarden in die Entwicklung, die große VR-Revolution blieb allerdings aus.
Siehe auch:
Neue CPU und alte Displays ermöglichen niedrigen Preis
Das Meta Quest 3S VR-Headset kostet mit 329 Euro deutlich weniger als das "normale" Quest 3. Dennoch soll das Gerät mit einer Art Mischung aus Teilen des Quest 2 und Quest 3 ein attraktives Paket für Einsteiger bieten, die erstmals mit VR-Headsets in Berührung kommen. Angesichts des Preises und der Ausstattung könnte dies durchaus gelingen.So verfügt das Quest 3s über die gleiche Snapdragon XR2-Plattform von Qualcomm, die mit ihren acht Rechenkernen ordentliche Rechenleistung liefert und eben auch im Quest 3 ihren Dienst tut. Dazu kommen die aus dem Quest 2 bekannten Displays mit 1920x1832 Pixeln Auflösung pro Auge, was dann auch der Punkt ist, an dem Meta die größten Einsparungen vornimmt, um den niedrigeren Preis zu erzielen. Auch das Sichtfeld fällt dadurch mit 96 Grad in der Horizontalen und 90 Grad in der Vertikalen kleiner aus.
Innenleben des Meta Quest 3S mit Snapdragon XR2
Quest 3S läuft länger als das teurere Quest 3
Ein weiterer Punkt, mit dem Meta den Preis niedrig hält, ist die Speicherausstattung. So bringt die Basisversion des Meta Quest 3S mit 128 oder 256 GB deutlich weniger Speicher als die beim Quest 3 verfügbare Spitzenversion mit 512 GB, die hierzulande aber eben noch immer 549,99 Euro kostet. Beide Geräte nutzen übrigens die gleichen Controller, die immer auch mitgeliefert werden.Meta gibt die Laufzeit des Quest 3S mit seinem 4324mAh-Akku mit 2,5 Stunden an, wodurch es theoretisch sogar länger arbeiten kann als das teurere Quest 3. Wie das teurere Modell will Meta auch das Quest 3S in verschiedenen Bundles anbieten. Zur Verfügbarkeit ab dem 15. Oktober 2024 soll zum Beispiel Batman: Arkham Shadow kostenlos angeboten werden, das am 22. Oktober erscheint.
Meta ermöglicht einfache Nutzung am PC
Das Quest 3S bietet einige durchaus interessante weitere Features, die über die Nutzung als reines VR-Headset hinausgehen. So kann man mit einem einfachen Knopf zwischen dem reinen Virtual-Reality-Betrieb und dem Pass-Through-Modus wechseln. Dabei liefern die außen liegenden Kameras Bilder der Umgebung auf die Displays, sodass auch Augmented-Reality-Anwendungen möglich werden.Eine der möglichen Anwendungen ist dabei die von Microsoft und Meta gemeinsam demonstrierte Option, das Quest 3S (und andere Meta-Headsets) bald auch in Verbindung mit Windows-PCs leichter zu nutzen. Dabei soll man einen bestimmten PC nur noch durch das Meta-Headset anschauen müssen, um dann die Herstellung einer Verbindung mit dem Gerät auszulösen. Im Anschluss soll das Quest 3S dann den Desktop des jeweiligen Windows-Systems anzeigen können.
Gerade für Spielefans könnte dies ein interessanter Ansatz sein, was die Verkaufszahlen der VR-Headsets von Meta etwas steigern könnte. Bisher pumpt der Mutterkonzern von Facebook, WhatsApp und Instagram zwar Milliarden in die Entwicklung, die große VR-Revolution blieb allerdings aus.
Zusammenfassung
- Meta Quest 3S kostet 329 Euro und ist günstiger als das Quest 3
- Verwendet neue Snapdragon XR2-Plattform und alte Displays aus dem Quest 2
- Bietet ein Sichtfeld von 96 Grad horizontal und 90 Grad vertikal
- Speichervarianten des Quest 3S sind 128 oder 256 GB
- Basisversion des Quest 3S hat einen 4324mAh-Akku mit 2,5 Stunden Laufzeit
- Verfügbar ab dem 15. Oktober 2024, mit kostenlosem Batman-Spiel
- Ermöglicht Anschluss an PCs und Darstellung des Windows-Desktops
Siehe auch:
- Meta macht Quest-Headsets jetzt zum "Riesen-Display" für HDMI-Geräte
- Meta-Quest-Headsets: AirPlay-Update mit Apple-Geräten in Aussicht
- Meta bringt Xbox Game-Streaming auf seine Quest VR-Headsets
- Meta Quest 3 im Test: Besser und günstiger als die Meta Quest Pro
- Meta Quest 3 im ersten Unboxing-Video: Hallo, hier fehlt was!
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