Killer-Satellit: Russland soll "Weltraumwaffe" in Orbit gebracht haben
Kürzlich hat Russland einen Raketenstart mit einem Satelliten an Bord durchgeführt - soweit kein ungewöhnlicher Vorgang. Allerdings soll es sich beim besagten Satelliten um einen ganz speziellen handeln, denn diesen bezeichnete ein Pentagon-Sprecher als "Weltraumwaffe".
"Was ich hier verfolge, ist, dass Russland am 16. Mai einen Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht hat, bei dem es sich nach unserer Einschätzung wahrscheinlich um eine Weltraumwaffe handelt, die vermutlich andere Satelliten in der niedrigen Erdumlaufbahn angreifen kann", sagte Ryder laut einem Bericht von ABC News.
Laut den US-Militärs besteht auch eine konkrete Gefahr für die eigenen Satelliten, so der Pentagon-Vertreter: "Russland hat diese neue Weltraumabwehrwaffe in dieselbe Umlaufbahn gebracht wie einen Satelliten der US-Regierung. Und so deuten die Auswertungen darauf hin, dass die Merkmale denen früherer Weltraumabwehrnutzlasten aus den Jahren 2019 und 2022 ähneln."
Eine konkrete Bedrohung konnte Ryder zwar nicht feststellen, allerdings meinte er, dass eine mögliche Bedrohung recht offensichtlich sei: "Nun, es ist eine Weltraumwaffe, die sich in der gleichen Umlaufbahn wie ein Satellit der US-Regierung befindet." Woher man weiß, dass es sich beim besagten russischen Satelliten um eine Waffe handeln könnte, wollte der Pentagon-Sprecher nicht verraten.
Siehe auch:
Bedrohung für US-Satelliten
Vor einer Woche hat Russland einen Raketenstart durchgeführt, das ist ein heutzutage fast schon alltäglicher Vorgang. Allerdings kommt es nicht oft vor, dass sich dazu ein hochrangiger Vertreter der US-Militärs äußert. Doch nun hat sich mit Major General Pat Ryder ein Pentagon-Sprecher zu Wort gemeldet und dieser behauptet, dass der russische Flugkörper eine Bedrohung für US-Satelliten sein könnte."Was ich hier verfolge, ist, dass Russland am 16. Mai einen Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn gebracht hat, bei dem es sich nach unserer Einschätzung wahrscheinlich um eine Weltraumwaffe handelt, die vermutlich andere Satelliten in der niedrigen Erdumlaufbahn angreifen kann", sagte Ryder laut einem Bericht von ABC News.
Laut den US-Militärs besteht auch eine konkrete Gefahr für die eigenen Satelliten, so der Pentagon-Vertreter: "Russland hat diese neue Weltraumabwehrwaffe in dieselbe Umlaufbahn gebracht wie einen Satelliten der US-Regierung. Und so deuten die Auswertungen darauf hin, dass die Merkmale denen früherer Weltraumabwehrnutzlasten aus den Jahren 2019 und 2022 ähneln."
Eine konkrete Bedrohung konnte Ryder zwar nicht feststellen, allerdings meinte er, dass eine mögliche Bedrohung recht offensichtlich sei: "Nun, es ist eine Weltraumwaffe, die sich in der gleichen Umlaufbahn wie ein Satellit der US-Regierung befindet." Woher man weiß, dass es sich beim besagten russischen Satelliten um eine Waffe handeln könnte, wollte der Pentagon-Sprecher nicht verraten.
Russland: "Und selbst wenn ..."
Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow bezeichnete die Aussagen der US-Militärs als "Informations-Leak", sein Dementi zu einer militärischen Nutzung fiel allerdings eher zurückhaltend aus: "Das russische Raumfahrtprogramm entwickelt sich wie geplant, startet Raumfahrzeuge für verschiedene Zwecke, darunter auch Geräte, die das Problem der Stärkung unserer Verteidigungsfähigkeit lösen, auch das ist keine Neuigkeit."
Zusammenfassung
- Russland führte kürzlich einen Raketenstart mit einem speziellen Satelliten durch
- Ein Pentagon-Sprecher bezeichnete diesen Satelliten als "Weltraumwaffe"
- Der Raketenstart fand am 16. Mai statt und brachte den Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn
- Die US-Militärs sehen in dem Satelliten eine mögliche Bedrohung für eigene Satelliten
- Der Satellit befindet sich in derselben Umlaufbahn wie ein US-Regierungs-Satellit
- Die Merkmale des Satelliten ähneln früheren russischen Weltraumabwehrnutzlasten
- Der stellvertretende russische Außenminister wies die Vorwürfe als "Informations-Leak" zurück
Siehe auch:
- Durchbruch: Telefonieren direkt über Starlink-Satelliten - ohne Schüssel
- Starlink-Satellitennetzwerk durch schwere Sonnenstürme gestört
- Startup stellt Bluetooth-Verbindung zwischen Erde und Satellit her
- Lost in Space: Verlorener Satellit nach 25 Jahren wiedergefunden
- Pixel 9 wird wohl neues Modem und Satelliten-Notrufe bekommen
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