Segment explodiert: Aufstieg von KI bringt auch AMD wichtiges Geld ein
AMD sendet diese Tage sicher das einige Stoßgebet Richtung Himmel: Obwohl zwei der vier wichtigsten Sparten einbrechen, kann vor allem ein boomender Bereich die Geschäftszahlen retten: KI-Hardware für Rechenzentren. Die haben eine traumhafte Marge.
Wenn man den Umsatz steigern und die Marge noch weiter nach oben bewegen kann, dann ist das immer ein Grund zur Freude für Unternehmen und Anleger. AMD hat jüngst seine Geschäftszahlen (via Golem) für das letzte Quartal veröffentlicht, die bei genauem Hinsehen eine interessante Geschichte der gesamten Branche erzählen.
Den im ersten Moment könnte man denken, dass AMD hier keine schönen Ergebnisse vorgelegt hat. Sowohl das Geschäft mit Grafikkarten für Endkunden als auch mit Chips für Embedded-Systeme strauchelt. Allerdings findet das Unternehmen im letzten Quartal in anderen Bereichen sein Glück: Desktop- und Notebook-Prozessoren und nicht zuletzt im Boom-Segment Rechenzentren-Hardware für KI.
Und schaut man hier noch etwas genauer hin, gibt es für AMD aktuell vor allem nur einen Heilsbringer: Mit Hardware für Rechenzentren, vor allem dem Beschleuniger MI300, setzt AMD 2,83 Milliarden US-Dollar um. Besonders erfreulich ist hier die Marge. Mehr als ein Viertel davon, 743 Millionen US-Dollar, bleibt als reiner Gewinn hängen.
Zum Vergleich: In der Gegenüberstellung mit Konkurrent Nvidia bleibt AMD aber weiter ein kleiner Spieler. Team Grün setzt alleine mit Hardware für Rechenzentren zuletzt 22,6 Milliarden Dollar um.
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Den im ersten Moment könnte man denken, dass AMD hier keine schönen Ergebnisse vorgelegt hat. Sowohl das Geschäft mit Grafikkarten für Endkunden als auch mit Chips für Embedded-Systeme strauchelt. Allerdings findet das Unternehmen im letzten Quartal in anderen Bereichen sein Glück: Desktop- und Notebook-Prozessoren und nicht zuletzt im Boom-Segment Rechenzentren-Hardware für KI.
Und schaut man hier noch etwas genauer hin, gibt es für AMD aktuell vor allem nur einen Heilsbringer: Mit Hardware für Rechenzentren, vor allem dem Beschleuniger MI300, setzt AMD 2,83 Milliarden US-Dollar um. Besonders erfreulich ist hier die Marge. Mehr als ein Viertel davon, 743 Millionen US-Dollar, bleibt als reiner Gewinn hängen.
Insgesamt ein Winzling
Für die Anleger von AMD zählt dann natürlich das Gesamtergebnis: Der Umsatz steigt im letzten Quartal um 9 Prozent auf 5,38 Milliarden US-Dollar, weil man mit den KI-Beschleunigern so gut verdient, klettert die Marge sogar um 12 Prozent. Unter dem Strich bleibt dann ein Gewinn von 265 Millionen US-Dollar - das Zehnfache des Vorquartals. Allerdings finanzieren die boomenden Geschäftsbereiche hier die weniger erfolgreichen Sparten ordentlich gegen.Zum Vergleich: In der Gegenüberstellung mit Konkurrent Nvidia bleibt AMD aber weiter ein kleiner Spieler. Team Grün setzt alleine mit Hardware für Rechenzentren zuletzt 22,6 Milliarden Dollar um.
Zusammenfassung
- AMD hofft auf Erfolg trotz Einbrüchen in zwei Sparten
- KI-Hardware für Rechenzentren rettet AMDs Geschäftszahlen
- Umsatzsteigerung und Margenwachstum erfreuen Anleger
- Grafikkarten und Embedded-Systeme schwächeln weiterhin
- MI300-Beschleuniger bringt 2,83 Milliarden US-Dollar Umsatz
- Reingewinn aus KI-Hardware liegt bei 743 Millionen US-Dollar
- Gesamtumsatz steigt um 9 Prozent, Gewinn verzehnfacht sich auf 265 Millionen US-Dollar
- AMD bleibt im Vergleich zu Nvidia ein kleinerer Akteur
Siehe auch:
- Neuer Weltrekord: AMD Ryzen 9 9950X mit Bestwert in Cinebench
- Ryzen 9000 verspätet: Wie ein Tippfehler AMDs Pläne durchkreuzte
- AMD: Rückruf einiger Ryzen 9000-CPUs - Marktstart verzögert sich
- AMD: Neuer Ryzen 9 9900X von älterem Zen 4 in Benchmark geschlagen
- Ryzen 9 9950X: AMD schlägt Intel i9 selbst mit deutlich weniger Watt
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