Meta macht Quest-Headsets jetzt zum "Riesen-Display" für HDMI-Geräte
Der Facebook-Mutterkonzern Meta hat die Einführung einer neuen App für seine Virtual-Reality-Headsets der Quest+Serie bekannt gegeben, mit der auch die neueren Modelle zu einer Art "Riesen-Display" für Geräte mit HDMI-Anschluss werden können.
Durch das jetzt verfügbare Quest HDMI Link können nun auch das Meta Quest 2, Meta Quest 3 und das Meta Quest Pro mittels eines Kabels mit dem HDMI-Port beliebiger Quellen verbunden werden, um deren Inhalte in1080p-, also Full-HD-Auflösung auf dem jeweiligen Headset ausgegeben zu bekommen.
Ganz einfach ist es also nicht, doch sind die nötigen Capture-Karten für HDMI-Ports häufig schon zu Preisen von 25 bis 30 Euro zu bekommen. Gerade für die Nutzung von Spielen sollen die Quest-Headsets über die Kabelverbindung mittels HDMI-Link wegen der sehr geringen Latenz gut geeignet sein.
Verbinden mit dem Handy ...
... oder dem Laptop.
Es lassen sich so aber im Grunde alle HDMI-Geräte mit dem Headset verbinden. Natürlich kann das Headset so auch einen Fernseher ersetzen oder als Display für ein Smartphone oder eine Spielkonsole dienen. Allerdings gibt es mit Blick auf Videoinhalte eine Einschränkung: die Kopierschutzmaßnahmen der meisten Streaming-Anbieter verhindern, dass das Abgreifen von Inhalten verhindert wird - auch bei Metas HDMI-Link.
Meta bietet über die Funktion Air Link schon länger eine Option, um beliebige Inhalte von einem PC über eine WLAN-Verbindung auf das Headset zu streamen. Allerdings benötigt man dafür eben auch eine gut funktionierendes drahtloses Netzwerk, was nicht immer gegeben ist.
Siehe auch:
Beliebige HDMI-Quellen unterstützt
Mit dem neuen Meta Quest HDMI-Link bietet Meta jetzt für seine VR-Headsets eine neue Option an, mit dem man sie auch ohne drahtloses Netzwerk mit einem beliebigen Gerät verbinden kann. Dies war mit dem Quest der ersten Generation schon einmal möglich, wofür Meta das sogenannte Link-Kabel anbot.Durch das jetzt verfügbare Quest HDMI Link können nun auch das Meta Quest 2, Meta Quest 3 und das Meta Quest Pro mittels eines Kabels mit dem HDMI-Port beliebiger Quellen verbunden werden, um deren Inhalte in1080p-, also Full-HD-Auflösung auf dem jeweiligen Headset ausgegeben zu bekommen.
HDMI-Capture-Karte nötig
Einzige Voraussetzung ist, dass man eine UVC- und UAC-kompatibles Capture-Karte nutzt, welche die Inhalte der HDMI-Quelle aufbereitet und mittels eines Female-USB-A- auf Male-USB-C-Kabels mit dem Headset verbunden wird.Ganz einfach ist es also nicht, doch sind die nötigen Capture-Karten für HDMI-Ports häufig schon zu Preisen von 25 bis 30 Euro zu bekommen. Gerade für die Nutzung von Spielen sollen die Quest-Headsets über die Kabelverbindung mittels HDMI-Link wegen der sehr geringen Latenz gut geeignet sein.
Verbinden mit dem Handy ...
... oder dem Laptop.
Es lassen sich so aber im Grunde alle HDMI-Geräte mit dem Headset verbinden. Natürlich kann das Headset so auch einen Fernseher ersetzen oder als Display für ein Smartphone oder eine Spielkonsole dienen. Allerdings gibt es mit Blick auf Videoinhalte eine Einschränkung: die Kopierschutzmaßnahmen der meisten Streaming-Anbieter verhindern, dass das Abgreifen von Inhalten verhindert wird - auch bei Metas HDMI-Link.
Meta bietet über die Funktion Air Link schon länger eine Option, um beliebige Inhalte von einem PC über eine WLAN-Verbindung auf das Headset zu streamen. Allerdings benötigt man dafür eben auch eine gut funktionierendes drahtloses Netzwerk, was nicht immer gegeben ist.
Zusammenfassung
- Meta führt neue App für VR-Headsets der Quest-Serie ein
- Neue Meta Quest HDMI-Link ermöglicht Verbindung ohne WLAN
- Unterstützung für Meta Quest 2, 3 und Pro über HDMI-Kabel
- Erfordert UVC- und UAC-kompatible Capture-Karte
- Capture-Karten für HDMI bereits ab 25-30 Euro erhältlich
- Geringe Latenz macht Quest-Headsets ideal für Spiele
- Einschränkungen durch Kopierschutz bei Streaming-Inhalten
- Air Link bietet Streaming von PC-Inhalten über WLAN
Siehe auch:
- Meta-Quest-Headsets: AirPlay-Update mit Apple-Geräten in Aussicht
- Meta bringt Xbox Game-Streaming auf seine Quest VR-Headsets
- Meta Quest 3 im Test: Besser und günstiger als die Meta Quest Pro
- Meta Quest 3 im ersten Unboxing-Video: Hallo, hier fehlt was!
- Meta-Berater John Carmack kritisiert Meta: Quest Pro ist falscher Weg
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