Anwohner sind vom Lärm von Amazons Prime-Air-Drohnen genervt
Amazon experimentiert schon seit einer Weile mit der Lieferung per Drohne und musste diverse Kinderkrankheiten meistern. Langsam bekommt man die Technik in den Griff, doch nun kommen "irdische" Probleme dazu: Menschen beschweren sich über den Lärm.
Denn die Drohne(n), die laut einem Einwohner namens John Case wie ein "riesiger Schwarm Bienen" klingen, haben sich in seiner Nachbarschaft und sicherlich auch vielen anderen bereits den Hass jener zugezogen, die Ruhe wollen oder brauchen. Wie CNBC berichtet, sind die Drohnen vor allem bei Berufsgruppen wie Krankenschwestern, Polizisten und Feuerwehrleuten verhasst, also jenen, die in Nachtschichten arbeiten und tagsüber schlafen.
Das Prime-Air-Programm, das seit dem Start mit diversen Problemen kämpft, darunter Behörden, der Technik und auch Entlassungen bei Amazon, wird derzeit vor allem in College Station getestet - und der Konzern will diese Versuche ausweiten und die Genehmigung für weitere Städte erhalten.
Doch sollten sich die Verantwortlichen in College Station umhören, dann könnte es für Amazon schwierig werden. Denn laut Bürgermeister John Nichols gaben die Einwohner der Stadt genug: "Seit dem Einzug von Prime Air in College Station haben Anwohner in der Nachbarschaft des Unternehmens dem Stadtrat gegenüber Bedenken hinsichtlich des Lärmpegels von Drohnen geäußert, insbesondere bei Start und Landung sowie bei einigen Liefervorgängen."
Doch Anwohner und auch die Stadtverwaltung wehren sich dagegen und es ist derzeit nicht klar, ob die FAA Amazons Wunsch entsprechen wird. Amazon will an dem Projekt jedenfalls festhalten: "Wir schätzen die Community von College Station und berücksichtigen das Feedback vor Ort, wo immer möglich, bei operativen Entscheidungen für Prime Air. Wir sind stolz auf die Tausenden von Lieferungen, die wir durchgeführt haben, und die Hunderte von Kunden, die wir beliefern."
Siehe auch:
Paket im Garten, Lärm im Ohr
Paketlieferung, die mit autonom agierenden Spezialdrohnen arbeitet, die die Bestellungen im Garten des Kunden platzieren: So in etwa stellt sich Amazon die Logistik der Zukunft vor, zumindest bei jenen, die eine passende Fläche für derartige Flugobjekte haben. In College Station ist das teilweise schon Realität, zumindest für Teile der texanischen Stadt. Das klingt praktisch, ist es sicherlich auch, doch es gibt viele Anwohner, die die Prime-Air-Drohnen zu hassen gelernt haben.Denn die Drohne(n), die laut einem Einwohner namens John Case wie ein "riesiger Schwarm Bienen" klingen, haben sich in seiner Nachbarschaft und sicherlich auch vielen anderen bereits den Hass jener zugezogen, die Ruhe wollen oder brauchen. Wie CNBC berichtet, sind die Drohnen vor allem bei Berufsgruppen wie Krankenschwestern, Polizisten und Feuerwehrleuten verhasst, also jenen, die in Nachtschichten arbeiten und tagsüber schlafen.
Das Prime-Air-Programm, das seit dem Start mit diversen Problemen kämpft, darunter Behörden, der Technik und auch Entlassungen bei Amazon, wird derzeit vor allem in College Station getestet - und der Konzern will diese Versuche ausweiten und die Genehmigung für weitere Städte erhalten.
Doch sollten sich die Verantwortlichen in College Station umhören, dann könnte es für Amazon schwierig werden. Denn laut Bürgermeister John Nichols gaben die Einwohner der Stadt genug: "Seit dem Einzug von Prime Air in College Station haben Anwohner in der Nachbarschaft des Unternehmens dem Stadtrat gegenüber Bedenken hinsichtlich des Lärmpegels von Drohnen geäußert, insbesondere bei Start und Landung sowie bei einigen Liefervorgängen."
Mehr, länger, weiter
Nichols Brief ist eine Reaktion auf einen Antrag von Amazon bei der Federal Aviation Administration (FAA). Der Versandhändler will die Anzahl der täglich erlaubten Flüge von 200 auf 469 anheben, zudem will man die Stunden von sieben Uhr morgens bis zehn Uhr abends definieren und auch den Radius für die Lieferungen per Drohne deutlich anheben.Doch Anwohner und auch die Stadtverwaltung wehren sich dagegen und es ist derzeit nicht klar, ob die FAA Amazons Wunsch entsprechen wird. Amazon will an dem Projekt jedenfalls festhalten: "Wir schätzen die Community von College Station und berücksichtigen das Feedback vor Ort, wo immer möglich, bei operativen Entscheidungen für Prime Air. Wir sind stolz auf die Tausenden von Lieferungen, die wir durchgeführt haben, und die Hunderte von Kunden, die wir beliefern."
Zusammenfassung
- Amazon testet Drohnenlieferungen in College Station, Texas
- Einwohner klagen über Lärmbelästigung durch die Drohnen
- Besonders schichtarbeitende Berufsgruppen leiden unter dem Drohnenlärm
- Amazon strebt Erhöhung der täglichen Drohnenflüge auf 469 an
- Stadtverwaltung und Anwohner stellen sich gegen die Ausweitung
- Feedback der Community wird von Amazon in Betriebsentscheidungen einbezogen
- Prime Air kämpft seit Start mit technischen Problemen und behördlichen Hürden
Siehe auch:
- Problem für Amazon: Den Lieferdrohnen wird es im Sommer zu warm
- Schnellzustellung per Drohne: Amazon stellt erstes Prime Air-Gebiet ein
- Amazons Lieferdrohnen heben noch in diesem Jahr auch in Texas ab
- Amazons Lieferdrohnen heben bald ab - mit neunjähriger Verspätung
- Gefährliche Luftnummer: Amazons Drohnen zerschellen an der Realität
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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