Trump droht Google mit 'strafrechtlicher Verfolgung auf höchster Ebene'
Der republikanische Präsidentschaftskandidat droht Google mit einer Klage. Er fühlt sich von den Suchmaschinenergebnissen des Unternehmens ungerecht behandelt. Beweise für eine Benachteiligung liefert er allerdings keine. Dafür jedoch wieder markige Aussagen.
Um Dinge wie Datenschutz oder eine Monopolstellung des Unternehmens ging es ihm dabei aber vermutlich weniger. Denn im Vorfeld gab es von seiner Partei immer wieder Vorwürfe gegen Google, man würde Suchergebnisse zuungunsten der Republikaner manipulieren.
Dennoch drohte Trump mit einer Klage gegen das Unternehmen. "Ich werde ihre strafrechtliche Verfolgung auf höchster Ebene fordern, wenn ich die Wahl gewinne und Präsident der Vereinigten Staaten werde", endet der Post auf Truth Social. Auch anderen Unternehmen und Personen wie etwa Mark Zuckerberg hatte Trump zuletzt mit lebenslanger Haft gedroht.
Die Wahlen in den USA finden am 5. November statt. Seit ihrer Nominierung konnte Trumps Konkurrentin Kamala Harris in Umfragen deutlich an Wählerstimmen hinzugewinnen, was Trump zunehmend unter Druck setzt.
Siehe auch:
Trump feuert gegen Google
Schon Anfang August hatte Donald Trump im Rahmen eines Interviews mit dem Fernsehsender Fox einen verbalen Angriff auf Google gestartet. Er bezeichnete den Konzern damals unter anderem als "böse" und "unverantwortlich".Um Dinge wie Datenschutz oder eine Monopolstellung des Unternehmens ging es ihm dabei aber vermutlich weniger. Denn im Vorfeld gab es von seiner Partei immer wieder Vorwürfe gegen Google, man würde Suchergebnisse zuungunsten der Republikaner manipulieren.
Erneute Manipulationsvorwürfe
Diesen Vorwurf hat Trump nun in einem Post auf seiner eigenen Social-Media-Plattform Truth Social erneuert. Darin beklagt er ein weiteres Mal die Benachteiligung seiner Person durch die Suchmaschine.Es wurde festgestellt, dass Google illegal ein System verwendet hat, bei dem nur schlechte Geschichten über Donald J. Trump angezeigt werden, von denen einige zu diesem Zweck erfunden wurden, während gleichzeitig nur gute Geschichten über Genossin Kamala Harris angezeigt werden.Warum Trump in seinem eigenen Post von sich selbst in der dritten Person spricht, wird nicht völlig klar. Auch woher die Informationen über das verwendete "illegale System" stammen, wird nicht erwähnt. Die Quelle könnte aber eine Analyse des rechtsgerichteten Media Research Centers sein, das feststellte, dass ein Suchergebnis zu Kamala Harris noch vor Trumps eigener Kampagnen-Webseite angezeigt wurde, wenn nach "Donald Trump presidential race 2024" gesucht wurde.
Google weist Vorwürfe zurück
Google wies die Vorwürfe auf Anfrage von CNBC zurück. Die angezeigten Suchergebnisse spiegelten lediglich wider, was im Internet zu finden sein, so ein Sprecher. Da sich das jedoch konstant ändere, würde eine Suche immer wieder andere Ergebnisse liefern. Man manipuliere keine Suchergebnisse, um einen der beiden Präsidentschaftskandidaten zu bevorzugen.Dennoch drohte Trump mit einer Klage gegen das Unternehmen. "Ich werde ihre strafrechtliche Verfolgung auf höchster Ebene fordern, wenn ich die Wahl gewinne und Präsident der Vereinigten Staaten werde", endet der Post auf Truth Social. Auch anderen Unternehmen und Personen wie etwa Mark Zuckerberg hatte Trump zuletzt mit lebenslanger Haft gedroht.
Die Wahlen in den USA finden am 5. November statt. Seit ihrer Nominierung konnte Trumps Konkurrentin Kamala Harris in Umfragen deutlich an Wählerstimmen hinzugewinnen, was Trump zunehmend unter Druck setzt.
Zusammenfassung
- Trump droht Google mit Klage wegen Suchergebnissen
- Vorwurf der Manipulation von Suchergebnissen zuungunsten Republikaner
- Trump bezeichnet Google als böse und unverantwortlich
- Keine Beweise für Benachteiligung durch Google geliefert
- Google weist Manipulationsvorwürfe zurück, Ergebnisse spiegeln Internet wider
- Trump will strafrechtliche Verfolgung Googles, falls er Präsident wird
Siehe auch:
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