Slack vs. Teams: Microsoft bekommt wohl bald neuen Ärger mit der EU
Microsoft muss sich mit ziemlicher Sicherheit auf weiteren Ärger mit den Wettbewerbshütern der Europäischen Union einstellen, bei denen die Bündelung bzw. Art der Vermarktung von Microsoft Teams mit anderen Produkten der Redmonder im Mittelpunkt steht.
Angeblich reicht die Entbündelung, durch die der Vertrieb nicht mehr zusammen mit anderen Produkten erfolgt, allein nicht aus. Aktuell geht es angeblich darum, dass Microsoft die "Kompatibilität" von Teams mit seinen eigenen Produkten "priorisieren" könnte, also die Schnittstellen zwischen Teams und seinen anderen Diensten besser umgesetzt hat als in Verbindung mit Produkten anderer Hersteller.
Angeblich schafft Microsoft auch gewisse Barrieren bei der Datenportabilität, also bei der Übertragung der Nutzerdaten bei einem eventuell vom jeweiligen Kunden angestrebten Anbieterwechsel. Laut dem Bericht der FT bereitet die EU-Kommission derzeit die Veröffentlichung einer konkreten Liste von Vorwürfen vor, auf deren Grundlage dann letztlich eine Strafe gegen Microsoft verhängt werden könnte.
Die Höhe der Strafe der EU-Wettbewerbshüter könnte letzten Endes bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes betragen und somit über eine Milliarde Euro. Hintergrund der Ermittlungen der EU ist eine Beschwerde des Konkurrenten Slack aus dem Jahr 2020, in der man Microsoft vorwarf, der Konzern würde mit Teams und dessen kombinierter Vermarktung im Zusammenhang mit Office & Co den Wettbewerb behindern.
Microsoft hatte bereits auf die Vorwürfe und Ermittlungen der EU reagiert und zuletzt Teams aus den sonst üblichen Abonnement-Paketen von Microsoft 365 in Europa entfernt bzw. neue, "Teams-freie" Varianten eingeführt.
Siehe auch:
Entbündelung reicht nicht aus
Microsoft hat zwar seine Kommunikationslösung Teams mittlerweile von seinen Dienste-Abonnements der Marke Microsoft 365 weitestgehend "entbündelt", doch laut einem Bericht der Financial Times bereitet die Europäische Union weitere Schritte gegen den Softwaregiganten vor. Auch in diesem Fall hat man Teams im Visier.Angeblich reicht die Entbündelung, durch die der Vertrieb nicht mehr zusammen mit anderen Produkten erfolgt, allein nicht aus. Aktuell geht es angeblich darum, dass Microsoft die "Kompatibilität" von Teams mit seinen eigenen Produkten "priorisieren" könnte, also die Schnittstellen zwischen Teams und seinen anderen Diensten besser umgesetzt hat als in Verbindung mit Produkten anderer Hersteller.
Angeblich schafft Microsoft auch gewisse Barrieren bei der Datenportabilität, also bei der Übertragung der Nutzerdaten bei einem eventuell vom jeweiligen Kunden angestrebten Anbieterwechsel. Laut dem Bericht der FT bereitet die EU-Kommission derzeit die Veröffentlichung einer konkreten Liste von Vorwürfen vor, auf deren Grundlage dann letztlich eine Strafe gegen Microsoft verhängt werden könnte.
Die Höhe der Strafe der EU-Wettbewerbshüter könnte letzten Endes bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes betragen und somit über eine Milliarde Euro. Hintergrund der Ermittlungen der EU ist eine Beschwerde des Konkurrenten Slack aus dem Jahr 2020, in der man Microsoft vorwarf, der Konzern würde mit Teams und dessen kombinierter Vermarktung im Zusammenhang mit Office & Co den Wettbewerb behindern.
Microsoft hatte bereits auf die Vorwürfe und Ermittlungen der EU reagiert und zuletzt Teams aus den sonst üblichen Abonnement-Paketen von Microsoft 365 in Europa entfernt bzw. neue, "Teams-freie" Varianten eingeführt.
Zusammenfassung
- Microsoft erwartet weiteren Ärger mit EU-Wettbewerbshütern wegen Microsoft Teams
- Teams wurde weitgehend aus Microsoft 365 Abonnements in Europa entfernt
- EU bereitet laut Financial Times weitere Schritte gegen Microsoft vor
- Microsoft soll bei Teams Schnittstellen zu eigenen Produkten priorisieren
- Barrieren bei der Datenportabilität könnten Anbieterwechsel erschweren
- EU-Kommission plant Veröffentlichung einer Liste von Vorwürfen gegen Microsoft
- Strafe der EU könnte bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes betragen
Siehe auch:
- Microsoft 365-Roadmap verrät kommende Datei-Vorschau für Teams
- Das verrät die Microsoft 365-Roadmap: Neues für Outlook und Teams
- Teams 2.0: Diese Funktionen wurden ersatzlos gestrichen
- Microsoft 365-Roadmap verrät kommende Bildschirmfreigabe für Teams
- Namenschaos geht weiter: Microsoft Teams hält an zwei Apps fest
Thema:
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