Ende einer Legende: Telekom stellt die telefonische Auskunft ein
Die Telefonauskunft war viele Jahrzehnte ein Fixpunkt, wenn es ums Telefonieren ging: Man konnte die Hotline anrufen und dort Kontakte und Adressen erfragen, Weckrufe in Auftrag geben und einiges mehr. Doch demnächst wird dieser Dienst eingestellt.
Doch nun hat die Deutsche Telekom bekannt gegeben, dass man seinen Auskunftsdienst zum 1. Dezember 2024 einstellen wird (via Caschy): "Die Inlandsauskunft, Auslandsauskunft und der Weckservice stellen ihren Betrieb ein", schreibt der Bonner Konzern in einer Mitteilung. Der Grund, so das Unternehmen weiter: "Die Telekom kann die Dienste nicht mehr kostendeckend anbieten. Die eingesparten Mittel investiert die Telekom in zukunftsfähige Infrastrukturen wie Glasfaser- und Mobilfunknetze sowie in digitale Services."
Verwunderlich ist das nicht, denn man wird nicht wirklich widersprechen können, dass diese Art der Informationsbeschaffung aus der Zeit gefallen ist. Die Telekom schreibt, dass 1995 bei der Auskunft sagenhafte 550 Millionen Anfragen eingingen - seither aber die Nachfrage jährlich im Schnitt um rund 20 Prozent zurückging. Heute rufen gerade einmal zwei Millionen Menschen bei der Auskunft an.
"Das Angebot ist aus der Zeit gefallen", erklärt Thomas Zähringer, Experte für Auskunftsdienste bei der Telekom. "Digitale Services am Handy haben der Auskunft einfach den Rang abgelaufen. Lassen Sie uns mal den Selbsttest machen: Wann haben Sie zuletzt bei der Auskunft angerufen?"
Siehe auch:
Telefonauskunft - eine Legende der Kommunikation
Heutzutage sind Smartphones omnipräsent und fast jede Person weiß auch, wie Google und Co. funktionieren. Das bedeutet, dass man nahezu jede Information auf den sprichwörtlichen Knopfdruck bekommen kann. Vor den Zeiten des mobilen Internets war das freilich ganz anders, seinerzeit musste man beispielsweise zum Telefonbuch greifen, wenn man eine Nummer benötigt hat. Oder man wählte die telefonische Auskunft, hier wurde einem ebenfalls geholfen - und auch noch bei vielen weiteren Themen.Doch nun hat die Deutsche Telekom bekannt gegeben, dass man seinen Auskunftsdienst zum 1. Dezember 2024 einstellen wird (via Caschy): "Die Inlandsauskunft, Auslandsauskunft und der Weckservice stellen ihren Betrieb ein", schreibt der Bonner Konzern in einer Mitteilung. Der Grund, so das Unternehmen weiter: "Die Telekom kann die Dienste nicht mehr kostendeckend anbieten. Die eingesparten Mittel investiert die Telekom in zukunftsfähige Infrastrukturen wie Glasfaser- und Mobilfunknetze sowie in digitale Services."
Verwunderlich ist das nicht, denn man wird nicht wirklich widersprechen können, dass diese Art der Informationsbeschaffung aus der Zeit gefallen ist. Die Telekom schreibt, dass 1995 bei der Auskunft sagenhafte 550 Millionen Anfragen eingingen - seither aber die Nachfrage jährlich im Schnitt um rund 20 Prozent zurückging. Heute rufen gerade einmal zwei Millionen Menschen bei der Auskunft an.
"Das Angebot ist aus der Zeit gefallen", erklärt Thomas Zähringer, Experte für Auskunftsdienste bei der Telekom. "Digitale Services am Handy haben der Auskunft einfach den Rang abgelaufen. Lassen Sie uns mal den Selbsttest machen: Wann haben Sie zuletzt bei der Auskunft angerufen?"
Zusammenfassung
- Telefonauskunft wird zum 1. Dezember 2024 eingestellt
- Smartphones und Online-Suchen machen Hotline überflüssig
- 550 Millionen Anfragen im Jahr 1995, heute nur noch zwei Millionen
- Telekom investiert eingesparte Mittel in moderne Infrastrukturen
- Digitale Services haben traditionelle Auskunft verdrängt
- Früher waren Telefonbuch und Auskunft für Kontaktsuche notwendig
Siehe auch:
- Aus für DSL: Telekom will erste Kunden schon 2026 vom Netz nehmen
- Glasfaser: Telekom muss Dritte billiger an ihre Leerrohre lassen
- Berlin: Telekom erreicht 500.000 Haushalte und Firmen mit Glasfaser
- Telekom ist für freie Glasfaser-Router-Wahl, entgegen der Mitbewerber
- Telekom: Schneller Mobilfunk-Ausbau und wichtiges Fußball-EM-Update
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