Nvidia: Designfehler verzögert den Start des neuen KI-Chips massiv
Bei Nvidia soll sich die Produktion seines angekündigten KI-Chips "Blackwell" B200 aufgrund eines Designfehlers erheblich verzögern. Berichten zufolge hat Nvidia nun Microsoft und mindestens einem weiteren Cloud-Anbieter mitgeteilt, dass es Probleme gibt.
Berichten zufolge arbeitet Nvidia jetzt mit dem Chiphersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) an einer neuen Reihe von Testläufen und wird vor dem ersten Quartal 2025 keine große Anzahl von Blackwell-Chips ausliefern. The Information schreibt, dass Microsoft, Google und Meta die Chips im Wert von "mehreren Milliarden Dollar" bestellt haben.
Die Verzögerung soll durch einen Designfehler verursacht worden sein, der "ungewöhnlich spät im Produktionsprozess" entdeckt wurde, so zwei ungenannte Quellen, darunter ein Microsoft-Mitarbeiter, wie The Information schreibt. Auch weitere Online-Magazine berichten über die Verzögerungen.
Nvidia geht davon aus, dass die Produktion des B200-Chips "im zweiten Halbjahr anlaufen wird", erklärte Nvidia-Sprecher John Rizzo gegenüber The Verge. "Darüber hinaus kommentieren wir keine Gerüchte." Eine Bestätigung der Einzelheiten des Berichts gibt es derzeit nicht - es gibt aber auch kein Dementi. Es handelt sich also im Moment um Gerüchte, die nicht überprüft werden können.
Die B200-Chips sind der Nachfolger der äußerst populären H100-Chips, die große Teile der Cloud-Landschaft für künstliche Intelligenz antreiben und Nvidia zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht haben.
Der Bericht über die Probleme kommt nur wenige Monate, nachdem Nvidia angekündigt hat, dass Blackwell-basierte Produkte ab 2024 von Partnern erhältlich sein werden. Die neuen Chips sollen den Startschuss für eine neue jährliche Kadenz von KI-Chips des Unternehmens geben, während mehrere andere Technologieunternehmen wie AMD daran arbeiten, ihre eigenen KI-Chip-Konkurrenten zu entwickeln.
Nvidia hatte erst kürzlich bestätigt, dass es bei einer GDDR6X-Lieferung zu Qualitätsproblemen gekommen war. Das sorgt nun für Produktionsengpässe bei den Nvidia RTX 40-Karten ab der 4070. Da Micron der einzige Zulieferer ist, verschärft sich die Lage.
Siehe auch:
Lange Verzögerung
Das geht aus einem Insider-Bericht von The Information hervor. Die Produktion des B200-Chips soll demnach mindestens drei Monate länger dauern als zunächst geplant.Berichten zufolge arbeitet Nvidia jetzt mit dem Chiphersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) an einer neuen Reihe von Testläufen und wird vor dem ersten Quartal 2025 keine große Anzahl von Blackwell-Chips ausliefern. The Information schreibt, dass Microsoft, Google und Meta die Chips im Wert von "mehreren Milliarden Dollar" bestellt haben.
Die Verzögerung soll durch einen Designfehler verursacht worden sein, der "ungewöhnlich spät im Produktionsprozess" entdeckt wurde, so zwei ungenannte Quellen, darunter ein Microsoft-Mitarbeiter, wie The Information schreibt. Auch weitere Online-Magazine berichten über die Verzögerungen.
Nvidia geht davon aus, dass die Produktion des B200-Chips "im zweiten Halbjahr anlaufen wird", erklärte Nvidia-Sprecher John Rizzo gegenüber The Verge. "Darüber hinaus kommentieren wir keine Gerüchte." Eine Bestätigung der Einzelheiten des Berichts gibt es derzeit nicht - es gibt aber auch kein Dementi. Es handelt sich also im Moment um Gerüchte, die nicht überprüft werden können.
Die B200-Chips sind der Nachfolger der äußerst populären H100-Chips, die große Teile der Cloud-Landschaft für künstliche Intelligenz antreiben und Nvidia zu einem der wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht haben.
Der Bericht über die Probleme kommt nur wenige Monate, nachdem Nvidia angekündigt hat, dass Blackwell-basierte Produkte ab 2024 von Partnern erhältlich sein werden. Die neuen Chips sollen den Startschuss für eine neue jährliche Kadenz von KI-Chips des Unternehmens geben, während mehrere andere Technologieunternehmen wie AMD daran arbeiten, ihre eigenen KI-Chip-Konkurrenten zu entwickeln.
Nvidia hatte erst kürzlich bestätigt, dass es bei einer GDDR6X-Lieferung zu Qualitätsproblemen gekommen war. Das sorgt nun für Produktionsengpässe bei den Nvidia RTX 40-Karten ab der 4070. Da Micron der einzige Zulieferer ist, verschärft sich die Lage.
Zusammenfassung
- Nvidias neuer KI-Chip "Blackwell" B200 verzögert sich wegen Designfehlers
- Produktion des B200 soll drei Monate länger dauern als geplant
- Nvidia arbeitet mit TSMC an neuen Testläufen, erste Lieferung erst 2025
- Microsoft, Google und Meta haben Chips im Milliardenwert bestellt
- Designfehler wurde spät im Produktionsprozess entdeckt
- Produktionsstart des B200-Chips ist für das zweite Halbjahr geplant
- Keine offizielle Bestätigung der Verzögerungen, nur Gerüchte bisher
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