Meta Quest 3 im Test: Besser und günstiger als die Meta Quest Pro
Wir haben uns sehr auf die Meta Quest 3 gefreut, die ganz viel Technologie aus der Spitzenklasse in erschwingliche Preissphären bringt und einige Dinge sogar besser macht als die Quest Pro. Nach unserer Meinung ist die Quest 3 derzeit sogar die beste Brille am Markt.
Während also die "kleine" Version für 549,99 Euro zu bekommen ist, zahlt Ihr für die Meta Quest 3 mit 512 GB 699,99 Euro. Nach wie vor bekommen Kunden mit dem Kauf der Quest 3 das VR-Spiel "Asgard's Wrath 2" im Wert von 59,99 Euro kostenfrei dazu. Wer sich die große Speicheroption gönnt, bekommt sechs Monate lang ein Meta Quest+ Abonnement. Dieses inkludiert wiederum zwei Gratisspiele pro Monat.
Die Meta Quest 3 gibt es ab sofort ab 549 Euro
Leider gibt es als Kaufanreiz nicht den sogenannten Elite-Riemen im Wert von 79,99 Euro dazu. Unser Test wird jedoch zutage fördern, dass der für Spieler, welche die Meta Quest mehr als eine Stunde am Stück tragen wollen, Pflicht ist. Das Kopfband gibt es übrigens auch mit einem zusätzlichen Akku auf der Rückseite, es kostet dann 149,99 Euro.
Die Meta Quest 3 ist deutlich dünner als ihr Vorgänger
Die Meta Quest 3 ist im Vergleich zur Quest 2 bedeutend schlanker gebaut. Dadurch ist man mit den Augen deutlich näher an den Pancake-Linsen, als das mit dem Vorgänger möglich war. Die Waage zeigt jedoch stolze 515 g für das neueste VR-Headset an - 13 g mehr als bei der Quest 2. Und das ohne Elite-Riemen, der die Standalone-Brille bis zu 331 g schwerer machen würde.
Die Quest 3 ist standardmäßig mit einem unvorteilhaften Kopfband ausgestattet
In dem zum Vorgänger nur halb so großem Karton gibt es neben der Quest 3 zwei neue "Quest Touch Plus"-Controller, welche nun ohne die großen Trackingringe auskommen, ein 18 Watt-Netzteil und ein entsprechendes USB-C-Ladekabel. Zwei AA-Batterien für die Controller packt Euch der Facebook-Mutterkonzern auch noch dazu. Wie zuvor erwähnt: Der leider optional erhältliche Elite-Riemen wird gerade bei einem längeren Einsatz zwingend nötig, wenn Ihr Euch nicht mit zusätzlichen Stirn- oder Kopfschmerzen herumplagen wollt.
Links der Meta Quest 2-Controller und rechts das aktuelle Modell
Die Verarbeitung wirkt an der rechten und linken Halterung ein wenig instabil, ist sie aber nicht. Auf der linken Seite (aus Sicht des Trägers) ist ein USB-C-Port (3.0) und auf der rechten Seite eine 3,5 mm große Audio-Klinkenbuchse verbaut. Ebenfalls im Gestell sind die beiden Spatial-tauglichen Stereo-Lautsprecher, welche im Vergleich zum Vorgänger noch einmal deutlich lauter sind.
Auf beiden Seiten gibt es Öffnungen für die um 40 % lauteren 3D-Spatial-Lautsprecher
Die Quest 3 ist mit Ihren drei länglichen Schlitzen an der Front sehr auffällig. Links und rechts befinden sich hier jeweils eine 4-MP-RGB-Kamera, mittig ein Tiefensensor und darüber eine weiße LED. Rechts am Gehäuse sitzt direkt über dem Gelenk die zweite Multi-Color-LED. Darunter findet Ihr den Powerbutton und eine von zwei 6DOF-Inside-Out-Kameras.
Meta Quest 3 realisiert Passthrough durch zwei 4-MP-RGB-Kameras und einen Tiefensensor
Auf der Unterseite findet sich direkt neben der Nase das Stellrad für den Augen- beziehungsweise Linsenabstand. Links von der Nase sitzen außerdem die Pogo-Pins für die optional erhältliche Ladeschale, die Lautstärketaste und eine weitere 6DOF-Inside-Out-Kamera fürs Tracking.
