Iranischer Angriff auf Trump und sein Team dauert wohl bis heute an
Der Angriff auf das Umfeld des US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump, der bereits vor über einem Monat bekannt wurde, war damals keineswegs beendet. Es gibt Hinweise, dass er bis in jüngster Vergangenheit andauerte und vielleicht sogar noch immer läuft.
Iranische Behörden haben eine Beteiligung an den Angriffen, bei denen unter anderem interne Dokumente aus Trumps Wahlkampfteam geleakt wurden, dementiert. Diese Dokumente sollen an große US-Medien wie Politico und die New York Times sowie an das Wahlkampfteam der Konkurrenz weitergeleitet worden sein. Dennoch beschuldigen Trumps Team und unabhängige Analysten den Iran, hinter den Hacks zu stecken.
Der Herausgeber des Newsletters Popular Information, Judd Legum, berichtete, dass ihm eine Person unter dem Namen "Robert" eine Reihe von Dokumenten zugespielt habe. Diese beinhalten unter anderem ein Dossier über JD Vance, das den Beschreibungen des gehackten Materials in anderen Medienberichten entspricht.
In den fraglichen Dokumenten war allerdings auch ein juristisches Schreiben an die New York Times enthalten, in dem eine Beschwerde über einen Artikel formuliert wurde, der Trumps Image als erfolgreicher Geschäftsmann infrage stellt. Der Brief war auf den 15. September datiert - und somit eben auf einen Zeitpunkt weit nach der ersten Veröffentlichung über den Hack im August. Obwohl dieses Schreiben nicht online veröffentlicht wurde, bestätigte eine Person bei der Times gegenüber Semafor, dass der Brief mit diesem Datum verschickt wurde.
Legum entschied sich, die gestohlenen Wahlkampfdokumente nicht zu veröffentlichen, obwohl einige von ihnen Nachrichtenwert hätten. Er erklärte, dass der Leak zwar peinlich oder problematisch für Trumps Team sein könnte, aber keine fundamentalen neuen Einblicke in Trump oder seinen Wahlkampf liefere, die eine Veröffentlichung rechtfertigen würden. Dieselbe Entscheidung trafen auch andere große Publikationen in Bezug auf ähnliche Dokumente.
Siehe auch:
Neue Leaks
Die Aktion mutmaßlich iranischer Akteure gegen den inneren Kreis des Ex-Präsidenten, der nun noch einmal ins Weiße Haus einziehen will, scheint noch immer nicht beendet zu sein. Dies geht aus Dokumenten hervor, die die Hacker einer progressiven Publikation zugespielt haben, wie das US-Magazin Semafor berichtet.Iranische Behörden haben eine Beteiligung an den Angriffen, bei denen unter anderem interne Dokumente aus Trumps Wahlkampfteam geleakt wurden, dementiert. Diese Dokumente sollen an große US-Medien wie Politico und die New York Times sowie an das Wahlkampfteam der Konkurrenz weitergeleitet worden sein. Dennoch beschuldigen Trumps Team und unabhängige Analysten den Iran, hinter den Hacks zu stecken.
Der Herausgeber des Newsletters Popular Information, Judd Legum, berichtete, dass ihm eine Person unter dem Namen "Robert" eine Reihe von Dokumenten zugespielt habe. Diese beinhalten unter anderem ein Dossier über JD Vance, das den Beschreibungen des gehackten Materials in anderen Medienberichten entspricht.
In den fraglichen Dokumenten war allerdings auch ein juristisches Schreiben an die New York Times enthalten, in dem eine Beschwerde über einen Artikel formuliert wurde, der Trumps Image als erfolgreicher Geschäftsmann infrage stellt. Der Brief war auf den 15. September datiert - und somit eben auf einen Zeitpunkt weit nach der ersten Veröffentlichung über den Hack im August. Obwohl dieses Schreiben nicht online veröffentlicht wurde, bestätigte eine Person bei der Times gegenüber Semafor, dass der Brief mit diesem Datum verschickt wurde.
Keine Veröffentlichung
Das Datum legt nahe, dass der Hackerangriff größer ist als bisher angenommen - und möglicherweise noch immer andauert. Ein Sprecher Trumps, Steven Cheung, kommentierte den Vorfall nicht direkt, erklärte aber, der Hack zeige, dass der Iran "Angst vor der Stärke und Entschlossenheit von Präsident Donald J. Trump" habe.Legum entschied sich, die gestohlenen Wahlkampfdokumente nicht zu veröffentlichen, obwohl einige von ihnen Nachrichtenwert hätten. Er erklärte, dass der Leak zwar peinlich oder problematisch für Trumps Team sein könnte, aber keine fundamentalen neuen Einblicke in Trump oder seinen Wahlkampf liefere, die eine Veröffentlichung rechtfertigen würden. Dieselbe Entscheidung trafen auch andere große Publikationen in Bezug auf ähnliche Dokumente.
Zusammenfassung
- Hackerangriff auf Trumps Team möglicherweise noch aktiv
- Iran dementiert Beteiligung an den Cyberattacken
- Dokumente geleakt an US-Medien und politische Rivalen
- Juristisches Schreiben an NYT datiert auf den 15. September
- Hackerangriff könnte größer sein als erwartet
- Trump-Team sieht Iran als Urheber der Hacks
- Gestohlene Dokumente von Medien nicht veröffentlicht
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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