Amazon: Online-Händler erhebt ab sofort zusätzliche Versandgebühren
Der Online-Riese passt seine Versandgebühren an. Ab sofort müssen viele Kunden bei Lieferungen an Abholstationen zahlen. Amazon tut dies eigenen Aussagen zufolge, um "Kundinnen und Kunden einen größeren Mehrwert zu bieten".
Denn ab sofort sind Lieferungen an die Stationen für Kunden ohne Prime nicht mehr kostenlos. Unter anderem war die Erhebung zusätzlicher Gebühren einem Nutzer der Schnäppchenplattform Mydealz aufgefallen. Demnach kostet der Versand an eine Abholstation in Zukunft 1,99 Euro, wenn der Bestellwert der Ware unter 39 Euro liegt. Ab einem höheren Betrag ist die Lieferung weiterhin gebührenfrei.
Ausnahmen gelten für bestimmte Produkte wie Bücher oder Amazon-eigene Produkte wie Kindle-Reader, bei denen generell keine Versandgebühren erhoben werden. Für Prime-Mitglieder bleibt der Versand von Einkäufen an eine Abholstation generell kostenlos.
In jedem Fall steht mit den Prime Deal Days im Oktober bereits ein Termin für die nächste große Rabatt-Aktion auf der Online-Plattform, während dieser Kunden viele Produkte zu reduzierten Preisen erwerben können.
Siehe auch:
- Amazon führt Versandkosten für Lieferungen an Abholstationen ein
- Kosten betragen zwei Euro bei Bestellwert unter 39 Euro
- Für Prime-Mitglieder bleibt der Versand an Abholstationen kostenfrei
- Bestimmte Produkte wie Bücher und Kindle-Reader von Kosten ausgenommen
- Neue Gebührenstruktur soll laut Amazon mehr Wert für Kunden schaffen
- Versand nach Hause ist immer noch teurer als an Abholstationen
Amazon erhebt neue Versandkosten
Lange konnte man sich Bestellungen von Amazon kostenlos an Abholstationen liefern lassen. Das galt sowohl für Prime-Kunden als auch für Käufer, die kein Abo beim Versandhändler abgeschlossen hatten. Doch damit ist jetzt Schluss.Denn ab sofort sind Lieferungen an die Stationen für Kunden ohne Prime nicht mehr kostenlos. Unter anderem war die Erhebung zusätzlicher Gebühren einem Nutzer der Schnäppchenplattform Mydealz aufgefallen. Demnach kostet der Versand an eine Abholstation in Zukunft 1,99 Euro, wenn der Bestellwert der Ware unter 39 Euro liegt. Ab einem höheren Betrag ist die Lieferung weiterhin gebührenfrei.
Ausnahmen gelten für bestimmte Produkte wie Bücher oder Amazon-eigene Produkte wie Kindle-Reader, bei denen generell keine Versandgebühren erhoben werden. Für Prime-Mitglieder bleibt der Versand von Einkäufen an eine Abholstation generell kostenlos.
Amazon bestätigt Gebühren
Auf Nachfrage des Spiegels bestätigte Amazon heute die Erhebung der neuen Gebühren.Die Einführung eines Mindestbestellwerts für kostenfreie Lieferungen an Abholstationen ist keine Entscheidung, die wir leichtfertig treffen. Wie jedes Unternehmen überprüfen wir jedoch regelmäßig unsere Preisstruktur und nehmen gegebenenfalls Anpassungen vor. Wir tun dies mit dem Ziel, Kundinnen und Kunden einen größeren Mehrwert zu bieten.Amazon betont aber gleichzeitig, dass ein Versand von Ware an eine Abholstation immer noch günstiger für Kunden ist, als sie sich nach Hause oder an eine andere beliebige Adresse schicken zu lassen. Denn das kostet je nach Produkt mit 2,99 bzw. 3,99 Euro ein bis zwei Euro mehr, als die Lieferung an eine der vielen Stationen.
Versandhändler unter Druck
Aufgrund der aufkommenden Konkurrenz durch chinesische Versandhändler wie Temu, plant Amazon ein Discount-Segment mit deutlich niedrigeren Preisen für viele Produkte. Auf diesem Weg möchte man dauerhaft konkurrenzfähig bleiben. Eine Erhöhung der Versandkosten scheint nun in die entgegengesetzte Richtung zu gehen. Auch wo der erwähnte Mehrwert für die Kunden dabei liegen soll, wird ohne genauere Ausführung vonseiten Amazons nicht unmittelbar ersichtlich. Infografik: Amazon sitzt die chinesische Konkurrenz im Nacken
In jedem Fall steht mit den Prime Deal Days im Oktober bereits ein Termin für die nächste große Rabatt-Aktion auf der Online-Plattform, während dieser Kunden viele Produkte zu reduzierten Preisen erwerben können.
Siehe auch:
- Amazon Alexa 2.0: Neue Infos zu Preisen, Features und Verfügbarkeit
- Anwohner sind vom Lärm von Amazons Prime-Air-Drohnen genervt
- Amazon Visa: Neue Kreditkarte kann jetzt beantragt werden
- Amazon verbrennt Milliarden: Der riskante Abo-Plan für Alexa 2.0
- Endlich: UI-Update für Amazon Prime Video bringt mehr Übersicht
Thema:
Felix KrauthRedakteur für Windows & Hardware
War Game Designer, bevor er Journalist wurde, und testet Spiele bis heute selbst. Sein Spektrum reicht von der FritzBox über Windows 11 und Apple bis zu Gaming.
Amazons Aktienkurs in Euro
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- Bloodaxe: Prime Video zeigt den ersten Trailer zur Wikinger-Serie
- Blade Runner 2099: Prime Video zeigt einen neuen Trailer zur Miniserie
- Star Wars: Galactic Racer startet - Kampagne gratis auf Amazon Luna
- Carrie: Prime Video zeigt den Trailer zur modernen Serienadaption
- ClonerAlliance UHD Halo: Box für leichte Bildschirm-Aufnahmen im Test
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