Die Meta Quest 3 ist aktuell die beste Standalone-VR/MR-Brille am Markt
Von innen erkennen wir rechts und links zwei Arretierungstasten, welche es ermöglichen, das Gesichtspolster in der Tiefe hin zu vergrößern, um so Brillenträger:innen einen optimalen Abstand zu den Linsen zu gewähren. Optional könnt Ihr Euch auch in Kürze bei VR Optiker spezielle Gläser für die Quest 3 anfertigen lassen.
Auch die Unterseite ist satt mit Technik vollgestopft
Weiterhin gibt es mittig über den beiden Pancake-Linsen einen Näherungssensor. So erkennt die Quest 3, dass jemand die VR/MR-Brille trägt.
Hier seht Ihr Pancake-Linsen, Näherungssensor und Tiefen-Einstellung
Die beiden "Meta Quest Touch Plus"-Controller kommen dieses Jahr ohne den "Halo-Ring" für das Tracking aus und ähneln optisch stark den Controllern der Meta Quest Pro.
Die Quest-3-Controller kommen ohne den Halo-Ring der Quest-2-Controller aus
Meta Quest 3 kommt mit zwei hochauflösenden Pancake-Linsen
Laut Meta handelt es sich hier nicht um die Displays aus der Meta Quest Pro, die ja bekanntlich gerade einmal eine Auflösung von 1800 x 1920 px pro Auge bieten. Und in der Tat, die Bilder wirken gegenüber der Quest 2 bis zum Rand hin deutlich schärfer. Lediglich die Schwarzwerte haben uns bei der Quest Pro besser gefallen.
Der Konzern hat ein Video mit ein paar Gegenüberstellungen zum Vorgänger veröffentlicht, das die Verbesserungen recht schnell verdeutlicht:
Meta Quest 3: Preis und Verfügbarkeit
Die Meta Quest 3 wird seit dem 10. Oktober 2023 ausgeliefert. Zu unserer Verwunderung bietet Meta die Mixed-Reality-Brille ausschließlich mit 128 oder 512 GB internen Speicher an. Ob eine Version mit 256 GB zu einem späteren Zeitpunkt geplant ist, wollte (oder konnte) uns niemand beantworten.Während also die "kleine" Version für 549,99 Euro zu bekommen ist, zahlt Ihr für die Meta Quest 3 mit 512 GB 699,99 Euro. Nach wie vor bekommen Kunden mit dem Kauf der Quest 3 das VR-Spiel "Asgard's Wrath 2" im Wert von 59,99 Euro kostenfrei dazu. Wer sich die große Speicheroption gönnt, bekommt sechs Monate lang ein Meta Quest+ Abonnement. Dieses inkludiert wiederum zwei Gratisspiele pro Monat.
Die Meta Quest 3 gibt es ab sofort ab 549 Euro
Leider gibt es als Kaufanreiz nicht den sogenannten Elite-Riemen im Wert von 79,99 Euro dazu. Unser Test wird jedoch zutage fördern, dass der für Spieler, welche die Meta Quest mehr als eine Stunde am Stück tragen wollen, Pflicht ist. Das Kopfband gibt es übrigens auch mit einem zusätzlichen Akku auf der Rückseite, es kostet dann 149,99 Euro.
Meta Quest 3: Design und Verarbeitung
Die Meta Quest 3 ist deutlich dünner als ihr Vorgänger
Die Meta Quest 3 ist im Vergleich zur Quest 2 bedeutend schlanker gebaut. Dadurch ist man mit den Augen deutlich näher an den Pancake-Linsen, als das mit dem Vorgänger möglich war. Die Waage zeigt jedoch stolze 515 g für das neueste VR-Headset an - 13 g mehr als bei der Quest 2. Und das ohne Elite-Riemen, der die Standalone-Brille bis zu 331 g schwerer machen würde.
Vorteile der Meta Quest 3
- Schlanker als die Meta Quest 2
Nachteile der Meta Quest 3
- Fehlender Elite-Riemen
- So schwer wie die Meta Quest 2
- Lange Spielsessions bereiten Kopfschmerzen
Die Quest 3 ist standardmäßig mit einem unvorteilhaften Kopfband ausgestattet
In dem zum Vorgänger nur halb so großem Karton gibt es neben der Quest 3 zwei neue "Quest Touch Plus"-Controller, welche nun ohne die großen Trackingringe auskommen, ein 18 Watt-Netzteil und ein entsprechendes USB-C-Ladekabel. Zwei AA-Batterien für die Controller packt Euch der Facebook-Mutterkonzern auch noch dazu. Wie zuvor erwähnt: Der leider optional erhältliche Elite-Riemen wird gerade bei einem längeren Einsatz zwingend nötig, wenn Ihr Euch nicht mit zusätzlichen Stirn- oder Kopfschmerzen herumplagen wollt.
