Lost in Space: Verlorener Satellit nach 25 Jahren wiedergefunden
Vor 50 Jahren startete die US-Luftwaffe einen experimentellen Satelliten, dieser zeichnete sich dadurch aus, dass er regelrecht winzig war und sich kurz nach dem Start entfalten sollte. Das misslang, seither gilt S73-7 als verloren - zeigte sich nach 25 Jahren aber wieder.
Doch dieser Vorgang scheiterte und IRCB wurde zu einem Stück Weltraumschrott - einem Weltraumschrott, der über weite Strecken in den letzten 50 Jahren unauffindbar war. Wie Gizmodo unter Berufung auf den bekannten Astrophysiker und Satelliten-Tracker Jonathan McDowell berichtet, verschwand der Satellit bald nach dem Start vom Radar, tauchte in den 1990ern wieder auf - und "verabschiedete" sich gleich wieder.
Anfang dieser Woche wurde der Satellit aber wiederentdeckt, das bestätigen Daten des 18th Space Defense Squadron der US Space Force. Laut McDowell ist das Tracken von S73-7 schwierig, weil der Satellit einfach schwer zu entdecken ist: "Das Problem ist, dass (der Satellit) möglicherweise einen sehr niedrigen Radarquerschnitt hat."
"Vielleicht ist das Ding, das sie verfolgen, ein Dispenser oder ein Teil des Ballons, der sich nicht richtig entfaltet hat, sodass er nicht aus Metall ist und auf dem Radar nicht gut zu sehen ist", so McDowell weiter. Derzeit erfassen Radar und optische Sensoren am Boden zehntausende Objekte im Weltraum - viele davon sind bekannten Ursprungs, bei anderen ist aber nicht klar, weil es sich teils um Raketenteile oder aufgegebene Satelliten handelt.
Siehe auch:
Seit 50 Jahren im Weltall - aber nicht klar, wo
Der IRCB (Infra-Red Calibration Balloon) alias S73-7 ist ein 1974 gestarteter und nur 66 Zentimeter großer Satellit, dieser wird in der Datenbank von Space Page von Gunter Krebs als "aufblasbare Kalibrierungskugel", die 1974 im Rahmen des Space Test Programs in die Umlaufbahn gebracht wurde, beschrieben. Der IRCB wurde gemeinsam mit dem KH-9 (Hexagon)-Spionagesatelliten in den Weltraum geschossen. Ziel des IRCB war es, als Kalibrierungsziel für verschiedene andere elektromagnetische Fernerkundungsgeräte zu dienen.Doch dieser Vorgang scheiterte und IRCB wurde zu einem Stück Weltraumschrott - einem Weltraumschrott, der über weite Strecken in den letzten 50 Jahren unauffindbar war. Wie Gizmodo unter Berufung auf den bekannten Astrophysiker und Satelliten-Tracker Jonathan McDowell berichtet, verschwand der Satellit bald nach dem Start vom Radar, tauchte in den 1990ern wieder auf - und "verabschiedete" sich gleich wieder.
Anfang dieser Woche wurde der Satellit aber wiederentdeckt, das bestätigen Daten des 18th Space Defense Squadron der US Space Force. Laut McDowell ist das Tracken von S73-7 schwierig, weil der Satellit einfach schwer zu entdecken ist: "Das Problem ist, dass (der Satellit) möglicherweise einen sehr niedrigen Radarquerschnitt hat."
"Vielleicht ist das Ding, das sie verfolgen, ein Dispenser oder ein Teil des Ballons, der sich nicht richtig entfaltet hat, sodass er nicht aus Metall ist und auf dem Radar nicht gut zu sehen ist", so McDowell weiter. Derzeit erfassen Radar und optische Sensoren am Boden zehntausende Objekte im Weltraum - viele davon sind bekannten Ursprungs, bei anderen ist aber nicht klar, weil es sich teils um Raketenteile oder aufgegebene Satelliten handelt.
Zusammenfassung
- US-Luftwaffe startete 1974 den winzigen Satelliten S73-7
- S73-7 sollte sich nach Start entfalten, scheiterte jedoch
- Satellit galt als verloren, tauchte nach 25 Jahren wieder auf
- IRCB alias S73-7 diente als Kalibrierungsziel für Fernerkundungsgeräte
- Verschwindet oft vom Radar, schwer zu tracken aufgrund niedrigen Radarquerschnitts
- Wiederentdeckt durch die US Space Force
Siehe auch:
- Pixel 9 wird wohl neues Modem und Satelliten-Notrufe bekommen
- Sonnenfinsternis: Wettersatellit zeigt beeindruckende Weltall-Bilder
- Android 15: Developer Preview 2 startet Satelliten-Support
- Enthüllt: Musks SpaceX baut hunderte Spionagesatelliten für US-Behörde
- NASA schmeißt Projekt zur Betankung und Wartung von Satelliten hin
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