Seltene Bienen stoppen nuklearbetriebenes Datenzentrum von Meta
Facebook-Mutter Meta wollte ein KI-Rechenzentrum mit Kernenergie betreiben, doch die Entdeckung einer seltenen Bienenart machte dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. An anderen Orten haben Atomkraftgegner aber weniger (indirektes) Glück.
Wie die Financial Times berichtet, hatte Zuckerberg geplant, eine Partnerschaft mit einem bestehenden Kernkraftwerksbetreiber einzugehen. Ziel war es, 'emissionsfreien' Strom für das neue Rechenzentrum zu beziehen. In einem Mitarbeitertreffen äußerte der Meta-CEO seine Frustration über die begrenzten Möglichkeiten für Kernenergie in den USA im Vergleich zu China.
Trotz des Rückschlags bleibt Meta offen für zukünftige Kernenergie-Deals. Das Unternehmen erkundet weiterhin verschiedene Optionen für CO2-freie Energie. Metas Konkurrenten haben in dieser Hinsicht bereits Fortschritte gemacht. Amazon, Google und Microsoft haben kürzlich Vereinbarungen mit Kernkraftwerksbetreibern geschlossen, um mit dieser Form der Energieerzeugung den steigenden Energiebedarf ihrer Rechenzentren zu decken.
Auch Amazon setzt auf SMR-Technologie. Der E-Commerce-Riese hat drei Vereinbarungen für den Einsatz von SMRs unterzeichnet, um seine Rechenzentren und Server zu dekarbonisieren. Microsoft hingegen plant, das stillgelegte Kernkraftwerk Three Mile Island in Pennsylvania wiederzubeleben.
Diese Vorstöße in eine lange verpönte Kraftwerksform zeigen, dass die Tech-Branche zunehmend Kernenergie als Lösung für ihre Energieprobleme betrachtet. Allerdings birgt diese Technologie auch bekannte Risiken und Herausforderungen: Kritiker warnen vor den Gefahren radioaktiver Abfälle, dazu kommen hohe Anfangsinvestitionen für Kernkraftwerke.
Siehe auch:
Seltene Bienen bremsen Metas KI-Pläne aus
Mark Zuckerbergs Unternehmen Meta musste einen Rückschlag bei seinen KI-Ambitionen oder besser gesagt deren Energieversorgung hinnehmen. Der Plan, ein neues KI-Rechenzentrum mit Kernenergie zu betreiben, scheiterte an unerwarteten Hindernissen. Neben regulatorischen Hürden spielte vor allem die Entdeckung einer seltenen Bienenart auf dem vorgesehenen Baugelände eine entscheidende Rolle.Wie die Financial Times berichtet, hatte Zuckerberg geplant, eine Partnerschaft mit einem bestehenden Kernkraftwerksbetreiber einzugehen. Ziel war es, 'emissionsfreien' Strom für das neue Rechenzentrum zu beziehen. In einem Mitarbeitertreffen äußerte der Meta-CEO seine Frustration über die begrenzten Möglichkeiten für Kernenergie in den USA im Vergleich zu China.
Trotz des Rückschlags bleibt Meta offen für zukünftige Kernenergie-Deals. Das Unternehmen erkundet weiterhin verschiedene Optionen für CO2-freie Energie. Metas Konkurrenten haben in dieser Hinsicht bereits Fortschritte gemacht. Amazon, Google und Microsoft haben kürzlich Vereinbarungen mit Kernkraftwerksbetreibern geschlossen, um mit dieser Form der Energieerzeugung den steigenden Energiebedarf ihrer Rechenzentren zu decken.
Innovative Ansätze der Konkurrenz
Google geht dabei einen besonders innovativen Weg. Das Unternehmen hat eine Bestellung für sechs bis sieben kleine modulare Reaktoren (Small Modular Reactors; SMR) beim US-Start-up Kairos Power aufgegeben. Damit ist Google das erste Tech-Unternehmen, das neue Kernkraftwerke in Auftrag gibt. Die erste derartige Anlage soll voraussichtlich 2030 in Betrieb gehen.Auch Amazon setzt auf SMR-Technologie. Der E-Commerce-Riese hat drei Vereinbarungen für den Einsatz von SMRs unterzeichnet, um seine Rechenzentren und Server zu dekarbonisieren. Microsoft hingegen plant, das stillgelegte Kernkraftwerk Three Mile Island in Pennsylvania wiederzubeleben.
Diese Vorstöße in eine lange verpönte Kraftwerksform zeigen, dass die Tech-Branche zunehmend Kernenergie als Lösung für ihre Energieprobleme betrachtet. Allerdings birgt diese Technologie auch bekannte Risiken und Herausforderungen: Kritiker warnen vor den Gefahren radioaktiver Abfälle, dazu kommen hohe Anfangsinvestitionen für Kernkraftwerke.
Zusammenfassung
- Meta musste Pläne für KI-Rechenzentrum mit Kernenergie aufgeben
- Seltene Bienenart und regulatorische Hürden verhinderten das Projekt
- Zuckerberg frustriert über begrenzte Möglichkeiten für Kernenergie in den USA
- Amazon, Google und Microsoft haben Vereinbarungen mit Kernkraftbetreibern
- Google bestellt kleine modulare Reaktoren für Inbetriebnahme bis 2030
- Die Tech-Branche sieht Kernenergie zunehmend als Lösung für Energieprobleme
- Kritiker warnen vor Risiken und hohen Investitionskosten der Technologie
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