Links der Meta Quest 2-Controller und rechts das aktuelle Modell
Die Verarbeitung wirkt an der rechten und linken Halterung ein wenig instabil, ist sie aber nicht. Auf der linken Seite (aus Sicht des Trägers) ist ein USB-C-Port (3.0) und auf der rechten Seite eine 3,5 mm große Audio-Klinkenbuchse verbaut. Ebenfalls im Gestell sind die beiden Spatial-tauglichen Stereo-Lautsprecher, welche im Vergleich zum Vorgänger noch einmal deutlich lauter sind.
Auf beiden Seiten gibt es Öffnungen für die um 40 % lauteren 3D-Spatial-Lautsprecher
Die Quest 3 ist mit Ihren drei länglichen Schlitzen an der Front sehr auffällig. Links und rechts befinden sich hier jeweils eine 4-MP-RGB-Kamera, mittig ein Tiefensensor und darüber eine weiße LED. Rechts am Gehäuse sitzt direkt über dem Gelenk die zweite Multi-Color-LED. Darunter findet Ihr den Powerbutton und eine von zwei 6DOF-Inside-Out-Kameras.
Meta Quest 3 realisiert Passthrough durch zwei 4-MP-RGB-Kameras und einen Tiefensensor
Auf der Unterseite findet sich direkt neben der Nase das Stellrad für den Augen- beziehungsweise Linsenabstand. Links von der Nase sitzen außerdem die Pogo-Pins für die optional erhältliche Ladeschale, die Lautstärketaste und eine weitere 6DOF-Inside-Out-Kamera fürs Tracking.
Die Meta Quest 3 ist aktuell die beste Standalone-VR/MR-Brille am Markt
Von innen erkennen wir rechts und links zwei Arretierungstasten, welche es ermöglichen, das Gesichtspolster in der Tiefe hin zu vergrößern, um so Brillenträger:innen einen optimalen Abstand zu den Linsen zu gewähren. Optional könnt Ihr Euch auch in Kürze bei VR Optiker spezielle Gläser für die Quest 3 anfertigen lassen.
Auch die Unterseite ist satt mit Technik vollgestopft
Weiterhin gibt es mittig über den beiden Pancake-Linsen einen Näherungssensor. So erkennt die Quest 3, dass jemand die VR/MR-Brille trägt.
Hier seht Ihr Pancake-Linsen, Näherungssensor und Tiefen-Einstellung
Die beiden "Meta Quest Touch Plus"-Controller kommen dieses Jahr ohne den "Halo-Ring" für das Tracking aus und ähneln optisch stark den Controllern der Meta Quest Pro.
Die Quest-3-Controller kommen ohne den Halo-Ring der Quest-2-Controller aus
Meta Quest 3: Display
Die Meta Quest 3 ist mit zwei LCD-Pancake-Linsen ausgestattet. Diese lassen sich jetzt von 53 bis 75 mm Abstand (IPD) verstellen, was ein wenig mehr als bei der Quest 2 ist. Im Gegensatz zur Pico 4 muss der Abstand jedoch nach wie vor manuell justiert werden. Die maximale Auflösung beträgt pro Linse 2.064 x 2.208 px mit einer Bildwiederholrate von 72, 80 oder 90 Hz. Experimentell sind wie bei der Quest 2 auch 120 Bilder pro Sekunde möglich.Vorteile der Meta Quest 3
- Pancake-Linsen
- Bessere Grafik
Nachteile der Meta Quest 3
- -
Meta Quest 3 kommt mit zwei hochauflösenden Pancake-Linsen
Laut Meta handelt es sich hier nicht um die Displays aus der Meta Quest Pro, die ja bekanntlich gerade einmal eine Auflösung von 1800 x 1920 px pro Auge bieten. Und in der Tat, die Bilder wirken gegenüber der Quest 2 bis zum Rand hin deutlich schärfer. Lediglich die Schwarzwerte haben uns bei der Quest Pro besser gefallen.
Der Konzern hat ein Video mit ein paar Gegenüberstellungen zum Vorgänger veröffentlicht, das die Verbesserungen recht schnell verdeutlicht:
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