TeamViewer-Angriff: Untersuchung mit guten Nachrichten für Kunden
Die Fernwartungssoftware TeamViewer wurde kürzlich zum Opfer eines Angriffs und man hat umgehend eine Untersuchung des Vorfalls in die Wege geleitet. Dabei holte man sich Hilfe von Microsoft und nun liegt der Abschlussbericht vor. Der ist für Kunden eine gute Nachricht.
"Basierend auf den Ergebnissen dieser gemeinsamen Untersuchung mit führenden Cybersicherheitsexperten von Microsoft bestätigen wir erneut, dass der Vorfall auf unsere interne Corporate IT-Umgebung beschränkt war", heißt in einem Statement, das TeamViewer in seinem Trust Center veröffentlicht hat. "Dies bedeutet, dass weder unsere separate Produktumgebung noch die Konnektivitätsplattform noch Kundendaten betroffen waren."
TeamViewer beteuert, dass die Software-Lösungen zu jedem Zeitpunkt sicher waren und auch weiterhin sind. Intern habe man sofort Gegenmaßnahmen ergriffen, diese hätten sich als sehr wirksam erwiesen: "Nachdem unsere Sicherheitsteams den Angriff direkt nach Entdeckung unterbunden hatten, gab es keine weitere verdächtige Aktivität in unserer internen Corporate IT Umgebung mehr."
Wer dahinter steckt, ist bisher nicht genau geklärt und es ist auch die Frage, ob das jemals gelingen wird. Allerdings deutet vieles darauf hin, dass die auch als Cozy Bear und Nobelium bekannte Hackergruppe APT29 dahinterstehen dürfte.
Download TeamViewer - Fernwartungssoftware und PC-Hilfe
Siehe auch:
Untersuchung mit Microsoft-Unterstützung
Der Sicherheitsvorfall ereignete sich am 26. Juni und das hinter der Software stehende Unternehmen hat umgehend eine Untersuchung begonnen. Nach gut einer Woche hat man gestern Abend dazu ein Update veröffentlicht, in diesem schreibt man, dass "die unmittelbare Untersuchungsphase in Bezug auf den Vorfall abgeschlossen" sei und man hierfür "alle relevanten Ermittlungsoptionen" ausgeschöpft habe."Basierend auf den Ergebnissen dieser gemeinsamen Untersuchung mit führenden Cybersicherheitsexperten von Microsoft bestätigen wir erneut, dass der Vorfall auf unsere interne Corporate IT-Umgebung beschränkt war", heißt in einem Statement, das TeamViewer in seinem Trust Center veröffentlicht hat. "Dies bedeutet, dass weder unsere separate Produktumgebung noch die Konnektivitätsplattform noch Kundendaten betroffen waren."
TeamViewer beteuert, dass die Software-Lösungen zu jedem Zeitpunkt sicher waren und auch weiterhin sind. Intern habe man sofort Gegenmaßnahmen ergriffen, diese hätten sich als sehr wirksam erwiesen: "Nachdem unsere Sicherheitsteams den Angriff direkt nach Entdeckung unterbunden hatten, gab es keine weitere verdächtige Aktivität in unserer internen Corporate IT Umgebung mehr."
Angreifer wohl in Russland
Laut Heise wurden bei dem Angriff vor allem personenbezogene Mitarbeiterdaten abgegriffen, konkret gelangten Namen, Kontaktinformationen und Passwort-Hashes in die Hände der Angreifer. Dafür verantwortlich war vermutlich eine geknackte Active Directory.Wer dahinter steckt, ist bisher nicht genau geklärt und es ist auch die Frage, ob das jemals gelingen wird. Allerdings deutet vieles darauf hin, dass die auch als Cozy Bear und Nobelium bekannte Hackergruppe APT29 dahinterstehen dürfte.
Download TeamViewer - Fernwartungssoftware und PC-Hilfe
Zusammenfassung
- TeamViewer erlitt Angriff, startete sofort Untersuchung
- Microsoft unterstützte bei der Aufklärung des Vorfalls
- Abschlussbericht: Angriff beschränkte sich auf interne IT
- Keine Beeinträchtigung von Produktumgebung und Kundendaten
- Sicherheitsmaßnahmen unterbanden weitere verdächtige Aktivitäten
- Angreifer erbeuteten personenbezogene Daten der Mitarbeiter
- Verdacht fällt auf Hackergruppe APT29, auch bekannt als Cozy Bear
Siehe auch:
- Russische Hacker bei TeamViewer? Unternehmen mit ersten Details
- TeamViewer wird für neue Malware-Angriffe missbraucht
- TeamViewer: Nach Boom und Ernüchterung kommt jetzt der große Wurf
- Mercedes: TeamViewer wird jetzt auch noch Sponsor in der Formel 1
- Kein Scherz: TeamViewer wird Hauptsponsor von Manchester United
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